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Oh, gut dass du da bist!

Hier schreibt Sophie, Mutter vom Hübchen (*Herbst 2013) und dem Räupchen (*Sommer 2017) über den täglichen Spagat zwischen Kind & Beruf und über alles Wichtige & Unwichtige im Leben einer Mutter.

Der Hübchen/Räupchen-Papa im Interview: Über Vereinbarkeit, Elternzeit und Arbeitszeitreduzierung

Seit geraumer Zeit will ich meinen geliebten Ehegatten für euch interviewen, damit er mal seine ganze Perspektive auf dieses Vereinbarkeits-Ding erzählt. Und eigentlich ist es gut, dass wir damit gewartet haben, denn jetzt ist ein guter Zeitpunkt dafür: Die Elternzeit geht nämlich zu Ende, dafür fängt aber eine andere tolle Zeit an: Die, in der in unserer Familie auch der Papa dauerhaft seine Arbeitszeit reduziert! Aber was schwafel ich, lassen wir den Papa selbst erzählen! Weiterlesen

Von „schwierigen“ Kindern | Aus dem Leben: Ambivalente Gefühle annehmen und aushalten

Theorie ist gut – Praxis ist besser! In meiner Reihe zum „schwierigen Kind“ versuche ich zwar, beides zusammenzubringen. Trotzdem gibt es in unserem Familienleben immer wieder Situationen, in denen ich denke: „Ey, darüber müsstest du bloggen! Das kennen deine Leser*innen bestimmt auch!“. Und deswegen tue ich das jetzt einfach. Unter dem Untertitel „Aus dem Leben“ füge ich meiner Reihe nun quasi eine zweite Ebene hinzu: Hier möchte ich von den ganz konkreten Herausforderungen im Leben mit einem gefühlsstarken Kind berichten. Denn ihr könnt euch vorstellen: An praktischen Erfahrungen mangelt es uns wahrlich nicht. 😉  Weiterlesen

Happy Birthday, kleine Raupe!

Du bist leise und laut, verschmust und wild, schüchtern und selbstständig, gesprächig und still. Du bist unser Räupchen, unsere Raupe, unsere Raupe-Popaupe. Du bist das Baby, auf das wir haargenau gewartet hatten. Du machst uns besser, du machst uns komplett, du gehörst zu unserer Familie. Und das schon seit einem ganzen Jahr! Happy Birthday, mein wunderbares Töchterlein! Weiterlesen

RESPEKT, ihr Eltern, echt jetzt mal!

Letzte Woche kam Hübchens bester Kita-Freund zeitgleich mit uns an der Kita an. Das Hübchen winkte aufgeregt, von Auto zu Auto. Bloß Hübchens Freund, der winkte nicht zurück. Er war nämlich auf dem 10-minütigen Weg eingeschlafen, morgens um kurz vor 9. Während Hübchens Freund langsam aufwachte und sich murrend aus dem Kindersitz schälte, erklärte mir seine Mutter die Lage: Der kleine Bruder wacht jeden Morgen um 5 Uhr auf und macht dann Halligalli – keine Chance für den Großen, weiterzuschlafen. Und für die Eltern erst recht nicht! Weiterlesen

Zu trendy / zu selten: Das Problem mit den Kindernamen

Schon als kleines Mädchen wusste ich ganz genau, wie mein Kind heißen sollte, wenn ich dann später mal eins hätte: Yvonne nämlich. Fragt mich nicht, was mich da geritten hatte. Vielleicht lag es daran, dass Freunde meiner Eltern eine Tochter namens Yvonne hatten, die viel älter war als ich und die ich offenbar ziemlich cool fand. Mittlerweile finde ich den Namen nicht mehr so cool, und zeitgemäß klingt er irgendwie auch nicht mehr. Trotzdem finde ich es bemerkenswert, dass ich schon als Kind so feste Vorstellungen von der Namenswahl bei meinen hypothetischen Kindern hatte. Weiterlesen

Ein mutiges Baby (Das Räupchen-11-Monats-Update)

Zu Beginn ihres 11. Lebensmonats haben wir das Räupchen mal so richtig geschockt: Wir sind in den Urlaub gefahren. Nach Italien. Und ihr ahnt vielleicht, in welcher Gunst so ein süßes pausbäckiges Baby in der italienischen Öffentlichkeit steht? In einer sehr hohen! Das Räupchen wurde also von lauter fremden Italiener*innen geneckt und geherzt, gepiekt und gekniffen (liebevoll, versteht sich) – und diese Spezialabhärtung scheint Wunder bewirkt zu haben: Seit wir aus dem Urlaub zurück sind, ist das Baby nicht mehr wiederzuerkennen! Weiterlesen

Mütter-Gruppen und Bashing-Blogs: Ich steige aus

Ich steige aus. Aus diversen Facebook-Gruppen, aus dem Lesen diverser Blogs und ganz generell aus dem Spiel „Wer ist die bessere Mutter?“. Mich macht das irre, ich mache da nicht mehr mir. Vor allem, weil mich eine Sache ganz extrem irritiert: Die Mitglieder dieser Gruppen, die Leserinnen dieser Blogs sind eigentlich eine recht homogene Masse. Sie alle geben sich die beste Mühe, gute Mütter zu sein und verfolgen zumeist das, was man bindungs- oder bedürfnisorientierte Erziehung nennt. Warum ist der Wettbewerb dort also trotzdem so groß? Weiterlesen

Zwischen Erholung und Erschöpfung: Urlaub mit Kindern

Es gibt da eine Sache, die ich im Moment gar nicht gut kann, und das ist: Urlaubsbilder kinderloser Paare (oder Alleinreisender) angucken. Die Neidmaschine Instagram trägt ihr Neidattribut, zumindest was mich betrifft, momentan tatsächlich sehr zu Recht. Denn ich kann das gerade einfach nicht ertragen! Weiterlesen

Von „schwierigen“ Kindern | Teil 2: Erziehungsratgeber und wie sie helfen können

Was macht man als Mutter, wenn ein Kind so richtig schön aus der Reihe tanzt? Klar, man sucht die Schuld für erzieherisches Vollversagen bei sich selbst! Aber was, wenn das auch nicht zielführend ist und die Tipps aus „normalen“ Erziehungsratgebern wirkungslos verpuffen? Tja, dann ist vielleicht der Moment gekommen, sich zu fragen, ob vielleicht irgendetwas ein bisschen anders ist. Für mich war der Moment, in dem ich durch Literatur und Gespräche bestätigt bekam, dass mein Kind (und auch ich) ein bisschen anders funktionieren als der Durchschnittsmensch, ein Schlüsselmoment. Nachdem ich euch in Teil 1 meiner Reihe zum „schwierigen Kind“ davon erzählt habe, wie anstrengend es war, bis zu dieser Erkenntnis zu kommen, will ich euch in Teil 2 beschreiben, wie ich es überhaupt herausgefunden habe. Geholfen hat mir dabei nämlich vor allem ein Buch: Der „Erziehungsratgeber für besonders geforderte Eltern“ von Mary Sheedy Kurcinka.  Weiterlesen

Die „Vielleicht-ja-doch-Kiste“ oder: Gedanken an ein drittes Kind

Oben, unter der Decke im Flur, gibt es bei uns ein Regalbrett, auf dem diese großen Aufbewahrungskisten aus Plastik stehen. „Größe 86/92“ steht auf der einen. „Größe 98/104“ auf der anderen. Das sind die Sachen, die dem Hübchen nicht mehr passen und die ich in weiser Voraussicht fürs zweite Kind aufbewahrt habe. Das zweite Baby ist mittlerweile auch schon fast 11 Monate alt und deswegen gibt es eine weitere Kiste, auf der steht: Trödel. Da drin warten die Sachen, die auch dem Baby schon nicht mehr passen, darauf, verkauft zu werden. Das Ding ist nur: Irgendwie will das hier keiner so recht. Weiterlesen