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Zwischen Erholung und Erschöpfung: Urlaub mit Kindern

Es gibt da eine Sache, die ich im Moment gar nicht gut kann, und das ist: Urlaubsbilder kinderloser Paare (oder Alleinreisender) angucken. Die Neidmaschine Instagram trägt ihr Neidattribut, zumindest was mich betrifft, momentan tatsächlich sehr zu Recht. Denn ich kann das gerade einfach nicht ertragen! Weiterlesen

Die „Vielleicht-ja-doch-Kiste“ oder: Gedanken an ein drittes Kind

Oben, unter der Decke im Flur, gibt es bei uns ein Regalbrett, auf dem diese großen Aufbewahrungskisten aus Plastik stehen. „Größe 86/92“ steht auf der einen. „Größe 98/104“ auf der anderen. Das sind die Sachen, die dem Hübchen nicht mehr passen und die ich in weiser Voraussicht fürs zweite Kind aufbewahrt habe. Das zweite Baby ist mittlerweile auch schon fast 11 Monate alt und deswegen gibt es eine weitere Kiste, auf der steht: Trödel. Da drin warten die Sachen, die auch dem Baby schon nicht mehr passen, darauf, verkauft zu werden. Das Ding ist nur: Irgendwie will das hier keiner so recht. Weiterlesen

Ein Leben ohne Kinder ist möglich, aber sinnlos?

So, jetzt mal Butter bei die Fische: Wer von euch da draußen könnte sich eigentlich genauso gut ein Leben ohne Kinder vorstellen? Wer würde vielleicht manchmal gerne tauschen? Und wer (das darf man nach der gemeinen Debatte um Regretting Motherhood ja eigentlich gar nicht mehr fragen) würde die Entscheidung fürs Kind vielleicht sogar manchmal gerne rückgängig machen? Ich frage, weil ich gestern viel darüber nachgedacht habe, wie ich das eigentlich sehe. Auslöser war eine nette Begegnung an der Aldi-Kasse: Weiterlesen

Von Kindern und Freundschaften

„Jetzt wehr dich endlich! Los, schlag zurück!“ – reichlich fassungslos stehe ich neben der anderen Mutter, die ihren Sohn gerade dazu auffordert, meinen Sohn zu schlagen, der ihn zuvor angeblich geärgert hat. Und in meinem Kopf ist mal wieder diese eine Frage: Was zur Hölle mache ich hier eigentlich? Weiterlesen

Funktionsjacken-Mutti

Mütter in Funktionsjacken – als ich selbst noch keine Kinder hatte, spürte ich einen Hauch Verachtung in mir brodeln. Pah! So würde ich niemals werden! Nur weil frau Kinder hat, muss sie doch nicht gleich ihr gesamtes Äußeres vernachlässigen! Natürlich habe ich diesen Vorsatz bis heute total gut eingehalten. Äh, also fast.  Weiterlesen

Glamorous Life

Es ist Samstag, halb acht Uhr morgens. Ich sitze im Schneidersitz auf dem Kinderbett und versuche, das Hübchen in eine dicke Frottee-Strumpfhose zu pellen. Der Mann steht neben mir am Wickeltisch und zieht dem Räupchen einen Body über den Kopf. „Ich will heute Bettwäsche waschen“, sage ich zum Mann. „Hm“, antwortet der. Kurzes Schweigen. Dann gucken wir uns an. Moment mal, ist diese Unterhaltung real? Du liebe Güte, wie konnte es nur so weit kommen! Weiterlesen

Die „Ich-will-alles-und-zwar-sofort!“-Falle

Mann-oh-Mann, war das eine Woche! Das Hübchen krank, das Räupchen dann auch noch. Und dazwischen eine Mutter, die doch so gerne mal irgendetwas für sich tun würde. Arbeiten zum Beispiel. Einen Blogartikel schreiben. Oder endlich dieses tolle Buch auslesen. Stattdessen habe ich mich den Großteil der Woche vorbildlich verhalten: Das MacBook zugeklappt gelassen. Das Handy aufs oberste Regalbrett gelegt. Und mich von morgens bis abends meinen Kindern gewidmet. Weiterlesen

Quengel, quengel, quengel (Das Räupchen-6-Monats-Uptdate)

Ach, ach, ach, wo ist nur mein allzeit gut gelauntes Baby hin? Weg isses. Denn das Räupchen ist unzufrieden. Mein Baby hängt zwischen den Welten – und ich kann nichts tun, außer tragen, bespaßen und ganz viel lieb haben. Weiterlesen

Der Traum vom gleichberechtigten Leben

Vorgestern war ein guter Tag. Und das, obwohl ich den Tag über allein für zwei Kinder verantwortlich war. Bis mittags um zwei für ein Räupchen und ab nachmittags dann für beide zusammen. Der Mann hat mich und das Baby morgens ausschlafen lassen, darum war ich fit und gut gelaunt. Die Waschmaschine belud sich fast von selbst, die Küche räumte sich wie von allein auf und ein bisschen arbeiten konnte ich obendrein. Am Nachmittag verstanden das Hübchen und ich uns für unsere momentanen Verhältnisse ausgezeichnet und ich habe sogar ein bisschen mit ihm gebastelt. Weiterlesen

Es wird. Es wird!!

Alles wird gut. Oder zumindest besser. Ich glaube, nichts ist so wichtig, wie diese Sätze, die man sich als Elternteil beizeiten, oder vielleicht eher andauernd, selbst vorsagen sollte. Weil auf jede noch so anstrengende Zeit eine leichtere folgt. Und das ist unter anderem das tolle am zweiten Kind: Heute weiß ich schon, dass ich niemals verzweifeln muss. Denn es wird. Es wird! Weiterlesen