Drei Kinder

Es sind vor allem zwei Themen, wegen denen ich kein drittes Kind haben wollte: Erstens, die ständig kranken Kinder. Und zweitens, die ewige Sorge um eine vernünftige Kinderbetreuung. Tja, das mit dem „kein drittes Kind“ hat schon mal nicht geklappt. Leider klappt das mit der Kinderbetreuung und den gesunden Kindern aber auch nicht. Ich fühle mich also gefährlich bestätigt. Aber ein zurück gibt es natürlich nicht mehr…

Was ja auch gut ist! Zurückgeben will den kleinen Käfer hier wirklich niemand mehr. Wir lieben ihn alle so sehr, er ist so süß und so lustig, ganz besonders jetzt mit seinen 14 Monaten, wo er zu quatschen anfängt und bald schon täglich neue Wörter lernen wird. Die drei Geschwister sind ein echtes Team, Eifersucht gibt es im Grunde nicht, sie lieben sich echt, es ist wunderschön. Gerade jetzt in diesem Moment, wo das fiebersenkende Mittel für den Kleinsten gut wirkt (er hatte heute Mittag über 40 Grad Fieber), toben die drei übers Bett und ich könnte heulen, weil ich jedes dieser Kinder so sehr liebe.

Ein paar dieser Tränen würden aber wohl auch vor Erschöpfung kullern. Denn ich habe gefühlt zehn Jahre gelassen in dem Bemühen, dieses dritte Baby auszutragen und im ersten Jahr zu ernähren und zu beschützen. Ich habe sowohl körperlich als auch emotional nicht unerheblich gelitten. Aktuell fühle ich mich um Jahre gealtert, es war und ist eine echt harte Zeit. Ich wäre blöd, wenn ich dieses Kind nicht lieben würde. Irgendwofür muss das ganze ja gut sein.

Zu viert zu wenig, zu fünft zu viel

Aber im Ernst: ich liebe diesen kleinen Jungen sehr. Genau wie seine Geschwister. Es ist gut, dass wir jetzt zu fünft sind. Es fühlt sich nach „genug“ an. Oder, wie ich es irgendwann mal in einem anderen Blog gelesen habe: Zu viert fühlte es sich ein bisschen zu wenig an, zu fünft dann ein bisschen zu viel. So geht es uns auch oft. Ich bin stolz auf diese drei, die ich mit meinem eigenen Körper produziert habe und die doch in vielem so ganz anders sind als ich. So ganz sie selbst.

Genau damit treiben sie mich aber auch in den Wahnsinn. An manchen Tagen fühlt sich jedes Kind für sich wie eine eigene, kaum zu stemmende Aufgabe an. So viel Verantwortung für einen kleinen Menschen. So viel Verantwortung dafür, dass dieser kleine Mensch sich mit eben jenem ihm eigenen Temperament im Leben zurecht findet. Dinge lernt, soziale Kompetenzen erwirbt, nicht untergeht, nicht überschäumt, Spaß hat, wütend sein darf, traurig sein aushält, wieder fröhlich sein kann. Und das ganze gleich mal drei.

Es gibt Phasen, da läuft das gut. Da habe ich ausnahmsweise mal das Gefühl, ihnen allen dreien gerecht zu werden. Da düse ich vom Reitunterricht zum Hockeytraining, lasse mir abends vom Schulkind vorlesen, bringe mit Ruhe den Kleinsten ins Bett und habe abends noch ausreichend Zeit für meine Yogapraxis. Oder mein Mann übernimmt an seinen freien Nachmittagen obiges Programm und ich habe Zeit zum Arbeiten, was ja auch noch sein muss (und was ich unbedingt brauche, nicht nur finanziell).

Meistens ist mindestens ein Kind krank

Meistens läuft das aber nicht so. Meistens ist mindestens ein Kind krank. Wie jetzt gerade: der Kleinste fiebert bis über 40 Grad, trotz Antibiotikum, das immerhin schon mal die Mittelohrentzündung kurieren konnte. Die Mittlere stellt sowieso schon wieder den neuesten Bronchitis-Rekord auf und macht uns Sorgen mit ihrer allgemeinen Infektanfälligkeit. Einzig der Große bleibt beneidenswert stabil (toitoitoi). Wir Eltern schnupfen und husten solidarisch mit – zu gesund, um den familiären Notfall auszurufen und uns auch einfach mal ins Bett zu legen, aber auch zu krank um wirklich leistungsfähig zu sein.

Hinzu kommt mein Grund Nummer zwei, der mich eigentlich hätte davon abhalten sollen, ein drittes Kind zu kriegen: die Kinderbetreuung. Natürlich haben wir jüngst mal wieder eine Tagespflege gekündigt. Ich halte mich wirklich nicht für sehr anspruchsvoll, was eine halbwegs vernünftige Kinderbetreuung angeht. Im Grunde ist mir nur wichtig, dass die Kinder mit Zuneigung und Respekt behandelt werden. Aber wenn schon das (mal wieder!) nicht gegeben ist, dann hilft halt nur: kündigen, neu suchen.

Das neu Suchen ist aber natürlich immer leichter gesagt als getan. Wir stellen uns also im schlimmsten Fall darauf ein, noch bis zum nächsten Sommer irgendwie überbrücken zu müssen. Ein kleiner Trost ist immerhin: ständig kranke Kinder würde man sowieso nicht in die Betreuung geben können. Also eigentlich ist es fast gehopst wie gesprungen.

Der tägliche Drahtseilakt

Wir halten hier also einen Alltag aufrecht, der sich an zwei von drei Tagen wie ein Drahtseilakt anfühlt. Mit veränderten Anteilen unserer Körper schweben wir gefährlich nah am Abgrund. Mit einem Bein immer im Burnout. Drei Kinder sind für mich ein neuer Endgegner (und die dritte Autonomiephase kommt erst noch, haha). Ich balanciere zwischen den Bedürfnissen von drei Kindern und weiß oft nicht, wem ich jetzt zuerst gerecht werden soll. Und wie schädlich es womöglich ist, wenn so manche Bedürfnisse, gerade von den beiden Großen, dann doch teilweise ganz schön zurückstehen müssen.

Den Sprung von zwei Kindern auf drei fand ich persönlich am krassesten. Seitdem sind die Kinder halt in der Überzahl – und so fühlt es sich in der Tat auch an. Ich bin sicher, dass es auch wieder einfacher wird. Ich sehe das ja an meinem Großen, der mit seinen jetzt neun Jahren in vielerlei Hinsicht deutlich weniger pflegeintensiv ist. Andererseits kommen dann aber auch wieder neue Dinge dazu: Medienerziehung, Konflikte mit Freunden und zeitaufwändigere Hobbys zum Beispiel.

Durch, durcher, am durchsten

Trotzdem finde ich das Begleiten meiner großen Kinder vergleichsweise entspannend. Was mich an manchen Tagen echt fertig macht, ist das Gefühl des „Zurückgeworfenwerdens“ mit Baby und Kleinkind. Ich war so durch damit, frierend auf Spielplätzen zu sitzen! So durch mit kurzen Nächten, trösten und schuckeln. So so durch mit tragen, schieben und stillen. Am allerdurchsten war ich damit, fünf mal täglich meine Küchenschubladen wieder einzuräumen, nachdem das Baby sie ausgeräumt hat. Und doch mache ich alles erneut. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Die schönen Momente noch einmal zu erleben, ist wie ein dickes fettes Geschenk. Noch einmal das erste Mal „Mama“ hören. Noch einmal lustige erfundene Erstwörter („Meme“ ist hier die Muttermilch, die leider immer noch am besten schmeckt :D). Noch einmal kleine dicke Ärmchen, die mir um den Hals fallen, sobald ich nach Hause komme. Noch einmal Geschwisterplüsch. Und noch mehr Liebe für uns alle.

Die stressigen, zehrenden, anstrengenden Momente jedoch nehmen mich weit mehr mit als vor fünf und vor neun Jahren, als meine Großen Babys waren. Ich bin älter, müder und ja, auch ein bisschen desillusionierter. Das dritte Kind hat uns erneut zurückgeworfen: mein Mann arbeitet deutlich mehr als ich. Die fehlende Kinderbetreuung tut ihr Übriges, meine beruflichen Pläne noch für weitere Zeit stark einzuschränken. Ganz zu schweigen von den ständig kranken Kindern aber ach, das hatten wir ja schon.

Elternschaft, die realistische Version

Und so kommt es, dass dieser Text, den viele von euch sich von mir gewünscht haben, etwas realistischer ausgefallen ist, als viele von euch sich ihn vielleicht gewünscht hätten. Wobei, was weiß ich schon? Vielleicht ist es auch genau der Text, den ihr gerade braucht! Mit dem Fazit: das Leben ist alles, aber gewiss nicht einfach. Viel viel Liebe und eine große Familie sind was Wunderschönes. Aber alles hat seinen Preis.

In meiner ganzen bloggerischen Ehrlichkeit, auf die ihr all die Jahre schon zählen konntet, will ich euch sagen: wenn ihr überlegt, ob ihr noch Kraft für ein weiteres Kind hättet und euch da gerade aber nicht so sicher seid – überlegt es euch besser hundertmal, ob ihr das Risiko wirklich eingehen wollt. So ein bisschen hat man ja doch die Kontrolle über die eigene Fortpflanzung. 😉

Für mich ist es jetzt natürlich zu spät und sowieso bereue ich keinen Moment, dieses Baby gekriegt zu haben. Ich glaube aber auch an Schicksal und Karma und im Grunde auch daran, dass am Ende alles gut wird. Vor allem aber glaube ich an meinen Mann und an mich und daran, dass wir das schon alles gut hinkriegen werden, so wie wir bisher immer alles gut hingekriegt haben. Als Team. Jetzt haben wir halt ein paar weitere Jahre Baby-Kleinkind-Stress gewonnen. Aber im Gegenzug gibt’s ein Käferchen. Und das, das muss ich schon sagen, ist auch einfach verdammt süß.

10 Kommentare zu „Drei Kinder

  1. Tamar

    So ähnlich ging es mir bei kind nr. 3 auch, inklusive den ständig kranken Kindern. Ich kann aber beruhigen, beim 4. kind ist es dann schon ziemlich egal;) der umstieg von 2 auf 3 kindern ist krass. Von 3 auf 4 kindern aber dann viel einfacher. Kopf hoch, die Energie wird für die Teenagerzeit noch gebraucht….

    • Haha, OK, dann kriegen wir halt einfach noch das vierte. NICHT!! 😉 Allein noch eine Schwangerschaft würde mein Körper wahrscheinlich nicht ohne ernstere gesundheitliche Folgen überstehen. Ich bin echt ausgezerrt.

      Die Teenagerzeit wird bestimmt anders herausfordernd. Ich sehe mich aber grundsätzlich eher als entspannte Teenie-Mutter. Da ist man immerhin nicht mehr so fremdbestimmt durch kleinkindliche Bedürfnisse. Das ist es, was mir im Moment am meisten zu schaffen macht. Ein Tag nur mit der 5-Jährigen und dem 9-Jährigen ist für mich aktuell wie die totale Entspannung.

      Danke dir auf jeden Fall für deinen Kommentar! Ich wünsche euch alles Liebe für euch sechs. <3

  2. Michelle

    Schön, ein Lebenszeichen von Dir zu lesen, auch wenn Du Dich sehr erschöpft anhörst. Ich schick Dir ne Portion Kraft und hoffe Du kannst Dir auch mal eine kleine Auszeit für Dich nehmen.

    • Danke dir! Ich fürchte, dass ich allein körperlich noch nicht ganz wiederhergestellt bin, nach der Schwangerschaft und der anstrengenden ersten Zeit danach mit den Stillproblemen. Meine Auszeit nehme ich mir täglich auf meiner Yogamatte, aber auf Dauer reicht das einfach nicht… Babys und Kleinkinder sind einfach so verdammt fordernd. Aber wem sag ich das. 😉 Immerhin werden sie alle irgendwann älter.

  3. Marlen

    Liebe Sophie,
    ich bin seit ca. 2 Jahren stille Leserin deines Blogs. Darauf gestoßen bin ich, als mich das Verhalten meines Sohnemanns mal wieder hilflos gemacht hat. Seitdem haben mir diverse Einträge zum Thema gefühlsstarker Wutzwerg Mut und Zuversicht gegeben. Und da mir dieses wahnsinnig fordernde Kind zeitweise immer wieder alles an Kraft abverlangte, wollte ich kein weiteres. Erstens, weil 7ch Angst hatte mich selbst noch mehr zu verlieren. Denn nur Mamasein, das bin ich nicht. Zweitens, weil ich nach der Kleinkindphase endlich die ersehnte Freiheit, beruflich wie privat, Stück für Stück wieder haben wollte. Und dann geschah meinem Mann und mir eine „Dummheit“. Und diese ist jetzt 7 Monateund zuckersü. Ich will sie auch nie wieder hergebe. Und doch hadere ich jedenTag mit mir, dem Muttersein und dem emotionalen Kraftakt der Gefühlsachterbahn des Großen, den Baby-Bedürfnissen und ach ja, denen des Mannes irgendwie gerecht zu werden. War da noch was? Meine Bedürfnisse? Hab ich welche, außer schlafen und essen wollen? Und dann erinnere ich mich, wie gern ich doch mal wieder für mich allein mit Freunden wäre und werde echt miesepetrig und zur gefühlt schlechtesten Mutter der Welt, die schnell die Nerven verliert. Das Zurückgeworfensein fühlt sich echtdoof an. Klar, es wird besser, aber wann? Aus diesen Gründen fühle ich mit dir, danke dir für diesen Text und wünsche dir, dass du und dein Mann es weiter zusammen wuppt und ganz viel Kraft!!!

    Liebe Grüße
    Marlen

    • Liebe Marlen, danke für den Austausch. Ich kenne das alles gut, auch wenn das zweite Kind bei uns ja ein echtes Wunschkind war. Damals war der Große aber auch erst knapp vier Jahre alt und immer noch sooo fordernd. Jetzt beim dritten Kind ist er der verständigste, kümmert sich oft rührend und ist (manchmal) eine echte Hilfe. Also immerhin an der Stelle ist eine echte Erleichterung eingetreten. Trotzdem ist auch das dritte Kind wieder ein Baby. Mit Baby-Bedürfnissen, die mich an manchen Tagen echt fertig machen.

      Auch was du zum Treffen mit Freunden sagst, fühle ich sehr. Ich sehe fast niemanden mehr (regelmäßig), weil ich nach diesen kräftezehrenden Tagen mit den Kindern nur noch meine Ruhe haben will. Dabei weiß ich, wie wichtig es für mich wäre, auch mal wieder Freundinnen zu treffen und Austausch mit Menschen außerhalb meiner Familie zu haben. Aktuell weiß ich aber schlicht nicht, woher die Energie dafür kommen soll. Ich bin ein introvertierter Mensch und brauche viel Ruhe, um Energie zu schöpfen. Das macht es umso schwerer.

      Naja. Ich tröste mich damit, das echte Freundschaften auch Flauten überleben und dass wieder andere Zeiten kommen werden. Ich wünsche dir alles Liebe! Wie ist denn das zweite Kind so vom Temperament her? Hoffentlich etwas entspannter?

  4. Sophie

    Hallo Sophie,
    danke für diesen Text.
    Danke, dass du neben Insta hier weiter schreibst.
    Wir hoffen gerade inständig auf Nr. 2. Weil es sich anfühlt als würde jemand fehlen. Aber ich lese deinen Text und frage mich, wie es für mich dann sein wird. Wieder baby (meine Große wird bald 5), wieder Spieltreffen in der krabbelgruppe, wenn die Große im Kindergarten ist, wieder Hauptnahrungsquelle für Monate (oder Jahre), wieder durchwachte nächte, wieder zurück auf quasi Null im Job (wieder erneut beweisen müssen, dass ich auch mit 2 Kindern gehen und zurückkommen kann – will ich das überhaupt), diemal mit einem Kredit fürs Haus im Rücken, wieder die Großeltern einspannen (wenn dann überhaupt noch möglich bei 150 km Entfernung), weil eine frühkindliche Betreuung hier ist wie ein 6er im Lotto.
    Es gibt eine große Sehnsucht, die für ein zweites Kind spricht, es gibt ein leeres Zimmer, dass die Große beziehen will „wenn das Geschwisterchen da ist“, es gibt den festen Glauben daran, dass wir das hinbekommen –
    und dann gibt es diese Zweifel, den Blick auf das Jetzt, auf das, was aktuell (wieder) möglich ist und die Veränderungen, die ein zweites Kind mit sich bringen wird.
    Danke, dass du offen über eure Situation schreibst.
    Ich weiß, dass jede Situation einzigartig ist, deine Probleme nicht meine Probleme sind und dennoch tut es mir gut, deinen Betrag zu lesen. Die Gewissheit zu haben, dass es nicht nur MEIN Kopf ist, der hier gerade für Zwispalt sorgt.
    Vielen Dank.

    • Britta

      Was für ein sympathischer und schön formulierter Beitrag. Ich kenne die von Dir beschriebene Sehnsucht und die damit verbundenen Traurigkeit. Ich drücke euch superdoll die Daumen, dass es sich im Laufe der Zeit für euch als Familie gut anfühlen wird – ob zu dritt oder zu viert. Alles Gute!!!

  5. S.

    Auch von mir: danke für den Einblick! Vieles erinnert mich an meine ab und an aufploppenden Gedanken zum meiner jüngsten Tochter, die immerhin schon 3,5 Jahre alt ist. Ihre große Schwester ist sechs Jahre älter, und mein Leben könnte schon so wahnsinnig entspannt sein (ich persönlich finde das Fremdbestimmte, das Körperliche und das Geschrei bei Kleinkindern sehr viel anstrengender als die Herausforderungen mit präpubertierenden Kindern). Stattdessen haben wir immer noch unterbrochene Nächte, Geschrei, Autonomiephase und Spielplätze. Und das mit Anfang 40, das ist kein Zuckerschlecken mehr! Wobei ich genau weiß, warum wir uns dafür entschieden haben: weil es für meinen Freund das erste Kind war. Allerdings ist er seit ihrer Geburt auch davon abgerückt, dass er mindestens fünf Kinder haben möchte. Es wird jetzt bei diesen beiden bleiben. Auch ein interessanter Effekt, wenn man sich die Carearbeit 50:50 aufteilt 😉

  6. Liebe Sophie,
    von Herzen danke ich dir für den Artikel und fühle so mit dir und wünsche dir ganz viel Kraft, die ich selber nicht habe. Mein Jüngster ist jetzt 18 Monate, ich bin 40 und zweifle regelmäßig so sehr an mir, wenn ich selber als vermeindliche Expertin für Kindererziehung, es wieder mal nicht auf die Reihe bekomme, geduldig, klar und liebevoll mit den drei Jungs (8,5, 18 Mo.) umzugehen. Ich denke auch darüber nach, wie sehr meine durch Entwicklungstrauma bestimmte Kindheit, mich jetzt nicht die sein lässt, die ich eigentlich sein will, denke ich bin so außerordentlich schlecht. Und dann lese ich, dass es anderen auch so geht, dass es bei anderen auch schwierig ist, das lässt meine gnadenlose Selbstkritik ein wenig schrumpfen.
    Ich danke dir Sophie für deine Offenheit, viel mehr müssten wir Eltern darüber sprechen, wie es uns wirklich geht und nicht versuchen, immer nach Außen was zu präsentieren, was im Inneren so nicht stimmt.
    Herzliche Grüße und Alles Liebe
    isabelle

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