Schlagwort: gleichberechtigung

Opfere ich mich als stillende Mutter zu sehr auf?

Schon länger möchte ich einen Text schreiben, Thema: „mütterliche Aufopferung“. Ich kaue darauf schon lange rum, finde kein Packende und schiebe es immer wieder auf. Aber nun hat Mareice Kaiser, die ich sehr schätze und mag, einen Text übers Stillen geschrieben. Ihr Anliegen: Mit der Ideologie aufräumen, die rund ums Stillen aufgebaut würde und die die Gleichberechtigung zwischen Müttern und Vätern gefährde. Und dieser Text stößt mich mit der Nase jetzt wieder schmerzhaft auf jenen Text, der schon so lange in mir gährt, dass ich jetzt einfach probieren muss, ihn in die Tasten zu hauen. Denn auch mich beschäftigt das Thema: Opfere ich mich durchs Stillen zu sehr auf? Und wenn ja, was treibt mich dazu? Weiterlesen

#MamasUndMoneten: Die Blogparade zur finanziellen Unabhängigkeit

Teilzeitfalle, Altersarmut, finanzielle Abhängigkeit – an wen denkt ihr, wenn ihr solche Begriffe hört? Richtig, an eine Frau. Vermutlich sogar an eine Mutter. Und vielleicht sogar ein bisschen an euch selbst? Laura (heuteistmusik.de) und mir ging es so und deswegen ziehen wir jetzt die Reißleine. Wir haben beschlossen, endlich Verantwortung für unsere finanzielle Zukunft zu übernehmen. In unserer gemeinsamen Blogreihe #MamasUndMoneten nehmen wir unsere Leser*innen mit auf unserem Weg – Fernziel: finanzielle Unabhängigkeit. Und weil das Thema so wichtig ist, weil es so viele Frauen betrifft, weil einfach viel zu wenig darüber geredet wird, dass Frauen finanziell so oft den Kürzeren ziehen, machen wir zusätzlich eine Blogparade daraus. Macht ihr mit? Weiterlesen

#MamasUndMoneten Teil 2: Mein Plan, wie ich Kontrolle ins System bringe

So, der erste und wichtigste Schritt wäre geschafft: Ich habe über mein Vorhaben, endlich meine Finanzen in den Griff zu kriegen, gebloggt. Damit ist klar, dass ich aus der Nummer nicht mehr raus komme. 😉 Ungeduldig wie ich bin, würde ich jetzt am liebsten sofort alles übers sinnvolle Geldanlegen lernen und direkt 10.000€ so richtig clever investieren, auf dass sie sich schön vermehren mögen. Das Problem an der Sache: Ich habe keine 10.000€. Wenn ich ehrlich bin, habe ich gerade überhaupt kein Geld, das ich guten Gewissens in eine festere Anlage investieren könnte. Und da fällt mir spontan nur eine Sache ein, die ich erst mal machen könnte: Mich gut organisieren und dann sparen! Weiterlesen

#MamasUndMoneten Teil 1: Mutig sein und ran an die Finanzplanung!

So, bevor wir diesen Text lesen, atmen wir alle noch mal tief durch. Ein… und aus. Ein… und aus. Es ist doch auch alles gar nicht so schlimm, oder? Es geht doch nur um Geld! Meine Güte, was ist schon dabei, sich mal ein bisschen mit der eigenen finanziellen Situation zu beschäftigen? Äh, tja, dass das Thema Finanzen uns ziemlich oft wie das Kaninchen vor der Schlange aussehen lässt, ist leider nur zu wahr. Auch ich habe viel zu lange gewartet, um das Thema endlich mal anzupacken. Aber auf geht’s, wir machen das jetzt zusammen! Weiterlesen

Auf der Suche nach dem Orga-Glück – aber bitte ohne Selbstoptimierung

Leute, Leute, ich weiß ja auch nicht, aber bin ich etwa die einzige, die immer das Gefühl hat, 24 Stunden pro Tag sind einfach zu wenig? Nee, das bin ich sicher nicht. Ich würde sogar behaupten: Die meisten Menschen kennen das, zumindest phasenweise. Und wer mindestens ein Kind hat, kennt das sogar mit ziemlich 100-prozentiger Sicherheit. Ich zum Beispiel habe hier ein 1-jähriges Baby Zuhause, das sich aktuell kaum mal 5 Minuten alleine beschäftigen mag. Ich kriege hier also gerade so ziemlich gar nix geschafft. Natürlich kann ich jetzt deswegen das Jammern anfangen (äh, nicht dass ich das nicht regelmäßig täte 😉 ), aber besser wird dadurch ja erfahrungsgemäß nichts. Deswegen will ich diesen Blog mal nutzen: Als Pinnwand, als Sammlung, als To Do Liste – für alle Probleme und mögliche Lösungen. Schaut mal rein, bestimmt findet auch ihr euch an der ein oder anderen Stelle wieder! Weiterlesen

Brigitte und Barbara

Neulich war ich mit dem Hübchen in der HNO-Praxis, das Räupchen wie immer im Schlepptau. Am Empfang saß Brigitte (Name von der Redaktion geändert). Brigitte hasst offenbar ihren Job. Und deswegen hasst sie auch mein Baby, das sich in einem unachtsamen Moment meinerseits irgendwelche mit Sicherheit höchstwichtigen Papiere krallt. Natürlich hasst sie auch mich dafür. Und das zwischen Wartezimmer und Empfang herum pesende Hübchen hasst sie sowieso. Weil sie uns so doof findet, lässt sie uns zur Anmeldung auch extra warten, bis alle anderen Patient*innen abgefrühstückt sind, die vor uns da waren. Obwohl sie weiß, dass wir den ersten Termin um 8 Uhr haben. Weiterlesen

Die „Ich-will-alles-und-zwar-sofort!“-Falle

Mann-oh-Mann, war das eine Woche! Das Hübchen krank, das Räupchen dann auch noch. Und dazwischen eine Mutter, die doch so gerne mal irgendetwas für sich tun würde. Arbeiten zum Beispiel. Einen Blogartikel schreiben. Oder endlich dieses tolle Buch auslesen. Stattdessen habe ich mich den Großteil der Woche vorbildlich verhalten: Das MacBook zugeklappt gelassen. Das Handy aufs oberste Regalbrett gelegt. Und mich von morgens bis abends meinen Kindern gewidmet. Weiterlesen

Der Traum von der eigenen Tochter

Kennt ihr die Janosch-Geschichte von „Löwenzahn und Seidenpfote“? Eine Maus und ein Mauser wünschen sich darin Kinder: Der Mauser wünscht sich einen Sohn, damit der ihm beim Sägen helfen kann. Die Maus wünscht sich eine Tochter, die ihr beim Nähen helfen soll. Am Ende bekommen sie einen Sohn und eine Tochter, die den ihnen zugedachten Geschlechtsklischees jedoch so gar nicht entsprechen wollen: Die kleine Maus Seidenpfote ist eine Draufgängerin, wie sie im Buche steht. Der junge Mauser Löwenzahn hingegen ist ein kleines Sensibelchen, das am liebsten im Hintergrund die Fäden zieht. Weiterlesen

Jahresrückblick 2017

Ich habe es mir immer mal wieder vorgenommen: Meine kinderlosen Freund*innen zu fragen, ob bei ihnen die Jahre auch immer so schnell rumgehen. Denn hier rennt die Zeit irgendwie, seit ich Kinder habe. Vielleicht hängt das aber gar nicht mit den Kindern zusammen, sondern einfach mit der neuen „erwachsenen“ Lebensphase. Aber egal, woran es liegt: Ich bin ein bisschen schockiert, dass schon wieder ein Jahr rum ist. Und gleichzeitig sehr glücklich, denn 2017 war ein sehr schönes Jahr (wie haben jetzt auch ein Räupchen, echt wahr!!). Zeit für einen Rückblick: Weiterlesen

Der Traum vom gleichberechtigten Leben

Vorgestern war ein guter Tag. Und das, obwohl ich den Tag über allein für zwei Kinder verantwortlich war. Bis mittags um zwei für ein Räupchen und ab nachmittags dann für beide zusammen. Der Mann hat mich und das Baby morgens ausschlafen lassen, darum war ich fit und gut gelaunt. Die Waschmaschine belud sich fast von selbst, die Küche räumte sich wie von allein auf und ein bisschen arbeiten konnte ich obendrein. Am Nachmittag verstanden das Hübchen und ich uns für unsere momentanen Verhältnisse ausgezeichnet und ich habe sogar ein bisschen mit ihm gebastelt. Weiterlesen