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Oh, gut dass du da bist!

Hier schreibt Sophie, Mutter vom Hübchen (*Herbst 2013) und dem Räupchen (*Sommer 2017) über den täglichen Spagat zwischen Kind & Beruf und über alles Wichtige & Unwichtige im Leben einer Mutter.

Interview-Partner gesucht: Wie wollen wir wohnen?

In der Stadt, auf dem Land, möglichst großzügig oder klein und gemütlich, mit Garten oder Balkon, mit vielen Nachbarn oder lieber freistehend… Vom Tiny House bis zur schicken Villa gibt es so viele Möglichkeiten, zu wohnen. An welchem Ort wir leben, hängt natürlich nicht allein davon ab, was wir uns wünschen, sondern auch davon, was wir uns leisten können. Doch was wünschen Familien sich eigentlich? Und woran hapert es, wenn sie sich ihre Wünsche nicht erfüllen können? Darum soll es in meiner neuen Interview-Reihe gehen! Und ich lade euch alle ein, mitzumachen! Weiterlesen

Was mich wirklich fertig macht

Es geht aufwärts! Jedenfalls fühlt es sich gerade heute so an. Denn trotz Keine-Kita-Räupchen und Bauchweh-Hübchen konnte ich heute volle drei Stunden arbeiten – vormittags, bei Tageslicht! Dafür darf ich mich bei unserer neuen Babysitterin bedanken, oder auch nicht, schließlich bezahlen wir sie dafür, was meinen Netto-Stundenlohn dann doch noch mal um ein Eckchen schmälert. Aber Geld spielt hier gerade mal eine untergeordnetere Rolle. Viel wichtiger ist, dass ich mal was geschafft kriege. Und dass die Kinder ihre Babysitterin mögen. Und das tun sie, sehr! Weiterlesen

Das Kind – ein natürlicher Tyrann?

Anlässlich der Diskussion um den Dokumentarfilm „Elternschule“ gingen mir ein paar Gedanken durch den Kopf, die ich hier verarbeiten will. Ich finde es nämlich durchaus verständlich, dass kinderlose Menschen teils von einer grundsätzlich schlechten kindlichen Natur ausgehen. Kinder sind doof, wir müssen sie erziehen – so simpel, so verständlich. Auch ich habe früher so gedacht. Seit ich jedoch selbst Mutter bin, gehen meine Erfahrungen damit völlig konträr. Wie das kam? Lest selbst! Weiterlesen

Opfere ich mich als stillende Mutter zu sehr auf?

Schon länger möchte ich einen Text schreiben, Thema: „mütterliche Aufopferung“. Ich kaue darauf schon lange rum, finde kein Packende und schiebe es immer wieder auf. Aber nun hat Mareice Kaiser, die ich sehr schätze und mag, einen Text übers Stillen geschrieben. Ihr Anliegen: Mit der Ideologie aufräumen, die rund ums Stillen aufgebaut würde und die die Gleichberechtigung zwischen Müttern und Vätern gefährde. Und dieser Text stößt mich mit der Nase jetzt wieder schmerzhaft auf jenen Text, der schon so lange in mir gährt, dass ich jetzt einfach probieren muss, ihn in die Tasten zu hauen. Denn auch mich beschäftigt das Thema: Opfere ich mich durchs Stillen zu sehr auf? Und wenn ja, was treibt mich dazu? Weiterlesen

Warum isst denn hier keiner?

Leute, wir haben eine handfeste Nahrungskrise. Also, die Kinder nicht so, die sind zufrieden mit kiloweise trockenen Nudeln (der eine) und literweise Muttermilch (die andere). Nur ich, die Mutter dieser beiden Nährstoffverweigerer, möchte an manchen Tagen nur noch in meine Linsensuppe weinen. Warum zur Hölle isst denn hier keiner?! Weiterlesen

Mein gefühlsstarkes Kind | Warum wir mit der Einschulung noch warten

In diesem Jahr war es zum ersten Mal so weit: Mir fiel mein eigenes Alter nicht sofort ein! „Werde ich nächstes Jahr echt schon 33?“, dachte ich erschrocken, nur um mir kurz danach vor den Kopf zu hauen: Nee, erst 32, du hohle Nuss! Tja. Alles über 30 ist dann ja irgendwie auch egal. Bin ich halt einfach alt. Ein wunderschöner Moment, das eigene Alter mal wieder wahrzunehmen, ist auch folgender: Ich, zwischen lauter anderen Ü-30-Eltern auf einem Aula-Vortrag bei der Schulbesichtigung. Habe ich mir letztes Wochenende gegeben. War toll. Und erschreckend. Denn das Hübchen wird schon bald kein Kita-Kind mehr sein! Weiterlesen

Filmkritik: ‹Eingeimpft› von David Sieveking

Die schlechten Kritiken zu David Sievekings dokumentar-autobiographischem Film „Eingeimpft“ überschlugen sich in der letzten Woche geradezu. Die einhellige Meinung der (zumeist Wissenschafts-) Journalist*innen war: Dieser Film spiele alubehüteten Impfgegnern in die Karten, argumentiere naiv und säe Zweifel. Ich habe mir den Film trotzdem angeschaut und komme zu einem ganz anderen Standpunkt: Der Film ist prima gemacht, unterhaltsam, informativ – und durchaus geeignet, Impfgegner davon zu überzeugen, ihren Standpunkt zu hinterfragen! Weiterlesen

Kleines Räupchen, du kannst nicht alles haben und schon gar nicht sofort

„Mama!“, „Mamaaa!“, „Mamaaaaa!“ ruft es aus der Küche. Das Räupchen steht dort, an die Küchenbank gelehnt, und verlangt nach meiner sofortigen Aufmerksamkeit. Aber ich muss wirklich dringend pinkeln! Kurzes Abwägen: Wie nötig hat das Baby mich jetzt wirklich? Und wie dringend ist mein körperliches Bedürfnis? Schnell steht fest: Mein Bedürfnis ist größer, das fordernde Räupchen kann warten. Und spätestens jetzt ist klar: Die Babyzeit ist vorbei, aber so was von! Weiterlesen

Mein gefühlsstarkes Kind | Die erstaunliche Beobachtungsgabe eines gefühlsstarken Kindes

Aktuell ist mein gefühlsstarkes Kind mal wieder arg gefühlsstark. So sehr, dass sogar der Liebste schon mal an seine Grenzen kommt, zurück brüllt, weg gehen muss, sich wahnsinnig ärgert – über dieses Kind, dass uns Eltern tagäglich als Punchingball benutzt und damit dauernd unsere Grenzen übertritt. Aber mein geliebter Gatte ärgert sich vor allem über sich selbst, dass er schon wieder nicht ruhig bleiben konnte, die Gefühle des Kindes nicht richtig annehmen und in positivere umlenken konnte. Aber so ist es. Das Leben mit unserem Kind ist ein täglicher Drahtseilakt und wir sind auch nur Menschen. Klar, dass es da im Moment häufig knallt. Umso wichtiger, den Ärger nicht Überhand nehmen zu lassen und sich stattdessen auch immer mal wieder die positiven Seiten klar zu machen! Weiterlesen

#MamasUndMoneten Teil 3: Einnahmen rauf!

Einnahmen rauf, Ausgaben runter! Das ist wohl das ganze Geheimnis erfolgreichen Sparens. Um mein Fernziel zu erreichen, mich und die ganze Familie endlich finanziell besser und gerechter aufzustellen, steht Geld sparen nun an erster Stelle. Unsere Elternzeit hat viele Rücklagen aufgefressen, was bedeutet, dass kaum Geld da ist, selbst wenn ich ab sofort penibel auf unsere Ausgaben achte. Daher ist der Plan klar: Jetzt wird erst mal ordentlich Geld verdient! Und ich habe mich mal gefragt, welche Wege es da für mich so gibt, auch abgesehen vom Hauptjob. Weiterlesen