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Oh, gut dass du da bist!

Hier schreibt Sophie, Mutter vom Hübchen (*Herbst 2013) und dem Räupchen (*Sommer 2017) über den täglichen Spagat zwischen Kind & Beruf und über alles Wichtige & Unwichtige im Leben einer Mutter.

Abstillen oder Weiterstillen? Ein Pro und Contra

„Mama, Milch, Njomnjom!“, ruft das Räupchen. Glücklich fuchtelt sie mit ihren Armen vor meinem Gesicht rum. „Wer will eine Milch?“, frage ich. „Iiiiich!“, ruft das Räupchen und jubelt als hätte sie gerade von ihrer Beförderung erfahren. Befördern würde ich mein kleines Mädchen tatsächlich gerne – zum großen Kind, das gar keine Muttermilch mehr braucht. Denn so langsam reicht es mir mit dem Stillen! Bloß habe ich die Rechnung ohne das Räupchen gemacht. Weiterlesen

Älter werden – klüger werden

Ich weiß nicht, ob ihr es geahnt habt, aber ich gehöre tatsächlich zu den Menschen, für die ist das Glas meistens eher halb leer als halb voll. Mir fällt es schwer, mich leicht, beschwingt und glücklich zu fühlen. Denn irgendwas ist da doch immer, das einem so ein bisschen Sorgen bereitet – gerade wenn man Kinder hat. Erschwerend hinzu kommt bei mir noch diese merkwürdige Hochsensibilität, unter der ich offenbar „leide“, zumindest seit ich weiß, dass es so was Verrücktes gibt. Weiterlesen

Federleicht Radfahren: Ab in den Frühling mit woom bike

(Werbung) Wisst ihr, was ich so gar nicht leiden kann? Hollandräder! Diese sperrigen, großen Fahrräder kriege ich nämlich nicht mal die Kellertreppe hoch. Mein Rennrad hingegen klemme ich mir quasi unter den Arm, hüpfe die acht Treppenstufen hoch, springe auf und düse los. Als ich dann das erste Mal ein klassisches Kinderfahrrad diese kurze Treppe hochtragen wollte, habe ich mich echt erschreckt: Das war ja schwerer als mein Rennrad! Dabei wiegt mein Kind nicht mal halb so viel wie ich selbst! Kann das gut gehen? Naja, kann schon. Aber wieso nicht lieber ein Kinderrad kaufen, das viel leichter ist – und sich entsprechend auch federleicht fährt! Weiterlesen

Ein Kind wie aus einem Erziehungs-Ratgeber

Letztes Wochenende kam der Liebste vom Einkaufen zurück und war völlig geflasht von unserem süßen Räupchen: Während des Einkaufens war das Räupchen nämlich gar nicht mal so süß gewesen, sondern hatte viel gequengelt, wollte lieber auf den Arm statt im Einkaufswagen sitzen und war ganz allgemein nicht so richtig umgänglich. Aber dann passierte etwas erstaunliches: Nachdem Papi entschieden hatte, das Gequengel eine Weile durchzustehen, war es dem Töchterlein wohl irgendwann selbst zu blöd geworden. Sie ließ das Quengeln sein und suchte sich eine andere Beschäftigung. Weiterlesen

Verabredungs-Managerin

Ich glaube, es ist so weit: Ich brauche ein Coaching! Themenfeld: Verabredungsmanagement. Solltet ihr euch nachmittags auf dem Kita-Hof mal nicht ganz sicher sein, welches mein Kind ist – ihr erkennt es daran, dass es mich hüpfend am Ärmel zieht und Dinge ruft wie: „Gisbert* und ich wollen uns mal wieder verabreden! – Mama, darf ich mal wieder mit zu Lothar? – Thorben war schon so lange nicht mehr bei mir!“. Und mich erkennt ihr daran, dass ich entschuldigende Phrasen murmle wie „Hm ja, da muss ich erst mit Gisberts Mutter sprechen“, „Aber warst du nicht letztens erst bei Lothar?“ und „Dann lad ihn doch einfach mal ein“. Weiterlesen

„Frau liebt Bau“: Warum Baugewerbe, Mutterschaft und Selbstständigkeit prima zusammenpassen

Wenn 58% aller Architektur-Studierenden weiblich sind, aber am Ende nur 19% ein eigenes Büro leiten – was läuft da eigentlich schief? Das haben sich auch fünf Frauen gefragt, die zwei große Gemeinsamkeiten verbindet: Erstens sind sie alle selbstständig im Baugewerbe und zweitens sind sie Mütter. Zum diesjährigen Weltfrauentag, dem 8. März 2019, starten sie mit ihrer Initiative „Frau liebt Bau“ und wollen Mädchen und jungen Frauen ein Vorbild sein. Dafür, dass auch und gerade Frauen und Mütter im Bau erfolgreich sein können – natürlich auch als Chefinnen! Ich habe mit Sarah Kosmann gesprochen.  Weiterlesen

Soll mein gefühlsstarkes Kind auch mal seine Komfortzone verlassen?

„Ich will aber nicht!“ brüllt das Hübchen. „Ich geh da heute nicht hin!“. Innerlich fange ich an zu zittern. Vor Ärger, aber vor allem vor Erschöpfung. Wird dieses Kind irgendwann mal freiwillig zu einer eigentlich schönen Freizeit-Aktivität gehen? Achtung, ich spule mal ein paar Wochen vor: Ja, wird es! Und damit macht es nicht nur seine Eltern sehr glücklich, sondern vor allem sich selbst. Weiterlesen

Eine Babysitterin beschäftigen – Teil 2: Minijob und Bürokratie

Die vergangene Woche war unglaublich turbulent und voller beruflicher Termine – und trotzdem sind wir nicht durchgedreht. Denn: Wir haben eine tolle Babysitterin, die im Moment glücklicherweise sogar Semesterferien hat und uns somit total flexibel helfen kann. Wie wir sie gefunden haben, könnt ihr bereits in Teil 1 meiner kleinen Reihe zur Babysittersuche nachlesen. In diesem Teil soll es jetzt ums Geschäftliche gehen: Denn de facto werdet ihr zum Arbeitgeber, sobald ihr eine Babysitterin beschäftigt! Klingt ein bisschen angsteinflößend, nach Pflichten und großer Verantwortung, oder? Ist aber letztlich halb so wild! Ich erkläre euch Schritt für Schritt, was ihr tun müsst, um eure Babysitterin legal zu beschäftigen und worauf ihr achten solltet. Weiterlesen

Wohn(t)räume mit Christian von LIVEE: Wohnen in einem Tiny House

Ziehen um euch rum auch gerade alle Familien in größere Wohnungen oder kaufen direkt ein ganzes Einfamilienhaus? Der Liebste und ich leben da derzeit ein bisschen gegen den Trend, denn wir haben beschlossen, uns auch zu viert auf 80 qm so gut es eben geht zu organisieren. Größer wäre uns mittlerweile auch einfach zu teuer, denn die Mieten in unserer Stadt ziehen weiter an. Genau das war auch der Grund für meinen Interviewpartner Christian und seine Freundin Sophie, lieber etwas kleiner und minimalistischer zu denken: Anstatt 1200 € Miete für 50 qm in München zu bezahlen, planen sie derzeit ihr erstes kleines Modulhaus! Weiterlesen

Wer sich allein fühlt, muss sich Hilfe holen!

Als ich meinem Blog vor kurzem endlich mal eine kleine Suchmaschinenoptimierungskur gegönnt habe, bin ich bei der Arbeit auf einen zwei Jahre alten Artikel gestoßen und war erstaunt über dessen Klickzahlen: Der Text wurde bis heute rund 17.000 Mal gelesen – was für meinen eher mittel erfolgreichen Blog schon eine ganze Menge ist! Es geht um den Text mit dem Titel „Wenn Mütter sich alleine fühlen“, in dem ich mir wünschte, dass Mütter, insbesondere die noch ganz frischen, erschöpften, überforderten, von ihrem Umfeld nicht mehr so im Stich gelassen würden. Mehr proaktive Hilfe, das wäre doch was! Heute, mit einem Kind mehr und zwei weiteren Jahren Erfahrung auf dem Buckel, hat sich meine Meinung ein bisschen geändert, oder sagen wir: weiterentwickelt. Denn eins ist mir klarer geworden: Wer Hilfe will, tut am besten daran, sie sich selbst zu organisieren! Weiterlesen