Was mich wirklich fertig macht

Es geht aufwärts! Jedenfalls fühlt es sich gerade heute so an. Denn trotz Keine-Kita-Räupchen und Bauchweh-Hübchen konnte ich heute volle drei Stunden arbeiten – vormittags, bei Tageslicht! Dafür darf ich mich bei unserer neuen Babysitterin bedanken, oder auch nicht, schließlich bezahlen wir sie dafür, was meinen Netto-Stundenlohn dann doch noch mal um ein Eckchen schmälert. Aber Geld spielt hier gerade mal eine untergeordnetere Rolle. Viel wichtiger ist, dass ich mal was geschafft kriege. Und dass die Kinder ihre Babysitterin mögen. Und das tun sie, sehr!

Um die Babysitterin soll es hier aber gar nicht gehen. Das Thema ist mir einen eigenen Text wert, den ich hoffentlich in Kürze schreiben werde. Was mich heute beschäftigt, ist eine Erkenntnis, die ich in den letzten Wochen nach und nach gemacht habe: Es ist gar nicht so sehr die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf, die mich stresst. Es sind die Kinder an sich! Hui, das klingt jetzt erst mal ganz schön gemein. Aber so gemein ist das gar nicht! Also lasst es mich besser erklären.

In den letzten Wochen, den letzten Monaten, war ich wahnsinnig oft am Limit. Ich hatte Jobs, die mir Spaß machten und denen ich gerne mehr Zeit gewidmet hätte. Ich hatte aber auch zwei Kinder, die ich liebe und denen ich auch gerne meine Zeit widme. Letztere dulden keinen Aufschub. Erstere oft auch nicht. In der Folge musste ich mich sehr oft geradezu zerreißen. Ich habe viel abends gearbeitet oder an den Wochenenden. Zeit, die von meinem persönlichen Zeitkonto abging, das ich sonst für so nebensächliche Dinge wie Erholung oder Schlaf einplane. Denn weder Arbeit noch Kinder sind besonders gut mit Erholung oder gar Schlaf kombinierbar. Leider.

Verdammt, warum tue ich mir das eigentlich an?

Irgendwann kam tatsächlich der Moment, an dem ich dachte: Verdammt. Wärst du doch nur eine dieser Frauen, die ihre Jobs guten Gewissens über Jahre ruhen lassen. Wäre es nicht so viel schöner, wenn ich den Mittagsschlaf des Räupchens nun ebenfalls zum nickern nutzen könnte? Wenn ich mir nicht jeden Morgen eine Liste mit wichtigen To Dos schreiben müsste, immer in der Angst, irgendeine wichtige Mail nicht beantwortet zu haben? Wäre es nicht großartig, das Telefon während dem Räupchen-Einschlafstillen nicht auf lautlos stellen zu müssen, aus Angst, dass Kunde X mal wieder zu den ungünstigsten Zeiten anruft?

Ja, da war er tatsächlich, dieser Moment, in dem ich mir fast wünschte, keinem Beruf nachzugehen, jedenfalls im Moment nicht. Mein ganzes Leben erschien mir plötzlich wie ein einziges Chaos, absolut unvereinbar und wahnsinnig aufreibend. Warum zur Hölle tue ich mir das eigentlich an?, das war die Frage, die am Ende stand.

„Wenn ich nicht arbeite, dann geht es mir schlecht“

Tja, die Antwort gab ich mir selbst. Beim Blogger-Wochenende der Deutschen Jugendherbergen (Bericht folgt) war ich an der Reihe, mich vorzustellen. Und ohne dass ich es recht bemerkt hatte, floss es aus mir raus: „Ich bin Sophie und eins meiner großen Themen ist die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf und die gleichberechtigte Partnerschaft. Wenn ich nicht arbeite dann geht es mir schlecht“. Da war er, der eine Satz: Wenn ich nicht arbeite, dann geht es mir schlecht.

Ist halt so. Kann ich nicht ändern. Bestimmt wäre es erst mal eine große Erleichterung für mich, nur für die Kinder da sein zu müssen, ganz ohne berufliche Verpflichtungen. Aber spätestens nach zwei Wochen käme bei mir die große Frustration. Die berufliche Aufgabe würde mir fehlen, der Kontakt zu anderen Erwachsenen, der Austausch über die Sache, die kreative Arbeit, die mit meinem Job einhergeht.

Ich musste also noch mal in mich gehen und ich merkte: Klar, eigentlich geht es mir sogar besser, wenn ich arbeite. Ich merke das ganz konkret im Alltag, so wie heute: Nachdem unsere Babysitterin weg war und ich drei Stunden am Schreibtisch verbracht hatte, war ich sehr guter Dinge. Ich konnte mich viel besser auf meine Kinder konzentrieren und wir hatten einen schönen entspannten Nachmittag. Ohne meine Arbeit als Ausgleich zum Familienleben werde ich nämlich leider ziemlich schnell zu einer ungenießbaren Miesmuschel.

Die Verantwortung wird nicht weniger, niemals.

Das merkt man dummerweise sogar im Urlaub. Ich habe mal in einem extra Artikel darüber geschrieben, dass Urlaube mit kleinen Kindern ja gewissermaßen wenig entspannend sind. Das ist Alltag, nur woanders. Weil kleine Kinder im Urlaub halt dieselben Bedürfnisse haben wie Zuhause. Weil man auch im Urlaub früh geweckt wird oder nachts alle paar Stunden. Weil immer irgendwer heult, nölt oder Hunger hat. Weil die Verantwortung einfach nicht weniger wird, niemals.

Und hier sind wir genau an dem Punkt, auf den ich hinaus will: Was mich derzeit so wahnsinnig anstrengt, ist nicht mein Job oder die wahnwitzige Situation, ihn ohne Kitaplatz fürs Räupchen ernstzunehmend auszuüben. Was mich viel mehr anstrengt, ist die Situation an sich. Ich, als Mutter zweier noch recht kleiner Kinder, die immer, einfach immer irgendwas von mir wollen.

Ein Dauerfeuer straight into meine Nerven

Es gibt keine Pause. Es ist wie ein Dauerfeuer straight into meine Nerven. Mit einem gefühlsstarken Fünfjährigen und einer sehr Mama-bezogenen Einjährigen habe ich, wenn ich allein für die Kinder verantwortlich bin, ungefähr so viel Raum für mich: 0. Alle Eltern kennen das ja: Das Kind spielt gerade richtig schön alleine und man wagt es, mal für einen klitzekleinen Moment die Augen zu schließen – „Mamaaaa!“. Oder das Kind sitzt am Maltisch und wirkt echt total konzentriert, woraufhin man mal kurz zum Buch greift um wenigstens eine Seite weiterzulesen – „Mamaaaa!“.

Es ist, wie es ist: Kleine Kinder gönnen einem keine Pause. Das ist normal, ich weiß, ich weiß. Aber ich bin offenbar einfach kein Typ dafür, das auf Dauer auszuhalten. Der Liebste und ich leiden gerade beide unter diesem Fakt. Wie sehr würden wir uns wünschen, morgens zusammen einfach noch eine halbe Stunde liegen bleiben zu können! Klar ermöglichen wir uns gegenseitig immer mal, etwas länger zu schlafen. Aber das ist eben nicht das gleiche wie nach dem Aufwachen noch ein Weilchen zusammen im Bett zu kuscheln.

Zwei Kinder sind so viel krasser als eins

Auch wenn wir am Wochenende zu zweit da sind, stehen wir unter Dauerbeschuss. Immer hat ein Kind ein Anliegen, etwas mitzuteilen, ein dringendes Bedürfnis. Es ist so wahnsinnig zermürbend! Und ich hätte vorher nicht gedacht, was für ein himmelweiter Unterschied es ist, wenn plötzlich immer zwei Kinder irgendwas wollen, im Vergleich zu einem einzigen Kind. Denn auch das kommt ja hinzu: Das Gefühl, sich zweiteilen zu müssen, wenn beide Kinder unterschiedliche Anliegen haben. Und das Schlichten von Geschwisterstreitigkeiten, die auch bei uns, in dieser bisher sehr harmonischen Bruder-Schwester-Kombination, langsam aufkommen.

Am Ende steht dieses Gefühl, dass es echt verdammt krass ist, dieses Kinder haben. Und dass ich darauf echt nicht vorbereitet war. Ich war verdammt noch mal nicht vorbereitet darauf, dass ich mittlerweile nicht mal mehr Musik höre, weil ich nach einem Tag Dauerbeschallung einfach nur noch eins will: Meine Ruhe. Ich war auch nicht darauf vorbereitet, dass ich freiwillig als erste die Geburtstagsparty verlasse, weil ich weiß, dass das Räupchen mich in der Nacht wieder dreimal wecken und der folgende Tag trotzdem wieder sehr früh beginnen wird.  Und erst recht war ich nicht darauf vorbereitet, dass manchmal ein ganzer Tag vergeht, ohne dass der Liebste und ich uns überhaupt ein einziges Mal in den Arm genommen haben – und dass wir uns dann abends manchmal echt bestürzt anschauen, weil es uns beiden fast gar nicht aufgefallen wäre.

Augen zu und durch!

Aber wie sollte man sich auch auf so was vorbereiten? Und wäre das Wissen über diesen ganzen Stress tatsächlich ein Grund, sich das mit den Kindern noch mal zu überlegen? Eben nicht. Sowieso nicht! Also hilft halt nur eins: Augen zu und durch! Alle schönen Dinge umso mehr genießen und für den Rest alle Kräfte mobilisieren. Selbstfürsorge betreiben, regelmäßig zum Yoga gehen oder einmal häufiger die 70€ für die dringend nötige Triggerpunkt-Massage investieren (echte Empfehlung an alle verspannten Trage-Eltern!!). Und den Liebsten doch in den Arm nehmen, immer wenn man gerade dran denkt und ansonsten auch, so oft, bis es endlich wieder zur Gewohnheit wird und man nicht mehr extra dran denken muss.

Der Job jedenfalls ist nicht Schuld an meiner Erschöpfung. Es ist die Elternschaft, diese aufreibende, kräftezehrende, ermüdende Elternschaft. Aber es wird alles leichter. Dank Babysitter oder einfach weil die Zeit vergeht. Ich jedenfalls halte durch! Geht ja auch nicht anders. 😉

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13 Kommentare zu „Was mich wirklich fertig macht

  1. Ich lasse den Job zwar gerade ruhen, aber meine Bloggerei ist sozusagen eine Art Ersatz dafür, denn ganz ohne externen Input und Output kann ich auch nicht. Ich verstehe dich sehr gut.
    Und noch besser verstehe ich dein Gefühl des Angestrengtseins wegen der Kinder. Ich wollte sie und will sie noch immer und ich quelle über vor Liebe und ich verzichte sogar FÜR sie freiwillig und gerne auf vieles und dennoch…100% immer und überall die Anlaufstelle Nummer 1 zu sein ist echt krass. Von allem kann man mal Urlaub machen oder hat ein Wochenende zum Durchschnaufen, mit Kindern geht das nicht und wenn nur in unregelmäßigen Abständen mit großem Organisationsaufwand und lange geplant. Und leider nie, wenn man es akut mal bräuchte.
    Allerdings kann ich jetzt schon sagen: Es wird leichter mit jedem Jahr auch mal einen Freiraum für sich zu schaffen. Die Kinder werden größer, selbstständiger und verständiger. Nicht immer, aber immer öfter. 😀

    LG

  2. Franzi

    Liebe Sophie,wieder mal schreibst du direkt aus meiner Seele…Und vor allem das was andere nie freiwillig zugeben würden.

    Du bist nicht allein!

    Grüsse von einer „Mamaaaa“ Mama

  3. Ich fühle so mit dir! Bei mir ist (oder viel mehr war) der Job auch die dringend notwendige Pause vom Familienchaos. Einfach ins Büro gehen und für ein paar Stunden alles andere beiseite stellen. Ich habe ja auch einen gefühlsstarken Großen und gerade die ständige Lautstärke macht mich fertig. Besonders hart waren sie ersten Wochen Mutterschutz, als ich dringend Ruhe brauchte, der Große aber eine Lücke zwischen Krippe und Kindergarten hatte. Ohne Betreuung zu Hause arbeiten stelle ich mir echt hart vor.

  4. Maggie

    Ich arbeite 30 Stunden, habe auch einen 5 jährigen und eine 1 jährige zu Hause. Ich hatte Glück und die Kindergarteneingewöhnung der Kleinen hat (sehr langsam aber doch) gut geklappt (ich mag gar nicht daran denke, wie es ohne wäre). Trotzdem kann ich alles unterschreiben, was Du da so schreibst. Der Kindergarten hilft auch nur bedingt, weil ständig jemand krank ist. Mann, ist das alles intensiv. Intensiver als man es sich jemals vorgestellt hätte! Ich finde die Kinder sind ein schöner Ausgleich zu meinem (vormals) sehr stressigen Job und umgekehrt, aber man kommt einfach zu nichts. Das mit dem Entschleunigen und der Achtsamkeit ist ja schön und gut, aber so weit zu kommen dass man eben, zB wie Du schreibst, eine halbe Stunde morgens mit dem Ehemann länger liegen bleiben kann, das ist ja purer Luxus, da sehe ich einfach keinen Weg mit so kleinen Kindern! Aber man darf davon träumen 😉 Ich persönlich versuche es mit Humor zu sehen. Es herrscht meistens einfach irgendwie Chaos und so ist das halt. Ich finde es sehr tröstlich zu lesen, dass es anderen auch so geht (Danke!). Und wenn ich eine Schwangere sehe, denke ich mir zuerst:“Oh wie schön!“ und dann:“Well, you have no idea what you are up for…“ Sagen tut man aber nur das erste 🙂 In den Rest muss sich eh jeder selber reinfinden.
    Alles Gute weiterhin und starke Nerven!

  5. Sehr wahrer Artikel! Ich erinnere mich auch noch an eine besonders anstrengende Zeit: Purzelchen war gerade auf die Welt gekommen und Maxi 1,5 Jahre alt. Ich hatte noch zwei Nebenjobs als Studi-Mama, aber eigentlich war mein Mann in Elternzeit und ich sollte die Masterarbeit schreiben. Klingt gut? War es aber irgendwie nicht, sondern soooo anstrengend! Ich wünschte mir plötzlich doch einen Kitaplatz für die Große 😀 Das klappte so spontan natürlich nicht und ich war froh, als die Masterarbeit fertig war und ich richtig (nicht zu Hause) arbeiten konnte.^^

    Inzwischen sind die Kinder 5 & 4 Jahre alt. So richtig kann ich mich an eine Zeit mit nur einem Kind nicht erinnern, aber heute läuft alles gut und wir bekommen alle genug Schlaf und das Familienleben ist entspannt.

  6. Julia

    Oh ja, das kenne ich zu gut. Aber ich kann dir auch sagen: es ist scheissanstrengend, aber es wird besser! Das war und ist mein Mantra, wenn ich im alltäglichen Trubel mit zwei gefühlsstarken Kindern unterzugehen drohe. Die vergangenen zwei Jahre waren der pure Wahnsinn, denn durch den (zu) kleinen Altersabstand hat sich alles noch verschärft, ich musste oft 110% meiner Energie geben, um das Chaos und das ständige Mamaaa! irgendwie zu überleben. Aber seit die Kleine 2 ist, spielen sie vermehrt zusammen, so dass ich tatsächlich etwas Pause (nicht Ruhe) habe. Es wird nicht unbedingt einfacher, aber das Dauerfeuer lässt nach. Uff, durchatmen, denn das nächste Mamaaa! kommt bestimmt…

    LG, Julia

  7. Steffi

    Ich glaube in dieser Situation mit kleinen Kindern ist es oft genau wie du schreibst. Und das einzige, was es (für mich) wirklich entspannt hat, war der Gedanke, dass alles seine Zeit hat. Jetzt sind die Kinder klein und anstrengend, da vergisst man, sich zu umarmen und hat wenig bis gar keine zweisame Zeit, klar. Aber da darf man eben die langfristige Perspektive nie aus den Augen verlieren: sie werden groß, schon bald hat man wieder mehr Zeit für sich. Ich habe 3 Kinder (fast 1, 4 und 6) und bei den großen merkt man schon, wie sie sich um sich selber kümmern, vor allem die ganz große. Ich arbeite bald auch wieder 25h pro Woche und ich bin mir total im klaren, dass ein Teilzeitjob altersvorsorge-, karriere- und gehaltstechnisch katastrophe ist, aber genau aus dem von dir beschriebenen Grund will ich es so: Es entspannt mich, ja wirklich, die Arbeithat einen ganz anderen Stellenwert. Natürlich sollte ich wegen den drei genannten Bereichen eigentlich mehr arbeiten, aber ich will die Zeit mit den Kindern verbringen, solange sie klein sind und mich brauchen. Elternschaft für die kleinen Kinder habe ich nur 1x im Leben, diese Phase ist JETZT und da muss sich der Rest unterordnen, und die paar Arbeitsstunden sind meine Zeit für mich. Das klappt gut, und vor allem seit ich mir bewusst bin, wie kurz die Zeit eigentlich ist, die sie so klein sind (jaja, die Tage sind lang aber die Jahre kurz) geht es mir viel besser. Das hält mich natürlich nicht davon ab, mit allen dreien daheim in den Ferien regelmäßig Nervenzusammenbrüche zu kriegen, aber trotzdem: Intensive Zeit, und auch die ist bald vorbei, und dann sind all die Sachen, die grade auch partnerschaftlich schwierig zu bewerkstelligen sind, wieder drin! Kopf hoch!

  8. Anne Jandt

    Liebe Sophie: ja! Zu jedem einzelnen Wort: ja! Danke für diesen Artikel!

  9. Michelle

    Danke für den Beitrag. Ich bewundere die Frauen, die freiwillig zuhause bleiben und sich den Zirkus Tag täglich antun und wie hat das meine Mutter mit drei Kindern gemacht? Ich gehe jedenfalls sehr gerne zum Ausgleich ins Büro 🙂
    Du machst jedenfalls nicht gerade Mut was die Planung von Nummero zwei angeht ;D

    • Oh, dazu habe ich direkt die passende Anekdote, von heute: Wir sind im Auto auf dem Weg zum Laternenumzug, das Hübchen voller Vorfreude, sabbelt mir in einer Tour die Ohren voll. Ich bitte ihn darum, mir doch mal ein paar Minuten Ruhe zu gönnen, damit ich mich aufs Autofahren konzentrieren kann. Und was macht das Hübchen? Dreht sich zu seiner kleinen Schwester: „Räupchen, hör mal zu, ja?“ und sabbelt einfach weiter. 😄 Für mich war das mega entspannend, weil ich dadurch keine Rückmeldungen mehr geben musste (sonst läuft das immer so: „Ja Mama? Hast du mich gehört Mama?“ 🙄). Das Räupchen ist eine dankbare Zuhörerin und nickt auch immer brav, wenn das Hübchen sich versichert, ob sie auch zuhört. 😂 Es wird also auch vieles leichter mit zwei Kindern! Nur Mut!

  10. Sabine

    Obwohl ich „nur“ ein Kind habe, kann ich jeden Satz zum Thema Dauerbeschuss unterschreiben. Und genau die Angst davor hat mich so lange gar keine Kinder haben wollen – tja 😉
    Ich arbeite in Teilzeit, weg von zu Hause, und ich könnte auch nicht lange ohne. Mich machen aber schon die Kind-krank-Tage fertig, wenn es meinen immer knappen Zeitplan vollends zerschießt und ich dringend was fertigmachen muss. Diese Zerrissenheit zwischen Kind und Arbeit, und bei keinem ist man so richtig, stresst mich ungemein.

    Danke jedenfalls für die ehrlichen Worte!

  11. Janine

    Punkt. Satz. Sieg.

    Genau so ist es – Danke! Bin auch sowas von durch gerade… Arbeite 50% (2,5 Tage die Woche – Betreuung des Kleinen durch meine Eltern) Aber sooo müde! Die Große 4,5 kommt fast jede Nacht angekrabbelt und auch der kleine 18 Monate holt sich nächtliche Schoppen ab. Ärztin wollte mich mal krank schreiben, um evtl schlafen zu können, wenn der Kleine schläft. Ich habe nur hsaagt: gehe lieber arbeiten als zuhause zu bleiben!! 🙈

    Janine

  12. Das kann ich nur zu gut nachvollziehen. Ich habe mich vor knapp einem Jahr selbständig gemacht und war gleichzeitig noch in Teilzeit angestellt. Zum Glück bin ich seit Kurzem komplett in der Selbständigkeit und kann mich darauf konzentrieren.

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