Schwanger, again.

Ich möchte diesem Text eine Content Note voranstellen: Es geht um ambivalente Gefühle zu einer erneuten Schwangerschaft. Falls du einen unerfüllten Kinderwunsch hast oder aus anderen Gründen verletzt auf diese Gedanken reagieren könntest, dann lies diesen Artikel lieber nicht. Für alle anderen gilt: Viel Spaß beim Lesen, Mitfreuen und Mitängstigen. 😉

Fuck. Fuck fuck fuck fuck fuck. So in etwa klang das, als ich vor ein paar Wochen ein Ergebnis betrachte, mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Ich bin die Jungfrau Maria, denke ich. Wie passend, so kurz vor Weihnachten. Als ich das Badezimmer verlasse, empfängt der Liebste mich mit einem Gesichtsausdruck zwischen verzweifelt und freudig. „Hast du mich schon gehört?“, frage ich. Er nickt. Na gut, dann weiß er wenigstens schon, welches Problem wir jetzt haben.

Ein schönes Problem. Ein ziemlich kleines, das aber ganz bald ordentlich zulegen wird. Ein weiteres Sommerbaby. Noch ein Kind, das uns die Haare vom Kopf fressen und auf unseren Nerven herumspazieren wird. Was für eine Katastrophe! Was für ein Wunder! Was für eine schrecklich-schöne Nachricht!

Am Anfang hilft nur Galgenhumor

In erster Linie denke ich immer noch: Fuck. Auch jetzt, paar Wochen später, nachdem die frohe Botschaft ein bisschen sacken konnte. Es ist einfach etwas völlig anderes, von einer Schwangerschaft überrascht zu werden, als sie geplant zu haben. Am Anfang half nur Galgenhumor. „Siehst du“, sage ich zum Mann, „du wolltest ja keine Kinder mehr mit über 40“. Das Baby wird voraussichtlich wenige Wochen vor seinem 40. Geburtstag geboren werden. Krasse Punktlandung, oder?

Und überhaupt: Was für überlebensfähige kleine Saftsäcke sind eigentlich diese Spermien?! Ich kann nur ahnen, dass sie eine verdammt lange Zeit ausharren mussten, um auf eine fruchtbare Eizelle zu treffen. Gute Leistung für so einen alten Sack von Papi, finde ich. Der sagt dazu übrigens ganz trocken: „Hab ich’s ja immer gesagt. Das dritte Kind plant man nicht. Das lässt man sich für den Notfall offen“.

Gespräche mit Freundinnen helfen

Nachdem ich den positiven Test in der Hand halte, muss ich erst mal mit Freundinnen telefonieren. Wenn ich es ausspreche, wird es vielleicht ein bisschen realer. Ja, das klappt auch ganz gut und die Reaktionen der anderen tun mir gut. Meine eine Freundin, selbst noch kinderlos, freut sich einfach. Das ist schön. Meine andere Freundin, selbst zwei Kinder mit wenig Bock aufs dritte, kann meine negativen Gedanken gut verstehen. Aber auch sie freut sich, macht mir Mut. Auch das tut gut.

Mut brauche ich gerade auch, und zwar am besten in reichlichen Mengen. Zwei Kinder, schön und gut. Aber bei dreien, da sind die kleinen Aufständigen plötzlich in der Überzahl! Wie wahnsinnig ist das denn! „Zwei Kinder sind nur Arterhaltung“, hat der Papa einer Freundin wohl immer gesagt. Also gut, wenn es darum geht, machen wir uns jetzt wenigstens nützlich. Ich, Mama Sophie, Märtyrerin für die Gesellschaft. Lasset mich verkünden: Die Rente ist gesichert!

Schwanger sein, uääähh

Denn à propos Märtyrerin: Was habe ich einen Bock auf noch eine Schwangerschaft! Nicht. Wenn ihr meine letzte Schwangerschaft hier im Blog verfolgt habt, dann wisst ihr es: Ich bin da nicht so begabt drin. Keine von den rosig-strahlenden Schwangeren, die vor lauter Glück jegliche Rückenschmerzen ignoriert kriegen. Ich fluche stattdessen über das viele Gewicht, die kleinen Zipperlein, die Übelkeit und das ständige Pinkeln-Müssen. Und zwar schon bei geplant-gewünschten Schwangerschaften.

Wie wird das also diesmal werden? Ich weiß es noch nicht. Aber ich weiß eins: Hilft ja nix. Das Baby ist drin, irgendwann muss es raus. Und in der Zwischenzeit muss ich da durch. Was danach kommt, das schauen wir dann mal. Aktuell schwankt meine Stimmung, was das angeht, täglich mehrmals. Von absolut optimistischem „Wir schaffen das, komme was wolle!“ bis hin zu „Ahhhh, ich kann das nicht!“ ist alles dabei. Die pandemische Lage macht es alles natürlich nicht gerade leichter. Vermutlich werde ich einen Großteil dieser Schwangerschaft in diversen Quarantänen verbringen.

Veränderungen

Klar ist, dass es so oder so Veränderungen geben wird. Einer meiner ersten Gedanken war: Oh nein, jetzt müssen wir wirklich umziehen. Denn unsere Wohnung ist schon für vier Personen manchmal ganz schön klein. Dann sind da noch die Sorgen rund um Kinderbetreuung, Elternzeit, meine berufliche Selbstständigkeit. Wir werden einiges anders organisieren müssen als geplant.

Aber das kriegen wir hin. Blinden Aktionismus wird es jedenfalls nicht geben. Wir planen jetzt den Umbau unserer Wohnung, werden vielleicht eine weitere Hochebene ins Wohnzimmer bauen und unser Schlafzimmer zum zweiten Kinderzimmer machen.

Wird schon alles, muss ja. Und ganz manchmal kommen jetzt doch die schönen Gedanken. Duftende Babyköpfe. Klitzekleine Füßchen. Noch einmal erste Schritte sehen. Erste Wörter hören. Und den beiden Großen ein weiteres Geschwisterchen schenken. Die freuen sich nämlich, sehr. Und streiten sich, weil das Hübchen natürlich einen Bruder will, das Räupchen aber eine Schwester.

Schauen wir mal was kommt. Nehmen tun wir’s sowieso.

43 Kommentare zu „Schwanger, again.

  1. Suse

    Ich kann die ambivalente Freude gut verstehen. Ich war im Sommer überraschend mit dem vierten Kind schwanger und habe es leider verloren, gerade als ich mich an den Gedanken gewöhnt habe. Jetzt will mein Mann keine Kinder mehr und das ist extrem schwierig. Ich will dir Mut machen. Drei Kinder haben, ist toll, sie haben immer jemanden zum Spielen und gerade meine Dritte war das absolute Genießerbaby, weil wir einfach schon so erfahren sind.

  2. Kommt mir sooo bekannt vor. Vor allem das mit den hartnäckigen Spermien und dem alten Sack. Inzwischen ist unser aller Baby schon 15, und all das was ich nicht konnte, womit ich gehadert habe hat sich als super günstig erwiesen. Na klar ist es nachher immer leichter. Der „kleine“ heißt zu deutsch „gottesgeschenk“ weil man sich Geschenke ja nicht aussuchen kann. Aber er ist ein wunderbares Geschenk. Das uns in jeder Hinsicht reich und glücklich macht. Ich wünsche dir Vertrauen ins Leben das dich einfach herausfordert weiter zu wachsen. Sei von Herzen gegrüßt 💕💥👍

  3. Kathi

    Herzlichen Glückwunsch 😊 bei uns lief es auch so ab 2 Kinder geplant und vom Dritten überrascht. Wir sind jetzt glücklich wie es gekommen ist, waren aber auch am Anfang geschockt. Nun ist unser kleiner Mann schon 1 Jahr alt und seine Geschwister auch sehr happy mit ihm. Alles Gute für euch🙂

  4. Juliane

    Oh, ich lese da meine Gedanken vor einem Jahr 🙂
    Und nun bin ich so glücklich, dieses Kind zu haben, es versöhnt mich mit meinem mittleren schreikind 🙂
    Wir haben nun ein Haus, tolle neue Nachbarn und ich weiß nicht mehr, wie ich in der Schwangerschaft so down sein konnte.
    Also, mach dir nicht zu viele Gedanken, es fügt sich alles.

    • Suse

      Ja genau, mein Dritter ist nun auch acht Monate und was wären wir ohne ihn?!! Ich hatte auch solche Gefanken und was sind wir alle froh und glücklich, dass er da ist.

    • Danke ihr beiden, so etwas höre ich oft und es macht mir Mut! Ich bin auch ganz sicher, dass es noch Platz in unserer Familie gibt für ein weiteres Kind. Nur alles, was damit zusammenhängt, erscheint mir oft so anstrengend. Aber es wird schon alles gut werden.

  5. Jess

    Herzlichen Glückwünsch! Deine Gefühle und die Situation kann ich so unterschreiben, Kind Nummer 3 kam genau so unverhofft und war zuerst ein kleiner Schock. Und was soll ich sagen, 3 Kinder zu haben ist wirklich manchmal krass, so viele unterschiedliche Bedürfnisse und so eine Lautstärke 😱 Aber es ist auch so toll! Euch erwartet ein tolles und spannendes Leben zu 5, a darfst du dir sicher sein 😆

  6. Sabine

    Herzlichen Glückwunsch und eine schöne Kugelzeit🤰 Die wird diesmal bestimmt ganz hervorragend 😉

  7. Michelle

    Herzlichen Glückwunsch! 🙂

  8. Carolin

    Herzlichen Glückwunsch, Sophie! Das ist bei uns genau ein Jahr her. Und dir Gefühle waren zwar positiv und dennoch ambivalent. Mit 40/41 noch mal Eltern. aus allem raus und jetzt von vorn?
    Und was soll ich sagen? Es ist überhaupt nicht so. Das dritte Kind ist unser Glückskind, unser Wunder, unser kleiner Fee – geliebt von allen, unser Ruhepol und die ausgeglichenste Backe auf der Welt. Easycare. Hätte mir jemand gesagt, wie einfach ein Nesthäckchen ist, hätte ich mich vor einem Jahr viel einfacher getan. Obwohl stimmt nicht – es haben mir einige Freundinnen mit ähnlicher Konstellation Mut gemacht und gesagt, es wird so viel einfacher und wunderbarer als du dir vorstellen kannst. Und sie hatten soooo Recht.
    Ä nur Meine großen sind 10 und 7. Sie passen auf ihn auf, wenn ich dusche, füttern ihn oder spielen mit ihm und heben ihm 1.000 mal den O-Ball wieder auf. Ich kann währenddessen einfach Lesen. Samstags kann ich ausschlafen, weil die großen sich das Baby schnappen, sobald sie ihn hören und die Tür von unserem Schlafzimmer zumachen. Im Tragetuch ist er bei den Hausaufgaben dabei und in der Federwiege darf er ausnahmsweise mal alleine schlafen. Nur Windel wechseln müssen wir beiden Eltern dann doch. Es wird alles gut , Sophie – es leichter und wunderbar, das kann ich bis hierher spüren. Euer Kind wird die Welt bereichern!

    • Das klingt wirklich wunderbar. Ehrlich gesagt, war das ja auch so eine Idee von mir: ein drittes zu kriegen, wenn die anderen beiden schon groß sind, ein echtes Nachzügler Baby. Naja, jetzt kommt es anders und das wird sicher auch schön. Immerhin ist der Papa dann noch kein ganz alter Knacker. 😄

  9. Kerstin

    Meine Liebe,
    Ich lese mich in deinen Zeilen sowas von wieder. Ich hab im Januar 2020 meinen Mann geweckt, mit den Worten „Das kann nicht sein, schei…. Nein, kann gar nicht sein.“ Zwei Tests später, war das Ergebnis immer noch dasselbe. Nach meinen zwei Jungs, damals der eine 7 Jahre und der andere 17 Monate😱 erneut schwanger trotz Kupferkette? Ihr könnt euch vorstellen, das bei einem schlechtschlafenden Kleinkind unser Liebesleben nicht sehr ausgeprägt war. Unfassbar, 8. SSW. Dann 3 Wochen später der nächste Schock. Cytomegalie Erstinfektion um den Zeugungstermin. Da hat man sich damit angefreundet, hieß er Bangen und Hoffen, dass da Baby keine Schäden davon getragen hat. Termine zur Infusion in der UNI Klinik und zur Feiniagnostik. Alles was man mit 2 Kids im Corona-Lockdown brauch. Und nun… liegt ein süße Maus neben mir.. ein kleines Mädchen, vom Schicksal uns noch geschickt. Ein Leben ohne sie, nicht mehr vorstellbar.

    • Wie schön, dass alles so gut ausging! Kannst du mir mehr zu Cytomegalie erzählen? Ich hab die Testung jetzt erst mal abgelehnt, weil mir nicht klar ist, ob man überhaupt etwas evidenzbasiertes unternehmen kann, wenn eine Infektion vorliegt. Ich will mich lieber nicht durch zu viele Untersuchungen verrückt machen lassen. Wie siehst du das im Nachhinein?

  10. Mimi

    Wenn es so kommt, soll es so sein 🙂 Ganz herzlichen Glückwunsch! Unser drittes war gewünscht, aber auch nach viel hin und her überlegen. Die dritte Schwangerschaft war wirklich fürchterlich anstrengend (ich bin ähnlich wie du keine dauerglückliche schwangere und mit 6 Monaten Übelkeit und in den letzten 2 Monaten mega Kreislaufprobleme war ich sowas von bedient, es ging einfach gar nicht gut und ich war +überhaupt nicht ich selbst. Ich war so glücklich als die Geburt losging und auch wenn das Baby nicht total easy war, so habe ich es doch auch als Genießerbaby erlebt, weil ich einfach so froh war, nicht mehr schwanger zu sein, mir nicht mehr all die sorgen, ob auch Kind 3 gesund auf die welt kommt, machen zu müssen (all jene, die sich danach sehnen, schwanger zu werden, mögen es mir verzeihen, aber so war es), dass ich das alles gern in Kauf genommen habe und die Babyzeit sehr genossen. Es wird – wie auch mit einem und mit zwei Kindern, Momente des Glücks und auch des Wahnsinns geben, es ist einfach noch ein Mensch mehr, aber ihr werdet es sicher mega finden 🙂

    • Ja super, genau so ging es mir auch jedes
      Mal! Ich bin ja auch der Überzeugung, dass die Geburt besonders leicht ist, wenn die Frau einfach überhaupt keinen Bock mehr auf die Schwangerschaft hat. 😆 Insofern habe ich da auch diesmal wieder gute Karten. 😉

  11. Sabrina

    Ja das schaffen wir, das bekommen wir schon hin…
    Das waren unsere Worte auch als wir unerwartet unser drittes Kind erwarteten. Und das mit meinem Mann der anfangs überhaupt keine Kinder wollte… nun das dritte Kind. Das war vor fast acht Jahren. Und letztes Jahr im Urlaub die nächste Überraschung das vierte Kind.
    Diesmal waren wir so glücklich darüber es hat einfach nach den turbulenten letzten Jahren mit eigener Firma und die nun beendet gepasst.
    Aber leider hat das Glück nicht lange gehalten… in der 16. SSW plötzlich der Horror aller Nachrichten. Das Herzchen unseres kleinen Davins schlägt nicht mehr.
    Ein großer Schock für uns alle und dann auch die Frage nach dem Sinn.warum ist es uns passiert…
    Vielleicht hat Davin gemerkt, dass es da ein kleines Mädchen gibt das uns sehr braucht.
    Denn ein Monat später der Anruf wir haben ein Pflegekind für sie… das nach vier Jahren warten. Vor vier Jahren hatten wir uns für ein Pflegekind entschieden und uns beworben. Und vor jahre später diese Nachricht.
    Ja zuerst die Frage für uns ist es nicht zu früh nach unserem schlimmen Schicksal mit Davin. Dann aber der Entschluss wir schaffen das und machen das. Und Davin bleibt für immer fest in unserem Herzen.
    Nun nach einem Jahr sehe ich hier vier tolle wunderbare Kinder. Unsere Kinder. Und im Herzen unser Sternenkind Davin unvergessen.
    Viele Hoch und Tiefs haben wir in diesem Jahr durchgemacht aber das zusammen u d wir haben uns gemeinsam gehalten. Und unser Pflegekind nicht mehr wegzudenken. Total in die Familie integriert. Und sie hat so tolle Fortschritte gemacht, das hätten Die Ärzte vor einem Jahr nie gedacht. Ein kleines großes Wunder und ich bin mir sicher Davin hat da von oben seine Finger im Spiel.

  12. Kristina

    Liebe Sophie,
    ich kann mir vorstellen, dass du die Krise kriegst! Trotzdem herzlichen Glückwunsch!!! Das wird! Und zwar super!
    Alles Gute!!!

  13. Lisa

    Oh wow, kann ich mir vorstellen, dass das krass ist. Insbesondere die Gedanken zu einer weiteren Schwangerschaft verstehe ich. Ich würde ja ein drittes Kind planen, wenn jemand anderes die Schwangerschaft übernehmen könnte. Am besten noch mit Garantie, dass uns eine weitere Fehlgeburt erspart bleibt… So wird es wahrscheinlich bei zwei bleiben. Aber man weiß ja nie 😉

  14. Anna

    Was für eine Überraschung! Herzlichen Glückwunsch! Du meinst wahrscheinlich Unfall statt Notfall? Da hat er ja wirklich Recht gehabt und so ganz abgeneigt wart ihr dem Gedanken ja wahrscheinlich nicht, sonst wäre der bestimmt nicht passiert ;-). Die Gedanken kann ich trotzdem sehr gut nachvollziehen. Unser Sohn ist 14 Monate alt und nach zwei Fehlgeburten sind wir überglücklich, dass er bei uns ist. Ich hab mir eigentlich immer 4 gewünscht und wir hatten uns dann auf 3 geeinigt aber er ist auch ein extremer schlecht-Schläfer und Schnuller-sowie Flaschenverweigerer (also quasi eure beiden in Kombination), daher ist gerade sogar der Gedanke an ein Zweites vorläufig in weite Ferne gerückt. Hoffentlich haben wir auch Glück und das Anfängerbaby kommt dann später, denn eigentlich wünsche ich mir immer noch 3, aller guten Dinge und so :-). Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen für eine erträgliche Schwangerschaft ohne diverse Quarantänen und dafür mit ganz viel Vorfreude die sich bestimmt noch einstellt :-).

    • Ja stimmt, ich hatte immer den Gedanken, vielleicht iiiiirgendwann später noch ein Nachzügler Baby zu kriegen. Aber zuletzt hatten wir es eigentlich für die nächsten Jahre fest ausgeschlossen. Naja, da hatte jemand andere Pläne. 😉 Danach ist dann aber wirklich Schluss! 😄

  15. Lara

    Oh wow! Da ist man mal 3 Wochen nicht auf dem Blogg und dann solche Nachrichten! Ich gratuliere Dir und wünsche Dir von ganzem Herzen, eine unkomplizierte, glückliche, gesunde und schöne Schwangerschaft – möge diese besser sein als die ersten beiden! Ich finde Dich und Deinen Mann unfassbar mutig und denke, dass Eure Nummer 3 einfach den Weg zu Euch finden sollte! Liebe Grüße Lara

    • Vielen Dank für deine Wünsche! Mutig fühle ich mich gerade echt gar nicht, eher ausgeliefert. 😄 Irgendwie war halt sofort klar: ok, da müssen wir jetzt durch. Wenn das Baby erst da ist, wird es bestimmt super. Die Schwangerschaft wird leider wieder hart für mich, fürchte ich. Aber ich hab das Ziel ja fest vor Augen. 😉

  16. Nadine

    Ich erlaube mir eine Frage, die nicht beantwortet werden muss: Wenn du dich absehbar unwohl mit der Situation fühlst und Sorge wegen der noch größeren Anstrengung hast, warum habt ihr euch nicht für Sterilisation (deines Mannes) als Verhütungsmethode entschieden? Für Paare mit tatsächlich abgeschlossener Familienplanung die sicherste, günstigste und risikoärmste Methode. Trotzdem scheinbar immer noch ein Tabuthema, das kaum von Paaren ernsthaft in Erwägung gezogen wird, wie mein Mann und ich immer wieder an den überraschten Reaktionen feststellen, wenn wir von unserer Entscheidung nach der Geburt unserer Tochter berichten.

    • Ach gar kein Problem, hier gibt es keine Tabuthemen! 😉 Findest du echt, dass das ein oft verschwiegenes Thema ist? Ich kenne eigentlich nur offene Gespräche im Freundeskreis darüber. Bei uns war das bisher kein Thema, weil ich erst 33 bin und mir gerne die Option auf ein weiteres Kind offen halten wollte. Nur eben nicht jetzt. 😆 Naja, so kam es anders und wir werden das Thema sicher danach mal genauer anschauen und mit Freunden besprechen. Ist ja wirklich eine sinnvolle Lösung.

  17. Sonja

    Wenn Nadine sich traut, trau ich mich auch 🙂 Du kannst mich einfach ignorieren:) Ich frage, weil ich selber gerade in der Situation bin, in der du noch vor ein paar Wochen warst;) 2 Kinder, ganz evtl. ein 3. in 3-4 Jahren…und jetzt stellen wir (Mann und ich) uns die Frage nach der „besten“ Verhütung bis zur endgültigen Entscheidung…
    Wie hast du denn verhütet? Mit der Spirale?
    Liebe Grüße

    • Hihi, ich muss wohl noch mal einen extra Artikel darüber schreiben. 😉 Ich bin Team Natürlich. Hormone wie die Pille oder Fremdkörper wie die Spirale kommen mir nicht in den Körper. Mittel der Wahl war während der fruchtbaren Zeit daher immer das Kondom.

      Das Baby jetzt ist entstanden, weil ich sicher war, mich noch in der sicheren Phase kurz nach der Menstruation und vor dem Eisprung zu befinden. Kluge Frauen nehmen gar keine unfruchtbare Zeit vor dem Eisprung an, sondern verhüten so lange, bis sie via Temperaturanstieg/Schleimbeobachtung sicher sein können, dass der Eisprung vorüber ist. Ich dachte, ich sei auch klug, weil meine Eisprünge immer sehr pünktlich an Tag xy sind und ich annahm, dass es bis dahin noch seeehhhr lange Zeit hat. Tja, jetzt bin ich noch etwas klüger. Und etwas schwangerer auch.

      Naja, ich bin ja noch jung. Gibt schlimmeres. 😄 Aber nach diesem Baby müssen wir uns dann echt was überlegen, weil Nummer vier gibt es sicher nicht!!

      Also, du siehst, ich hab leider keine guten Tipps. NFP richtig durchgezogen ist sicher sehr wirksam. Aber dafür dann halt mit Barrieremethoden verbunden, die ja auch mal Fehler bergen. Ich kenne Frauen, die sehr zufrieden mit Spiralen oder was auch immer sind. Ich für mich habe aber final beschlossen, dass mein Körper durch die Schwangerschaften schon genug manipuliert wurde und dass bei der Verhütung dann mal der Mann dran ist. Was dann wahrscheinlich heißen wird: Schnippschnapp. 😉

  18. Sonja

    Danke für deine Erklärung, Sophie! Ich hab NFP schon immer kritisch gesehen- und das wurde durch dich jetzt noch bestärkt:)
    Wenn wir definitiv durch sind mit der Familienplanung, wird sich mein Mann auch sterilisieren lassen…bis dahin wird es dann wohl doch eher eine Kupferspirale. Hormone will ich definitiv auch nicht mehr!

    Ich wünsche euch jedenfalls alles Gute!!! Und jetzt erstmal eine nicht-anstrengende Schwangerschaft!

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