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„Hello Love“ – Ein Plädoyer für mehr Toleranz

Ich bin kein Kindertyp. Jeder, der mich kennt, weiß das. Als ich selbst noch kein Kind hatte, war es für mich daher auch völlig normal, dass Kinder an bestimmten Orten lieber nichts zu suchen haben. Ich war nicht unbedingt das, was man tolerant nennt: Sabbernde Babys im Supermarkt? Oh Mann! Vom Beckenrand springende Kinder im Schwimmbad? Neee! Altkluge Grundschüler? Bitte nicht! Tja, mittlerweile habe ich selbst ein Kleinkind. Es sieht süß aus, dafür sabbert es zu viel und ich bin mir ziemlich sicher, dass es mal reichlich altklug werden wird. Die Natur hat es trotzdem so eingerichtet, dass ich mein Hübchen so liebe wie keinen anderen Menschen auf der ganzen weiten Welt.  Weiterlesen

Das Fremde-Kind-eigenes-Kind-Paradoxon

Kinder sind nicht an allen öffentlichen Orten erwünscht. Das merkt man aber erst, wenn man zufällig mal selbst eins dabei hat. Denn solange ich selbst nicht Mutter war, fand ich es oft einfach ganz normal, dass Kinder manchmal einfach unpassend sind. Fremde Kinder sind eben einfach etwas anderes als eigene Kinder. Und trotzdem stieß ich auch als noch kinderlose Frau auf Situationen, die mir höchst merkwürdig vorkamen. Zum Beispiel in diesem einen Restaurant, in dem Hunde erlaubter waren als Kinder.  Weiterlesen

Die Erste ihrer Art

Nein, es ist nicht immer leicht, die Erste zu sein. Als fast einzige Mutter in einem weitgehend kinderlosen Freundeskreis fühle ich mich manchmal noch sehr allein. Gleichzeitig wird es aber vor allem dann richtig schwierig, wenn doch endlich Freunde (bzw. deren Frauen) anfangen, schwanger zu werden. Denn dann möchte ich Ratschläge geben, weil mir das Wohl meiner Freundinnen und Freunde wirklich sehr am Herzen liegt. Aber wie tue ich das, ohne besserwisserisch und missionierend zu wirken, gerade wenn es um so ein sensibles Thema wie die Wahl des Geburtsortes geht? Verzwickt! Weiterlesen