Schlagwort: mutterschaft

Problem Kleinfamilie: 24 Stunden sind nicht genug

Weißt du, was ich mir im Moment am allermeisten wünschen würde? Abends, nach einem schönen, aber auch langen Tag nach Hause kommen und einfach mal Füße hochlegen. Vielleicht schnell ein Dubbel machen und dann ab auf die Couch. Mein Buch weiterlesen, mit dem Liebsten „Grand Designs“ gucken, ein Schörlchen trinken, egal ob mit oder ohne Wein. Bist du auch Elter? Dann lachst du jetzt wahrscheinlich kurz trocken auf. Denn du weißt: Die Realität ist anders. Weiterlesen

Danke, Mann.

„Corona – Kinder – Küche“ – dieser Dreiklang wurde für viele Frauen in den letzten Wochen bittere Realität. Kitas und Schulen zu, die Kinder Zuhause. Das hieß in den meisten Familien: Mama tritt beruflich kürzer und kümmert sich. Zum Glück soll jetzt aber eine Studie herausgefunden haben: So schlimm ist es gar nicht! Ach. Wirklich? Weiterlesen

#CoronaElternRechnenAb. Und alle anderen jetzt mal Klappe halten

Also, an sich bin ich ja mittlerweile einiges gewohnt. In dieser sogenannten „Corona-Krise“ habe ich mir schon mehrfach von Wildfremden anhören dürfen, meine Kinder „gehörten jawohl nach Hause, und nicht auf die Straße, IN DIESEN ZEITEN!“. Mir wurde der Zutritt zu Supermärkten verwehrt, weil ich eins meiner Kinder dabei hatte. Und ein besonders ekliges Exemplar von Mensch beschimpfte mich im Baumarkt als „Blödes Stück Scheiße“ und drohte mir Schläge an, weil ich ihm nicht schnell genug den Einkaufswagen schob, in dem zusätzlich zu 150 Litern Blumenerde auch noch ein Kind saß. Weiterlesen

273 - Das Leben eben ©kinderhaben.de 1600x90

Das Leben eben

Heute habe ich einen vielleicht leicht vorwurfsvoll gemeinten Kommentar kassiert, der mich aber wunderbarerweise zum Nachdenken gebracht hat. „Unter Kinder haben und glücklich leben“, reagierte eine Leserin auf meinen Kommentar auf einer anderen Facebook-Seite, „darunter stelle ich mir wirklich etwas anderes vor, als keine Zeit mehr zum Leben zu haben“. Weiterlesen

270 - gedaechtnis ©kinderhaben.de 1600x90

Ein Gedächtnis wie ein Schweizer Käse

Heute war mal wieder einer dieser Momente. Ein Freund meiner Eltern, seines Zeichens Ex-Lehrer an meiner Ex-Schule, erzählte fröhlich, er ginge demnächst wandern, und zwar mit Herrn Schreiner. Erwartungsvolle Blicke in meine Richtung. Fragende Blicke in meine Richtung. „Herr Schreiner!“, sagt meine Mutter und ich bin kurz davor, laut zu rufen „Ach deeeer!“, nur damit sie mich in Ruhe lassen. Aber ich habe echt keinen blassen Schimmer, von wem die alten Herrschaften da sprechen. „Herr Schreiner“, löst der Eltern-Dude auf, „dein früherer Oberstufenleiter“. „Ah, ja“, sage ich. Aber ehrlich, da klingelt nix. Weiterlesen

267 - Berufliche Ziele (2019-07-14) ©kinderhaben.de 1600x90

Als Mutter berufliche Ziele verfolgen? Wo kommen wir denn da hin?!

2019 wird ein gutes Jahr – das wusste ich schon lange bevor 2019 überhaupt kam. Weil ich nämlich Pläne hatte, weil ich (berufliche) Ziele verfolge und diese wenn möglich realisiere. Obwohl ich Mutter bin. Obwohl, äh, was? Wie bitte? Kommt euch dieser letzte Satz auch so komisch vor? Ja, mir auch. Denn warum sollte meine Mutterschaft irgendetwas mit meinen Zielen und Plänen zu tun haben? Tja, das habe ich mich auch gefragt. Weiterlesen

266 - Ersatzreligion (2019-07-08) ©kinderhaben.de 1600x90

Jesus hatte Latschen an – keine Barfußschuhe!

Ich verrate euch jetzt mal ein Geheimnis: In ca. einem Monat lassen wir unsere Kinder taufen. Katholisch. Dabei wäre das überhaupt nicht nötig. Denn als Elternteil braucht man nun wirklich keine echte Religion mehr. Man kann doch so viele Ersatzreligionen finden! Weiterlesen

To Do Liste

Einfach mal den scheiß Mental Load teilen!

Kürzlich wurde ich auf Facebook von einer Leserin gefragt, ob ich nicht mal genauer beschreiben könnte, wer bei uns Zuhause eigentlich für was verantwortlich ist – also kurz gesagt: Was mache ich und was macht der Mann? Und warum teilen wir uns so auf? Für mich war es ehrlich gesagt nie ein Thema, über das ich bloggen wollte, weil unsere Aufgabenverteilung in Haushalt und Kinderbetreuung für mich selbst so natürlich und selbstverständlich geworden ist, dass ich den Spannungsgrad eines Textes darüber eher gering eingeschätzt hätte. Aber je mehr ich drüber nachdenke, desto erzählenswerter scheint es mir doch. Denn ganz so selbstverständlich ist das alles eben doch nicht! Weiterlesen

Ein Kind wie aus einem Erziehungs-Ratgeber

Letztes Wochenende kam der Liebste vom Einkaufen zurück und war völlig geflasht von unserem süßen Räupchen: Während des Einkaufens war das Räupchen nämlich gar nicht mal so süß gewesen, sondern hatte viel gequengelt, wollte lieber auf den Arm statt im Einkaufswagen sitzen und war ganz allgemein nicht so richtig umgänglich. Aber dann passierte etwas erstaunliches: Nachdem Papi entschieden hatte, das Gequengel eine Weile durchzustehen, war es dem Töchterlein wohl irgendwann selbst zu blöd geworden. Sie ließ das Quengeln sein und suchte sich eine andere Beschäftigung. Weiterlesen

Verabredungs-Managerin

Ich glaube, es ist so weit: Ich brauche ein Coaching! Themenfeld: Verabredungsmanagement. Solltet ihr euch nachmittags auf dem Kita-Hof mal nicht ganz sicher sein, welches mein Kind ist – ihr erkennt es daran, dass es mich hüpfend am Ärmel zieht und Dinge ruft wie: „Gisbert* und ich wollen uns mal wieder verabreden! – Mama, darf ich mal wieder mit zu Lothar? – Thorben war schon so lange nicht mehr bei mir!“. Und mich erkennt ihr daran, dass ich entschuldigende Phrasen murmle wie „Hm ja, da muss ich erst mit Gisberts Mutter sprechen“, „Aber warst du nicht letztens erst bei Lothar?“ und „Dann lad ihn doch einfach mal ein“. Weiterlesen