Schlagwort: Kita-Kind

„Sie werden so schnell groß“? – Ja, sollen sie doch!

Obwohl ich ja überhaupt nicht besonders Instagram-affin bin und da mehr so alle Jubeljahre mal ein Bild poste, gestehe ich: Auch ich habe ihn schon benutzt, sogar mehrfach. Den Hashtag #Siewerdensoschnellgross. Er bietet sich halt einfach oft an: Hübchen lernt Fahrrad fahren. Hübchen saugt die Wohnung. Hübchen bleibt zum ersten Mal ein ganzes Wochenende bei den Großellis. Und das Hübchen wird ja tatsächlich so schnell groß! Nur wenn ich ehrlich bin, mischt sich in diesen Ausruf bei mir überhaupt keine Sentimentalität. Denn hin und wieder kann es mir sogar gar nicht schnell genug gehen. Weiterlesen

Kita: Qualität vor Quantität!

Aktuell bin ich nicht die einzige Schwangere in meinem Umfeld. Irgendwie scheint es, als sei ein sehr fruchtbarer Sommer angebrochen, denn etliche meiner Freundinnen und Bekannten erwarten auch gerade Nachwuchs. Für viele ist es das erste Kind und neben den anderen üblichen Themen (Bauchumfang, Geburtserwartungen, Babykleidung, Tragehilfen…) sprechen wir vor allem über eines: Kinderbetreuung. Weiterlesen

Kita-Betreuungszeiten: An der Lebensrealität vorbei

Gestern wurde in einer Facebook-Gruppe für Blogger nach Texten über Kinderbetreuung gefragt. Da hatte ich natürlich einiges beizusteuern – schließlich gibt es hier in meinem Blog eine ganze Kategorie mit dem Titel „Kinderbetreuung“. Denn klar, für eine Frau wie mich, die sich ohne Job und eigenes Geld zu verdienen einfach nicht ganz komplett fühlen würde, ist Kinderbetreuung ein unerlässlicher Faktor im Familienleben. Und da dachte ich, dass es mal Zeit für ein persönliches Update zum Thema Kinderbetreuung ist. Denn aktuell spüren wir mal wieder, dass die Politik auf diesem Gebiet noch sehr, sehr viel zu tun hat. Weiterlesen

Ich, das Sensibelchen

Der Mann rödelt in der Küche: Er bäckt. Das tut er sonst nie – nicht umsonst spreche ich sonst nur von „meiner Küche“, auch wenn der Mann dann immer mit den Augen rollt. Aber ich koche und backe eben so gut wie immer – weil besser. Aber morgen ist mein Geburtstag. Ich werde 30 und der Mann bäckt. Ich liege unterdessen im Bett. Auf dem Balkon wurde es zu sonnig, mein Gesicht ist schon ganz rot und ich weigere mich standhaft, mich schon Anfang April mit Sonnencreme einzuschmieren. Weiterlesen

Geduld ist eine Tugend – nur nicht meine

Das hier wird ein Nicht-Blogbeitrag. Denn eigentlich will ich gerade gar nicht schreiben, weil alles so doof ist. Weil das Hübchen momentan das rotzfrechste Kind der ganzen weiten Welt ist und ich die furchtbarste Mutter, die man sich in Kombination dazu vorstellen kann. Eigentlich wollte ich ja heute was Schönes schreiben, nachdem ich mich so gefreut habe, dass mein Blog endlich wieder lesbar ist (zuletzt gab’s kleine Probleme mit dem Server). Aber schön sind hier gerade höchstens die Narzissen, die blühend auf dem Wohnzimmertisch stehen und zumindest den Schein eines funktionierenden Familienleben wahren. Weiterlesen

Ein zahnender Dreijähriger…?

Letzte Woche schrieb ich etwas verzweifelt über unsere allabendlichen und allnächtlichen (Ein-) Schlaf-Dramen und habe sehr viel hilfreiches Feedback und auch ein bisschen Kritik einsacken dürfen. Natürlich habe ich versprochen, hier zu berichten, wie es seitdem läuft und wie wir das „Problem“ mit dem Kinderschlaf nun weiter behandeln. Und seit heute habe ich ein ziemlich schlechtes Gewissen, denn ich habe da einen simplen Verdacht: Das Hübchen zahnt! Weiterlesen

Mein hübsches kleines Mädchen, äh Junge

Das Hübchen trägt gerne lang. Seine Haare dürfen nicht ab, da ist er strikt. Und deswegen ist in der Öffentlichkeit immer gleich klar, wer er ist: Ein hübsches kleines Mädchen mit güldenem Haar! Ganz davon ab, dass er eben eigentlich gar kein Mädchen ist, frage ich mich: Tut diese simple Kategorisierung eigentlich Not? Weiterlesen

Ein ganz normaler Meckertag

Es gibt so Tage, da frage ich mich, was ich meinem Sohn damit angetan habe, ihn auf die Welt zu setzen. Auf diese Welt, die so ungerecht ist und gemein. Die sich nie, nie, wirklich nie so verhält, wie er es gerne hätte. Immer läuft alles falsch. Wie soll man so auch zufrieden sein? Wer schon mal mit einem dreijährigen Kind zusammengelebt hat, kennt solche Tage: Unglückstage, die nicht nur für das Kind ein Ärgernis sind, sondern auch für die gebeutelten Eltern. Weiterlesen

Wenn das Kind seine Großeltern nicht kennt

Das Hübchen ist ein ziemlich pfiffiges Kind. Klar denken das vermutlich alle Eltern über ihre Kinder. Aber gerade weil ich persönlich im Allgemeinen nicht viel Ahnung von anderen Kindern habe, bin ich vielleicht besonders oft erstaunt darüber, was der dreijährige Sohn schon alles versteht. Zuletzt betraf das die Verwandtschaftsbeziehungen. Weiterlesen

Wie ich meinem Sohn einmal keine pinken Schuhe kaufte

Das Hübchen hat ein Paar neue Schuhe. Schön kuschelig mit echter Wolle gefüttert, sollen sie ihn durch den nasskalten Ruhrgebiets-Winter tragen. Die Schuhe sind hübsch, wasserdicht und haben eine Barfuß-Sohle, erfüllen also alle von mir an ordentliche Winterschuhe gestellten Bedingungen. Und trotzdem geht es mir immer ein bisschen schlecht, wenn ich die Schuhe anschaue. Denn: Sie sind braun.  Weiterlesen