avatar

Oh, gut dass du da bist!

Hier schreibt Sophie, Mutter vom Hübchen (*Herbst 2013) und dem Räupchen (*Sommer 2017) über den täglichen Spagat zwischen Kind & Beruf und über alles Wichtige & Unwichtige im Leben einer Mutter.

Brigitte und Barbara

Neulich war ich mit dem Hübchen in der HNO-Praxis, das Räupchen wie immer im Schlepptau. Am Empfang saß Brigitte (Name von der Redaktion geändert). Brigitte hasst offenbar ihren Job. Und deswegen hasst sie auch mein Baby, das sich in einem unachtsamen Moment meinerseits irgendwelche mit Sicherheit höchstwichtigen Papiere krallt. Natürlich hasst sie auch mich dafür. Und das zwischen Wartezimmer und Empfang herum pesende Hübchen hasst sie sowieso. Weil sie uns so doof findet, lässt sie uns zur Anmeldung auch extra warten, bis alle anderen Patient*innen abgefrühstückt sind, die vor uns da waren. Obwohl sie weiß, dass wir den ersten Termin um 8 Uhr haben. Weiterlesen

Meine Suppe ess ich nicht! (Das Räupchen-9-Monats-Update)

Hände hoch, kennt irgendwer ein Baby, dass sich ein volles Dreivierteljahr ausschließlich von Milch ernährt hat? Ich könnte da mittlerweile ein bisschen Bestärkung gebrauchen. Denn die kleine Raupe hier mag nach wie vor nur eins: Milch, frisch gezapft aus Mutters Brust. Weiterlesen

Mein Wutkind

Es ist 12 Uhr mittags. Das Hübchen und ich haben bereits: 4 Runden Vier-gewinnt gespielt (nach Hübchen-eigenen Regeln), zwei Bücher gelesen, ich habe im Sagaland gewonnen und im Memory verloren. Jetzt puzzlen wir ein Doppel-Puzzle, Motiv Baustelle. Ich mache das Puzzle ohne Punkte auf der Rückseite, das Hübchen das mit. Zumindest bis zum nächsten Wutanfall. Weiterlesen

Funktionsjacken-Mutti

Mütter in Funktionsjacken – als ich selbst noch keine Kinder hatte, spürte ich einen Hauch Verachtung in mir brodeln. Pah! So würde ich niemals werden! Nur weil frau Kinder hat, muss sie doch nicht gleich ihr gesamtes Äußeres vernachlässigen! Natürlich habe ich diesen Vorsatz bis heute total gut eingehalten. Äh, also fast.  Weiterlesen

Der ganz normale Wahnsinn

Dienstag Mittag, 14 Uhr, das fiebernde Räupchen ist gerade auf meinem Bauch eingeschlafen, da klingelt es an der Tür. Ich verfluche diesen Aushilfspostboten, der immer, wirklich immer, mehrmals bei uns klingelt. Immer nur bei uns! Aber dann klingelt es ein drittes Mal. Und als ich, mit einem wieder aufwachenden Baby auf dem Arm, zur Tür gehe, klingelt es ein viertes Mal. Weiterlesen

Medizin in Buchform: Andrea Harmonika und Hollie McNish – mit Verlosung!

Ich gebe es zu, manchmal wünsche ich sie mir: Ein paar „Mother’s little helper“, über die schon die Rolling Stones sangen. Blitzschnell eingeworfen, unauffällig runtergespült und zack, welch Freude, welch Entspannung! OK, ich weiß, das klingt irgendwie ungesund. Umso besser also, dass ich eine Wahnsinnsalternative gefunden habe, die sogar besser wirkt – und 100% frei von Nebenwirkungen ist: Die Bücher von Andrea Harmonika und Hollie McNish, die ich mit Begeisterung an alle meine Freundinnen und frischgebackenen Mütter verschenke. In meiner Widmung steht immer dasselbe: Dieses Buch ist Medizin und wirkt besser als jedes Antidepressivum! Nutze es! Weiterlesen

Keine Kita fürs Räupchen

Was hier eigentlich stehen sollte, wäre gewesen: Dass das Räupchen sich in ihrer Kita prima eingelebt hat. Dass ich mehr Zeit zum arbeiten finde. Dass die Betreuung uns entlastet. Dass ich deswegen insgesamt entspannter bin. Was nun tatsächlich hier steht, ist: Keine Kita für die Raupe. Wir kündigen die Kinderbetreuung.  Weiterlesen

Krankes Baby (Das Räupchen 8-Monats-Update)

Meine Nerven, meine Nerven! Das Räupchen war krank. Und zwar so richtig! Kurz vor Frühlingsanfang hat es unser Baby dann doch noch mal richtig erwischt: Bronchitis, hammerhart. Es kröchte, röchelte und krächzte. Und ich hätte mehr als einmal vor Panik fast den Notarzt gerufen. Weiterlesen

Entwicklungsgespräch

Früher dachte ich ja immer, im Kindergarten soll vor allem gespielt werden. Heute weiß ich es besser, denn es stand mal wieder an: das jährlich stattfindende Entwicklungsgespräch. Weiterlesen

Neues von der Erziehungsberatung. Oder: Was tun mit der Wut?

Es ist schon länger her, dass ich über unseren Schritt zur Erziehungsberatung geschrieben habe. Damals schrieb ich auch, dass ich mir nicht sicher sei, ob und inwiefern ich weiterhin im Blog darüber berichten könnte, weil ich schon ahnte, dass die Beratung an sehr persönlichen Dingen kratzen würde. Damit hatte ich nicht ganz unrecht. Trotzdem will ich einen Weg finden, darüber hier zu schreiben, weil ich mir sicher bin, dass ich mit meinen Problemen mal wieder nicht alleine bin. 😉 Weiterlesen