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Oh, gut dass du da bist!

Hier schreibt Sophie, Mutter vom Hübchen (*Herbst 2013) und dem Räupchen (*Sommer 2017) über den täglichen Spagat zwischen Kind & Beruf und über alles Wichtige & Unwichtige im Leben einer Mutter.

#einElefantfuerdich

Ich war sechs, als meine Mutter noch einmal schwanger wurde. Ich wünschte mir eine kleine Schwester, unbedingt. Mama sagte: „Mir ist ganz egal, was es wird. Hauptsache es ist gesund“. Die sechsjährige Sophie verstand das nicht. Für mich gab es damals nichts wichtigeres, als das Geschlecht. Ich wollte eine Schwester! Bitte! Es wurde dann ein gesunder Bruder. Und das war auch OK. Ein Bruder war besser als gar kein Geschwisterchen. Ich war glücklich. Was meine Mutter meinte, verstand ich erst viel später. Weiterlesen

Mein großes, dickes Baby

„Gibst du dem Sahne?!“, „Boah, der ist aber schon ganz schön schwer!“, „4700 Gramm? Bei der Geburt?!“. In den letzten zwei Jahren hätte ich mal mein eigenes Bullshitbingo erstellen sollen. Bestimmt hätte ich weit mehr als diese drei Aussagen gefunden, die das Gewicht oder die Größe meines Sohnes zum Thema machten. Ja, zur Hölle, ich weiß doch auch, dass mein Hübchen immer größer und schwerer war als das Durchschnittskind. Aber warum spielt das immer wieder eine Rolle? Und was interessiert mich überhaupt der Durchschnitt? Weiterlesen

Mutterliebe

Wahnsinn, wie es plötzlich weihnachtet. Also, nicht so sehr was die Temperaturen angeht. 15°C und Sonnenschein eignen sich nicht so gut für weiße Weihnacht. Aber mir macht das nichts, ich mag Schnee ohnehin nicht besonders. Dafür wird es jawohl in den Köpfen so richtig weihnachten, oder? Ich muss ja zugeben: An sich habe ich mit Weihnachten nix am Hut, bin weder christlich noch sonst wie religiös. Aber dieses Weihnachten, dieses Fest der Liebe und der Familie, da kommt ja keiner drum rum. Und irgendwie, ja, ich gebe es zu, so ein ganz kleines bisschen werde ich dann doch ganz besinnlich. Denn eine Familie zu sein – das macht an Weihnachten einfach noch mehr Spaß! Weiterlesen

Welche Betreuung für mein Kind? Teil II: Kita-Anmeldung und Tagesmuttersuche

Kinderbetreuung: Ein leidliches und zugleich wahnsinnig wichtiges Thema für alle Eltern, die arbeiten wollen oder müssen. Im ersten Teil habe ich euch an meiner Betreuungs-Odyssee teilhaben lassen, die Pros und Contras von Tagesmüttern und Kitas abgewogen und mit dem Fazit geschlossen: Das Bauchgefühl ist entscheidend! Familie und Kita/Tagesmutter müssen gut zusammenpassen, sonst herrscht bald Katastrophenstimmung. Nach diesen Soft Skills fehlen jetzt aber noch ein paar harte Fakten. Daher folgen in Teil 2 nun ein paar konkrete Tipps: Wann sollte ich nach einer Kinderbetreuung suchen? Wie genau finde ich eine Betreuung für mein Kind? Und was zur Hölle ist eigentlich ein „Träger“? Weiterlesen

Weihnachtsfeier der Kulturen

Vorweihnachtszeit bedeutet für viele Familien vor allem auch eins: Terminstress. Je mehr Familienmitglieder, desto mehr Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuche mit Kollegen und Verpflichtungen im weiteren familiären Kreis. Wir sind bisher nur zu dritt, da geht das Ganze noch. Und für die Weihnachtsfeier bei unserer Tagesmutter halten wir uns gerne einen Termin im Kalender frei. Denn das wird bestimmt ein sehr schöner Nachmittag – mit vielen Kindern, Eltern, Großeltern, Kulturen und Sprachen. Denn unser Hübchen ist das einzige Kind in seiner Gruppe, das nur eine einzige Sprache spricht! Weiterlesen

Eine Geschichte vom (Nicht-) Wiedereinstieg

12 Monate Elternzeit und dann zurück in den Beruf. Das ist das Ideal, das Familienpolitiker und viele Mütter, die ihren Beruf lieben, verfolgen. Für viele Frauen heißt Wiedereinstieg zunächst mal: Arbeit in Teilzeit. Und wenn der Arbeitgeber mitspielt, sieht alles erst mal ganz prima aus. In der Praxis gestaltet sich das jedoch oft ganz anders. Denn über das Ja oder Nein zum Wiedereinstieg entscheidet in den meisten Fällen der Taschenrechner. Und viele Frauen merken schnell: Den Wiedereinstieg kann ich mir gar nicht leisten! Wie das kommen kann, erzähle ich heute anhand einer konkreten Geschichte. Weiterlesen

Viel Glück zum Bloggeburtstag, für mich, für mich!

Oh Nein, wie konnte das nur passieren? Ich habe den Geburtstag meines Blogs verpasst! Am 16. November 2014 habe ich meinen allerersten Artikel veröffentlicht und seitdem bin ich also offiziell Bloggerin. Und dass ich dabei nach wie vor eher nach Spaß und guter Laune vorgehe und nicht so richtig professionell, das sieht man wohl schon daran, dass ich meinen eigenen Bloggeburtstag einfach mal verpasse. Aber das macht nichts, denn ich freue mich auch nachträglich noch sehr über dieses kleine feine Jubiläum und nehme euch mit auf einen Mini-Rückblick auf ein Jahr „Kinder haben …und trotzdem leben!“ Weiterlesen

#LiebsterAward

Bei Gewinnspielen mache ich nie mit. Ich weiß nämlich, wie das läuft: Bei uns auf der Arbeit ist mein Bürokollege für das Auslosen der Gewinner verantwortlich. Manche Teilnehmer malen sogar hübsche Bilder oder schreiben kleine Gedichte zu ihrer eingesendeten Lösung. Darüber machen wir uns immer lustig. Außerdem lachen wir auch über falsche Antworten und komische Namen. Deswegen meide ich Gewinnspiele. Ich will mich nicht zum Gespött machen, Menschen sind nämlich gemein. Besonders die, die alberne Namen aus Lostöpfen ziehen! Aber jetzt habe ich ganz zufällig etwas gewonnen! Eine Nominierung zum „Liebster Award“ nämlich! Weiterlesen

Neues aus der Tabuzone: Von hormonfreier Verhütung und Menstruationsbechern

Hallo, mein Name ist Sophie. Ich verhüte ohne Hormone und ich benutze einen Menstruationsbecher. Wer jetzt laut „AAAAHHHH“ schreit und angewidert die Mundwinkel verzieht, sollte lieber nicht weiterlesen. Denn der folgende Text beinhaltet Körperlichkeiten. Weiterlesen

Ich spiele nicht gern

Montagmorgen, 7 Uhr, der Mann ist leider schon auf dem Weg in die Agentur, aber das Hübchen und ich liegen noch gemütlich im Bett, nichts könnte schöner sein als ein solcher Wochenstart. Das große Baby kuschelt sich noch ein bisschen an, ich überlege kurz, welches Buch wir vor dem Aufstehen noch lesen könnten. Doch plötzlich springt das Kind auf, strahlt mich an, legt den Kopf schief und ruft: „Mama! Spielen?“. Andere Mütter würden jetzt vielleicht denken: 7 Uhr morgens, an einem Montag, na es gibt eben bessere Zeiten um mit dem Kind zu spielen. Mein Problem ist aber: Die Uhrzeit spielt keine Rolle. Denn ich spiele einfach nicht gern. Nicht um 7, nicht um 12, nicht um 16 und auch nicht um 20 Uhr. Weiterlesen