Kinderserien: Rückschrittlicher als die Realität

Ich habe einen Sohn, der für mein Empfinden schon ganz schön groß ist: 5 Jahre nämlich. Das ist das Hübchen. Das Hübchen lässt sich gerne Bücher vorlesen und bringt sich gerade auch selbst das Lesen bei. Deswegen finde ich die Recherche-Reihe der Süddeutschen Zeitung zum Thema Geschlechterklischees in Kinderbüchern super. Das Hübchen soll nämlich auch in Büchern auf eine bunte, heterogene Welt stoßen – und das ist eben keine Welt, in der nur Jungs alle Abenteuer erleben und bei Mädchen auf dem Ponyhof Schluss ist. Mit Büchern mehr Abwechslung zu bieten, finde ich toll. Nur gibt es da halt noch was anderes, neben den Büchern, was auch spannend ist. Und das ist, na klar, alles was auf flackernden Bildschirmen läuft.

Und hier hört der elterliche Einfluss dann irgendwie auch schnell auf. Feuerwehrmann Sam, Paw Patrol, Chuck und seine Freunde, Yakari – Diversität ist hier kaum drin und das Kuratieren gar nicht so leicht, denn erstens ist es eh schon schwer genug, überhaupt kinderkompatible Sendungen zu finden, und zweitens spielt die ganze Kita gemeinsam Paw Patrol. Da will ich das Hübchen nicht ausschließen, indem ich ihm solche Lieblingssendungen verweigere. Was also tun? Einfach ein paar zusätzliche Sendungen anbieten, die abwechslungsreicher sind? Aber wo soll ich die auftun?

Wenn ich genauer drüber nachdenke, werde ich ohnehin eher wütend als motiviert. Warum zur Hölle bin ich überhaupt in der miserablen Lage, nach vernünftigen Kinderserien suchen zu müssen? Ich meine, von der Thematik her finde ich die Serien ja meist noch nicht mal so mies. Retten (Sam), Helfen (Paw Patrol), Freundschaft leben (Chuck), in Verbindung mit der Natur leben (Yakari) – das sind doch alles prima Themen für kleine Kinder. Aber müssen diese Formate unbedingt so wahnsinnig auf kleine Jungs zugeschnitten sein?

Jungs brauchen Vorbilder – Mädchen auch!

Ich ärgere mich wirklich sehr darüber, dass bei den Produzenten von Kinderserien offenbar immer noch nicht angekommen zu sein scheint, dass Jungs und Mädchen beiderseits Vorbilder brauchen. Beispiel Paw Patrol: Ich höre immer wieder, dass die Sendung doch ach so toll sei, weil sie von kleinen Jungen und Mädchen gleichsam geliebt wird. Süße Welpen gehen immer, bei beiden Geschlechtern. Und die Abenteuer bieten auch viel Abwechslung: Mal gibt’s die Piratenschatzsuche, dann muss ein Walrossbaby gerettet werden.

Paw Patrol ist niedlich, harmlos, ausgewogen und mit der genau richtigen Prise Langeweile (der Liebste vermutet, Paw Patrol sei die günstigste Kinderserie der Welt, weil sich in jeder Folge so wahnsinnig viele Szenen wiederholen, z.B. wenn die Welpen in ihrem Glasaufzug in diesen merkwürdigen Kommandoturm fahren und dann ihre Einsatzrutschen runterrutschen. Und diese komischen Orden… Ach naja, man gewöhnt sich ja an alles, aber diese Wiederholungen sind schon ein Grund, warum man das als Elternteil einfach nicht mit gucken kann).

Und täglich grüßt die Quotenwelpin

Jedenfalls ist Paw Patrol für mich eigentlich ein klassisches Beispiel, dass eine Kinderserie total genderneutral sein kann, äh könnte. Denn da ist ja noch der nicht ganz unwichtige Fakt, dass fünf der sechs Welpen ganz offensichtlich männlichen Geschlechts sind. Einzig Hubschrauberpilotin Skye ist weiblich – und natürlich von Kopf bis Fuß in rosa gekleidet. Wenn wir nun also annehmen, dass Mädchen die Serie genauso gern gucken wie Jungs: Ist es dann nicht ganz schön unfair, dass die kleinen Jungen sich einen von fünf Paw Patrol Helden aussuchen können, um ihn als Lieblingswelpe zu verehren, während alle kleinen Mädchen genau ein weibliches Vorbild in der Serie finden?

Nun könnte man ja sagen: Sollen sich die Mädchen halt auch ein männliches Vorbild suchen! Chase, Rubbel, Marshall und Co. können doch auch prima die Lieblingswelpen der Girls sein! In der Realität ist das jedoch höchst selten der Fall. Studien zeigen, dass Frauen sich am ehesten mit anderen Frauen identifizieren – weshalb weibliche Vorbilder wichtig sind, sei es im realen Leben, in Büchern oder in TV-Formaten.

Weibliche Vorbilder? Fehlanzeige!

Weibliche Vorbilder gibt es in den Serien, die das Hübchen gerne schaut, jedoch sehr wenige. Frauen und Mädchen bekleiden Nebenrollen, sind Mütter, Freundinnen, Sidekicks. Die Protagonisten, die Helden, sind männlich. Damit das Hübchen nicht einzig in TV-Welten unterwegs ist, die ihm allein männliche Hauptrollen bieten, habe ich vor einiger Zeit mal bewusst eine Pferde-Serie auf Kika eingeschaltet. „Horseland“ ist ihr Titel und meine naive Idee war: Auch wenn es da nur um Ponys und Reiterhofgeschichten geht – irgendwelche Abenteuer müssen die Mädchen ja erleben, Probleme selber lösen, Hindernisse überwinden, so in der Art.

Tja, was soll ich sagen. Ich möchte fast weinen, während ich euch das hier runtertippe. Frei wiedergegeben sahen das Hübchen und ich uns in etwa mit folgendem Plot konfrontiert: Die Reiterhof-Mädels planen einen tollen Ausritt, leider geht dann einiges schief, im Wald bricht ein Feuer aus und der einzige Junge, seines Zeichens Stallbursche, ruft couragiert: „Habt keine Angst, ich führe uns hier raus!“. Die Girls kreischen dann noch ein bisschen, fürchten sich sehr und werden ziemlich panisch. Doch zum Glück behält ihr Retter die Nerven und bringt die Truppe von, ich weiß es nicht mehr so genau, vier oder fünf Mädchen, sicher zurück zum Hof.

Dort bedanken sich natürlich alle bei dem mutigen Mann, äh Jungen, die Mädels klimpern noch ein bisschen mit den Wimpern, striegeln ihre Ponys und die Folge ist zu Ende. „Mach mal den Mund zu!“, sagt das Hübchen zu mir und er hat natürlich recht, sieht ja auch schwachsinnig aus, aber wäre euch der Mund nicht offen stehen geblieben, bei einer solchen Handlung?

Die TV-Welt ist rückschrittlicher als die Realität

Das Witzige ist ja, dass ich selbst mich als kleines Mädchen und junger Teenager viel auf Reiterhöfen aufgehalten habe. Und da gab es gar keine Stallburschen, keinen einzigen! Die Stall“burschen“ waren damals auch Mädchen und wurden Pferdepflegerinnen genannt, oder auch einfach Stall-Aushilfen. Die waren meistens etwas älter als wir anderen, rauchten blaue Gauloise und wenn im Wald ein Feuer ausgebrochen wäre, hätten sie ganz sicher den kürzesten Weg nach Hause gewusst! Das waren die, die auch auf den dollsten Rodeo-Ponys oben blieben und beim Hoffest am Grill standen, den sie vorher auch selbst angezündet hatten.

Auf Ponyhöfen lernt man als Mädchen nämlich vor allem eins: Wie man perfekt ohne männliche Hilfe auskommt! Deswegen habe ich an sich auch gar nichts gegen Ponyhof-Serien. Bloß gegen solche, die meine real erlebte Reiterhofwelt gar nicht abbilden, sondern stattdessen eine merkwürdige Pseudo-Realität zeichnen, in der Mädchen nicht mal an so einem geschützten Ort wie einem Ponyhof ihre eigenen Probleme lösen dürfen.

Auch später: Nichts als Mansplaining

Die aktuelle Auswahl an Kindersendungen lässt mich ziemlich ratlos zurück. Und leider wird es ja auch später nicht besser. Für ältere Kinder und Teenager hat der Kika ja zum Beispiel die Checker-Reihe im Programm. Mittlerweile hat der Kindersender schon die dritte Generation an Checkern großgezogen: Auf Checker Tobi folgte Checker Can (immerhin: mal ein Türke!), folgte Checker Julian.

Auch hier fand die Süddeutsche Zeitung schon mal die richtigen Worte und folgerte, die Checker auf Kika führten wohl die altehrwürdige Mansplaining-Tradition im Kinderfernsehen fort: Armin Maiwald, Peter Lustig, Ralf Caspers – immer sind es Männer, die den Kindern von heute die Welt erklären sollen. Warum also damit brechen und anstatt dem dritten männlichen Checker mal eine Frau ein paar Antworten finden lassen…?

Warum?, möchte ich schreien, WARUM?! Weil vielleicht auch meine Tochter ein paar Vorbilder braucht, verdammt noch mal! Und weil es auch für meinen Sohn nur gesund sein kann, wenn er medial nicht nur von Männern umgeben ist, die ihm schlaue Lösungen präsentieren, sondern auch mal die eine oder andere Frau mit Kompetenz und Wissen glänzen darf!

Die Kinderserienwelt enttäuscht mich zutiefst

Ich bin wirklich enttäuscht, richtig ehrlich enttäuscht von diesen Fernsehmenschen, die fast ausnahmslos reaktionären Scheiß produzieren. Arbeiten da nicht auch ein paar kluge junge Frauen? Oder schaffen die es nur nicht, in der Kürze der Zeit Änderungen anzustoßen, bevor sie mit Ende 20/Anfang 30 dann wegen Schwangerschaft aus dem Redaktionsteam sortiert werden?

Ich würde mir wirklich ein paar coole Formate wünschen. Sendungen, Serien, die sich an beide Geschlechter richten. Oder, man wird ja bescheiden, immerhin Sendungen, die keine Geschlechterklischees zelebrieren (Skye könnte ja auch ein hübsches Blau tragen und die Ponyhof-Mädels ihre Probleme selber lösen, wären jetzt so meine ersten winzigen Ideen).

Aber vielleicht kenne ich auch einfach nicht genug Kindersendungen? Was schauen eure Kinder und habt ihr positive Gegenbeispiele von Serien und Formaten, die ohne Klischees auskommen? Kennt ihr Sendungen, die genug Vorbilder für beiderlei Geschlecht anbieten? Dann teilt sie bitte mit mir! Und wenn ihr euch auch mal so richtig auskotzen wollt, nur zu! Vielleicht lesen ja ein paar Fernsehmenschen hier mit und außerdem soll man die Hoffnung ja nie aufgeben…

21 Kommentare zu „Kinderserien: Rückschrittlicher als die Realität

  1. Anonym

    Bibi und Tina, Pipi Langstrumpf, Conni und Laura Stern sind alles tolle Serien mit Mädchen-Heldinnen. Mein Kleiner schaut sie immer gern mit der Großen mit…

    • Das sind aber gleichzeitig Mädchen-Serien. Also extra für Mädchen ausgelegt und nicht einfach auf Kinder. Also Pippi Langstrumpf schon, aber Bibi und Tina beispielsweise sind eben zwei Mädchen auf Pferden und nicht ein Mädchen und ein Junge.

    • Da sehe ich leider das gleiche Problem wie Dresden Mutti. Ich finde es halt so schade, dass es immer so ausgewiesen Serien „für Jungs“ und „für Mädchen“ gibt. Warum nicht mal was, in dem beide Geschlechter sich wiederfinden können?

      Was nicht heißen soll, dass ich die anderen Serien deswegen gestrichen wissen will. Ich habe selbst als Mädchen andauernd Bibi & Tina Kassetten gehört und war ja selbst auch ein typisches Ponyhofmädchen. 😉 Ich wünsche mir einfach ein „noch mehr“.

  2. Maggie

    Hallo,

    Ich gebe Dir völlig recht. Die meisten Serien sind eine Frechheit. Bei Paw Patrol gab es dann wenigstens noch Everest (auch eine weibliche Welpe, sehr mutig und nicht rosa). Aber die „Mädchenserien“, da zieht es mir alles zusammen! Und manche Bücher sind auch nicht besser. Da gibt es zB die „Drei Fragezeichen“ für Kids, ganz coole Bücher, aber eben drei Jungs. Und dann gibt es die „Drei Rufzeichen“, das sind Mädchen, die haben den gleichen Detektivclub gegründet, wie die drei Fragezeichen, weil sie die so cool fanden (klar, ein Mädchen würde ja auch niemals alleine auf sowas kommen!). Und dauernd machen sie sich Sorgen um ihre Figur. Ich meine, geht‘s noch??? Wo sind die feministischen Kinderserien-SchreiberInnen?? Oder zumindest halbwegs aufgeklärt/moderne Schreiber?? Empfehlen kann ich übrigens das Buch „Good Night Stories for Rebel Girls“. Für später dann.
    Ist keine bezahlte Werbung. Ich fand es einfach nur cool.

    Liebe Grüße
    Maggie

    • Ist Everest nicht lila? 🙈 Das mit den drei Ausrufezeichen hat mir letztens einer meiner besten Freunde beim Bier erzählt – ich war fassungslos! Er hatte tatsächlich die gute Absicht, für die Tochter eines Verwandten was cooles zu besorgen, wo eben mal Mädchen die Hauptrollen spielen. Hat dann reingehört und es ging nicht um richtige Fälle, sondern nur um Handtaschen, Schmuck und Jungs. 😲 Hat er dann nicht gekauft, verständlich.

  3. Kathrin

    Ich hab im gleichen Jahr wie du das Licht der Welt erblickt und bin daher begeisterter Harry Potter-Fan. Und deswegen schreibe ich laut hinaus: Hermine Granger! Verheiratete Frau und Mutter UND Zaubereiministerin.

    Für die Kleinen geht Harry Potter natürlich noch nicht, aber ich freue mich schon darauf meine Töchter (in ein paar Jahren) mit den Harry Potter-Protagonisten bekannt zu machen.

    PS: Luna Lovegood ist in Sachen Individualität und für seine Sache einstehen auch ein gutes Vorbild. Und ohne die Hilfe von Professor McGonagall würde „Du weißt schon wer“ sicher immer noch sein Unwesen treiben;-).

    • Ja, Hermine, absolut gutes Vorbild. Außer in Band zwei, wo sie wie besessen von Gilderoy Lockhart ist. 😂 Ich mochte es bei Harry Potter auch immer, dass Hexen als genauso gut und talentiert dargestellt wurden wie Männer. Bisschen wie im Reitsport: Das Geschlecht ist nicht entscheidend. Gleichzeitig ist der Held der Geschichte aber auch wieder männlich. Bei dem Gespann Harry, Ron, Hermine steht es 2:1. Und die ganzen richtige großen Zauberer sind auch alle männlich: Dumbledore, Grindelwald, Voldemort. Da wäre schon noch Luft nach oben gewesen für JK Rowling!

  4. Hier auch viel Unbehagen deswegen. Conni ist ja schon fast ein Lichtblick, auch wenn sie jetzt nicht wirklich Spannendes erlebt und recht strebsam ist… immerhin spielt sie Fussball. Wir versuchen, mit Filmen und Büchern gegen zu steuern… Mary Poppins, Pipi Langstrumpf, Ronja Räubertochter. Und wenn es zu arg ist, sprechen wir mit der Sechsjährigen darüber, wie sehr merkwürdig das doch ist, wenn Mädchen nur auf eine Art dargestellt werden oder kaum vorkommen.
    Bei Filmen gibt es generell mehr Auswahl und inzwischen auch Listen online, z.B. hier: https://kinderfilmblog.de/tolle-kinderfilme/
    Wahrscheinlich würde es für Serien lohnen, auch bei den skandinavischen Nachbarn zu schauen. Da ist dann allerdings das Sprachproblem. Ach, es ist nicht einfach.

    • Mir ist noch Zoes Zauberschrank eingefallen, da wird viel erlebt, weibliche Hauptfigur, Jungs und Mädchen kommen vor… Ist nur leider unfassbar rosa alles, das gendert dann schon wieder arg.

    • Oh ja, den Kinderfilmblog habe ich auch letztens erst entdeckt, danke fürs Teilen! Das Problem ist halt echt, dass die Kinder die Rollenbilder total verinnerlichen, auch wenn man regelmäßig drüber spricht. Das Hübchen kann meinen Satz „Farben sind für alle da“ auch schon nicht mehr hören, behauptet aber weiterhin steif und fest, rosa und pink seien „Mädchenfarben“, blau, braun und schwarz aber „Jungenfarben“. Im Moment komme ich da mit Diskussionen echt nicht gegen an! Deswegen finde ich anderen Input auch so wichtig.

  5. Ich stimme dir sehr zu. Meine Töchter lieben Paw Patrol und es ist so schade, dass es nur einen Mädchen-Hund gibt. Und bei Feuerwehrmann Sam haben sie gar keine Figur zum Identifizieren. Das ist schade. Genauso ist es ja andersrum bei den „Mädchensendungen“ wie my little pony. Die Hauptfiguren sind hier alle weiblich; dabei könnten die Mädels doch auch ein paar Jungsfreunde haben, denen Freundschaft ebenfalls wichtig ist. Letztendlich ist bei den meisten Serien echt noch viel Luft nach oben.

    • Lara

      Mein Sohn ist bei Feuerwehrmann Sam total fasziniert von der Feuerwehrfrau Penny – so sehr, dass seine Fantasiefreundin ebenfalls Penny heißt 😂
      Aber ich geb dir völlig recht, es könnte eine viel größere Ausgewogenheit bei den Geschlechtern geben, sowohl bei den „Jungs-“ als auch bei den „Mädchenserien“

  6. Juliane

    Schaut mal „Odd Squad – junge Agenten retten die Welt“: schräge Vorfälle, schlaue Kinder, mathematische Lösungen. Die Agentur hat eine Chefin „Miss O“.
    Mein Kind liebt diese Sendung!

  7. Kathi

    Ich möchte auch mal „Peppa Wutz“ erwähnen und „Oonas Insel“. Beides große Schwestern mit kleinen Brüdern und Freunde mit diversen Geschlechtern (bei Oonas Freunden Mausi und Robbie ist sogar auf den ersten Blick gar nicht klar zu welchen Geschlecht sie gehören).
    Peppa Bruder Schorsch ist zwar teilweise auch ein ganz schöner Überfliegen und lässt Peppa gelegentlich echt alt aussehen, aber Peppa ist dermaßen selbstbewusst, dass das schon okay ist.

  8. Mimi

    Hier ist noch ein Stimme für Oonas Insel 🙂 Ich finde die Serie toll. Es geht einfach nur um die Kinder und überhaupt nicht um das Geschlecht. Es wird zwar gesagt, dass Oona die Schwester ist, also ein Mädchen sein muss, aber geschlechtsbezogene Stereotype werden an keiner Stelle aufgegriffen oder thematisiert.

  9. Lena

    Ehrlich gesagt, meine Tochter (auch 5) liebt Paw Patrol und für sie sind – glaube ich – auch Zuma und Rubble Mädchen. Ist allerdings gar nicht so ein explizites Thema bei uns, sondern nur daran zu erkennen, dass sie für die beiden weibliche Personalpronomen wählt. Warum auch nicht? Manchmal richten die Kindergehirne das, was die Serienmacher nicht hinbekommen…

  10. Monika

    „Tiere bis unters Dach“ finde ich eine schöne Serie mit weiblicher Hauptperson. Ich kenne nur die ersten Staffeln, da geht es um die Tochter eines Tierarztes die mit ihren Freunden Tiere rettet und Tierquäler mit Detektivarbeit überführt. Ist wahrscheinlich für 5-jährige noch zu aufregend, aber toll für Grundschulkinder.

  11. Kathrin

    Es gibt mehrere Gruppen bei Facebook, die sich genau mit diesen Themen beschäftigen. Dort gibts es Alben mit Medienhinweisen, Kritiken usw nach Alter sortiert. Bücher, Zeitschriften und Kinderserien werden dort intersektional betrachtet und auf all die oben angesprochenen Ungleichgewichte, wie Stereotype bezüglich Rollenzuschreibungen, Gender, Rassismus, Sexismus usw betrachtet. Due Gruppen heißen “die rosa-hellblau Falle“ und “empowerment durch medien“. Kannvich euch wärmstens empfehlen wenn ihr auf der suche nach besseren Kinderbüchern und Filmen seid. Vg

  12. Simone

    Biene Maja!
    Das ist definitiv eine schöne Serie für Mädchen und Jungs mit einer weiblichen starken Hauptfigur.
    Dabei geht sowohl die alte Version als auch die neue.
    Ich habe die ganzen Staffeln für meine kleine Tochter gekauft und fiebere persönlich schon dem dritten Geburtstag entgegen 🙂

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