Jahresrückblick 2017

Ich habe es mir immer mal wieder vorgenommen: Meine kinderlosen Freund*innen zu fragen, ob bei ihnen die Jahre auch immer so schnell rumgehen. Denn hier rennt die Zeit irgendwie, seit ich Kinder habe. Vielleicht hängt das aber gar nicht mit den Kindern zusammen, sondern einfach mit der neuen „erwachsenen“ Lebensphase. Aber egal, woran es liegt: Ich bin ein bisschen schockiert, dass schon wieder ein Jahr rum ist. Und gleichzeitig sehr glücklich, denn 2017 war ein sehr schönes Jahr (wie haben jetzt auch ein Räupchen, echt wahr!!). Zeit für einen Rückblick:

Januar

Es kommt mir vor, wie eine andere Zeitrechnung: Im Januar war ich schwanger, aber so, dass man es noch kaum sehen konnte. Im Blog arbeite ich die vergangenen Schwangerschaftswochen auf und jammere ein bisschen darüber, dass es mir mit Übelkeit, Müdigkeit und schlechter Laune bisher gar nicht gut ging. Am meisten geklickt und rege kommentiert wird mein Artikel Wenn Mütter sich alleine fühlen, in dem ich mich mal ordentlich darüber aufregen muss, dass viele Mütter in ihrem Umfeld einfach zu wenig Unterstützung erfahren. Blogtechnisch ist der Januar ingesamt sehr produktiv und ich schreibe viel, u.a. über unseren vegetarischen Ernährungsstil. Am meisten freue ich mich im Januar über eure Kommentare zu meinem Artikel, in dem ich mir Sorgen um die Unbeschwertheit mache, die ich beim ersten Kind noch spüren konnte. Wird sie beim zweiten jemals zurückkommen? Ihr sagt: Ja! Und das hat mich sofort optimistisch werden lassen.

Februar

Im Februar ziehe ich die Wut einzelner Attachment-Parenting-Bloggerinnen auf mich. In meinem Text „Schlaf endlich, verdammt“ habe ich nämlich verhängnisvollerweise einen Zwischentitel genutzt, der da lautete: „Der nächtliche Tyrann“. Dabei lerne ich: Benutze niemals – NIEMALS – im Zusammenhang mit Kindern den Begriff „Tyrann“, wenn du es dir mit der bindungorientierten Volksfront nicht verderben willst. Nein, auch nicht als Stilmittel. Und auch nicht mit Augenzwinkern. Kleiner Spoiler: Ich schreibe bis heute so, wie ich will und führe nach wie vor keine Liste der verbotenen Wörter. 😉  Jedenfalls bekomme ich für meinen Artikel auch viel Zuspruch und begreife, dass wir irgendwie eine Lösung finden müssen, die die Bedürfnisse aller Familienmitglieder berücksichtigt. Dieses Grundthema wird mich auch das restliche Jahr noch sehr stark begleiten… Außerdem von euch gerne gelesene Artikel aus dem Februar sind noch der Text über die Vorteile des Schnullers und meine Auseinandersetzung mit Geschlechterstereotypen.

März

Der März kommt mit den ersten warmen Tagen, und damit hebt sich meine Laune von ganz allein. Obwohl mein Bauch immer größer wird, kann ich meine Schwangerschaft an den meisten Tagen jetzt viel besser ertragen. Das erste alkoholfreie Bier im Garten meiner Eltern schmeckt in der Sonne auch gleich doppelt so gut (Beweisfoto hier). Ich bin und bleibe aber eine eher unleidliche Schwangere, tauge einfach nicht zum Märtyrertum. Das merke ich auch daran, dass mir meine Freiheiten sehr fehlen. Und ja, dazu gehört eben auch, hin und wieder ein Gläschen zu picheln oder eine Selbstgedrehte zu schmökern. Was war sonst noch los im März? Ach ja, da war ja was mit Ringelröteln. Der Ausbruch in der Kita sorgt für einen kurzzeitigen Supergau, weil ich ein richtig übel gelauntes Hübchen daheim in Quarantäne habe – und der Sohn in Mega-Trotzphase auf die ungeduldigste Mutter der Welt trifft, die zudem eigentlich arbeiten muss. Ach ja, das Thema Autonomiephase wird dieses Jahr noch häufiger im Blog auftauchen – und ganz bestimmt auch noch im nächsten Jahr. Leider…

April

Der April, der April, der macht, was er will. Bei uns macht vor allem die Kita, was sie will. Unser Kindergarten bietet nämlich Betreuungszeiten an, die an der Lebensrealität der meisten Eltern völlig vorbeigehen. Und natürlich sind es fast ausschließlich Mütter, die wegen der viel zu kurzen Betreuungszeiten (38 von 50 Kindern müssen um 14 Uhr abgeholt werden) nicht oder nur wenig arbeiten gehen können. Mein Artikel über diesen eigentlich untragbaren Zustand ist der meistgeklickte Text im April. Gerade jetzt in der Schwangerschaft könnte ich längere Betreuungszeiten fürs Hübchen dabei echt gut gebrauchen. Ich fühle mich nach wie vor nicht besonders. Nicht nur, dass die Brüste beim Klatschen im Weg sind, ich habe auch insgesamt ein sehr großes Ruhebedürfnis. Letzteres nehme ich zum Anlass, um einen Text über meine schon immer sensible Natur zu schreiben, der von euch viel gelesen und kommentiert wird. Die sensible Natur wird im April übrigens runde 30 Jahre alt – und ist ein bisschen beleidigt, auf dieses merkwürdig erwachsene Alter nicht mal mit vernünftigem Sekt anstoßen zu können. Was tut man nicht alles für die Aufzucht der lieben Brut.

Mai

Der Mai kommt und so langsam beginnt die Walross-Zeit. Außerdem lässt mich das Thema Kindererziehung auch im Frühsommer nicht los. Überhaupt stehe ich in diesem Jahr mit der bindungsorientierten Szene so ein bisschen auf Kriegsfuß, weil ich immer wieder über sehr dogmatische Texte und Aussagen stolpere. Ich frage mich darum in meinem  meistgeklickten Artikel aus dem Monat Mai: „Hände waschen, Zähne putzen, Haare kämmen – ist das schon „Gewalt“ am Kind?“. Der Ansatz, Kinder immer autonom entscheiden zu lassen oder gar mit Erwachsenen auf eine Ebene zu stellen, irritiert mich stark und macht mich nicht sehr empfänglich für Theorien der sogenannten „Unerzogen“-Bewegung. Auch auf der diesjährigen Blogfamilia diskutiere ich mit einigen anderen Bloggerinnen über die dogmatischen Einstellungen einiger Erziehungsbloggerinnen und bin froh, mit meiner „Nobody is perfect“-Einstellung nicht allein zu sein. Die Blogfamilia ist überhaupt wieder sehr schön und ich freue mich über viele tolle Gespräche, unter anderem mit der talentierten Beatrice Confuss oder der sympathischen Feiersun. Und mit Liz (Kiddo the Kid) und Mareice Kaiser (Kaiserinnenreich) hätte ich so gerne ein echtes Bier getrunken – dummerweise war ich ja aber gerade schwanger.

Juni

Es ist Juni und das heißt: Endspurt in Sachen Baby-Ausbrüten! Ich hab dann jetzt auch wirklich so überhaupt keine Lust mehr und die Vorfreude wird auch von Tag zu größer. Während ich mich also auf das neue kleine Baby freue, wird mein großes Baby in diesem Sommer mit Riesenschritten größer: Das Hübchen hat sich in der letzten Zeit einfach wahnsinnig entwickelt und mit nicht mal vier Jahren sogar schon Radfahren gelernt. Im meistgeklickten Juni-Artikel schreibe ich darüber, warum mich das Heranwachsen meines Kindes nicht sentimental macht, sondern glücklich, und warum für mich vor allem eins gilt: Jedes Alter ist das schönste Alter! Ansonsten befinde ich mich auch im Juni in der Never-Ending-Story um ein ziemlich wildes und manchmal kaum zu bändigendes Hübchen und frage mich im Blog, ob das Stadtleben und kleine Kinder überhaupt kompatibel sind.

Juli

Der Juli kommt – und mit ihm ein kleines Räupchen! Ein gutes Kilo leichter und deutlich kleiner als das Hübchen ist unser Mädchen bei ihrer Geburt. Weil die Kleine aber unbedingt als Sternenguckerin geboren werden wollte, dauert die Hausgeburt am Ende doch länger, als erwartet. Das Glück nach einer gelungenen Hausgeburt ist aber wie beim ersten Mal kaum in Worte zu fassen. Die ersten Stunden mit neuem Baby im eigenen Bett: unbezahlbar! Trotzdem merke ich, dass ich in Schwangerschaft und Geburt ganz schön Kräfte gelassen haben. Und ein Wochenbett mit wildem Kleinkind ist nicht unbedingt das, was ich mir unter Entspannung vorstelle. Ende Juli bin ich froh, dass wir unseren Sommerurlaub nicht abgesagt haben und den Alltag ein bisschen hinter uns lassen können. Der Urlaub im Allgäu tut uns allen gut und wir raufen uns in neuer Viererkonstellation schon mal ein bisschen zusammen.

August

Der Sommer mit Räupchen fliegt nur so dahin und Anfang August lächelt das Baby uns schon das erste Mal bewusst an. Überhaupt sind wir immer noch ganz selig mit unserem neuen Baby. Sie schläft und lacht und trinkt und ist einfach das perfekte Zweitbaby. Das Stillen gestaltet sich zum Glück super unproblematisch und wie schon beim Hübchen richte ich mich dabei ganz nach den Bedürfnissen meines Babys – und nicht etwa nach den Empfehlungen des Kinderarztes. 😉  Mit ein bisschen Abstand kann ich jetzt auch wieder über die Schwangerschaft lachen und schreibe mal die fiesesten und lustigsten Outtakes auf.

September

Im September finden wir eine neue Wohnung und es ist, als würde eine riesige Last von mir abfallen. Manchmal merkt man eben erst im Nachhinein, wie belastend die bisherige Situation gewesen ist. In unserem Fall war das eine Wohnung zwischen zwei vielbefahrenen Straßen, ohne die Möglichkeit, mal kurz ins Grüne zu gehen. Mit einem bewegungsfreudigen Kind ist das ungefähr die Hölle auf Erden. Mit viel Glück finden wir nun eine viel bessere Alternative und ich blogge über die Schwierigkeiten, in der Stadt passenden Wohnraum für Familien zu finden. Nach viel Baby-Output geht es im Blog nun auch mal wieder um Erziehungsthemen: Das Hübchen schläft nämlich nach wie vor schlecht und fordert uns gerade beim Einschlafen wahnsinnig heraus. Ich blogge mal wieder über den schmalen Grad, die Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen, ohne dabei die eigenen zu vergessen und frage mich: Was ist denn wirklich noch ein starkes Bedürfnis, und was nur ein schnöder Wunsch?

Oktober

Der Oktober kommt und mit ihm Hübchens Geburtstag. Vier Jahre alt und kein bisschen weise! 😉  Die Autonomiephase ist nach wie vor mein persönlicher Endgegner und ich muss mich im Blog mal ein bisschen über diese ganzen blöden Erziehungstipps aufregen. Eure Kommentare zeigen: Nicht nur ich habe ein Problem mit der Umsetzung von schlauer Theorie in knallharte Praxis. Der Artikel wird zu einem der meistgeklickten und meistkommentierten seit Beginn meines Blogs und zeigt mir mal wieder, warum ich das hier so gerne mache: Mich erreichen eure Emails und viele kleine Nachrichten, die mir zeigen, dass wir alle die gleichen Probleme haben. Perfektion gibt’s eben nur auf Instagram! Der Text, der mir im Oktober am meisten am Herzen liegt, ist meine Replik auf einen Zeit-Artikel, in dem ich mich für mehr Respekt vor gebärenden Frauen einsetze. Die Zeit-Redakteurin tritt daraufhin mit mir über Email in Kontakt und wir haben einen sehr netten und respektvollen Austausch. Auch ein schönes Blogger-Erlebnis. Außerdem habe ich drei Monate nach der Geburt mal ausgerechnet, wie viel Geld ich für Schwangerschaft und Geburt so ausgegeben hab. Das Ergebnis erschreckt mich dann doch ein wenig.

November

Endlich Umzug! Wir gehen mal wieder bis an die Grenzen unserer Kräfte – oder eher darüber hinaus, denn natürlich werden wir pünktlich zum Umzugstermin krank. Der Mann schleppt die Seuche ewig mit sich rum, kriegt immer wieder Fieber und ich werde zwischenzeitlich völlig bekloppt, weil ich alles alleine managen muss. Katastrophenstimmung! Blogtechnisch habe ich einige schöne Themen im November, zum Beispiel ein Interview mit zwei guten Freundinnen, die mit mir über ihre abgebrochenen Hausgeburten sprechen – und warum sie es trotzdem wieder so versuchen würden. Ende November traue ich mich außerdem noch an ein besonders heikles Thema und schreibe darüber, warum wir das Räupchen erst später impfen lassen wollen.

Dezember

Der Mann kriegt endlich ein paar Diagnosen und wird sich über die Feiertage wohl eine gepflegte Dosis Breitbandantibiotikum geben. Aber naja, was tausende von Masttieren täglich zur Prophylaxe kriegen, wird einen 36-jährigen Mann wohl nicht aus den Latschen hauen… Das Hübchen gönnt sich zu Weihnachten noch eine schöne beidseitige Mittelohrentzündung und ich hoffe inständig, dass 2018 für uns mit ein bisschen mehr gesundheitlichem Glück beginnt. Außerdem fliegt der BVB gegen die Sch…-Bayern im DFB-Pokal raus. Immer wieder ein Grund für schlechte Laune bei allen Familienmitgliedern. Äh Moment, gab’s nicht auch was Schönes im Dezember? Aber ja! Das 5 Monate alte Räupchen kugelt sich nun durch die ganze Wohnung und erweitert pünktlich zum gerade erschienenen Star Wars Film ihr Geräuschsrepertoir um „Chewbacca“. Außerdem beömmelt sie sich köstlich über den Unfug, den ihr große Bruder so anstellt. So ist das also mit zwei Kindern! Ich liebe es! Im Blog schreibe ich unterdessen darüber, dass ich auch mit zwei Kindern weiterhin den Wunsch nach bestmöglicher Gleichberechtigung verspüre und gar nicht daran denke, als Mutter und Hausfrau zufrieden zu sein. Außerdem suche ich Hilfe bei einer Beratung, um mit dem Trotz-Sohn besser umgehen zu lernen. Aktuell gestaltet sich unser Familienleben jedenfalls ganz weihnachtlich-harmonisch – und in der zweiten Beratungsstunde durfte ich mir schon ein Lob abholen, dass das mit Sicherheit kein Zufall ist, sondern das Ergebnis meines geänderten Verhaltens. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und werde berichten. Aktuell bin ich schon sehr glücklich, wieder mehr Verbindung zu meinem süßen Hübchen zu spüren. Und in mir keimt die Hoffnung auf, mich 2018 vielleicht ausnahmsweise mal nicht für den Preis „schlechteste Mutter des Jahres“ selbst nominieren zu müssen.

Schöne Feiertage und einen guten Rutsch in 2018!

Und nun wünsche ich euch, dass auch ihr rund um Weihnachten ein bisschen Ruhe und Harmonie genießen könnt – und euch nicht etwa alle Jahre wieder Stress mit der Schwiegermutter einhandelt. 😉  Lasst es euch gut gehen, haut ordentlich rein und kommt gut ins neue Jahr! Außerdem möchte ich euch natürlich Danke sagen: Für die vielen Diskussionen, für Mitgefühl und Mitleiden, für gute Ratschläge und ganz viel Toleranz und Freundlichkeit! Ich liebe diesen Blog wirklich sehr, und das vor allem für den tollen Austausch und die Gemeinschaft, die dadurch entsteht! Ich freue mich schon auf alle neuen Abenteuer in 2018 und auf viele, viele neue Blogartikel.

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4 Kommentare zu „Jahresrückblick 2017

  1. Liebe Sophie,

    ich lese deinen Blog schon länger und fast immer denke ich mir „alles klar, wir sind also nicht die einzigen Irren hier, die auch mal verzweifeln und nicht immer auf der rosa Glitzerwolke leben“. Vielen Dank dafür! Ich freue mich auf viele weitere Beiträge von dir und wünsche euch ein schönes und entspanntes Weihnachtsfest!

    Liebe Grüße
    Britta

  2. Eva

    Ich kenne deinen Blog noch nicht so lange und habe noch sehr gefreut, durch diesen Rückblick auf einige Texte zu stoßen, die ich noch nicht kannte z.b. über vegetarisch leben (ich finde es wie du schlimm, dass man selbst in einer Großstadt in vielen Restaurants nur eine kleine Auswahl an vegetarischen Speisen hat, von bio ganz zu schweigen! Aber ausschließlich in rein vegane/vegetarische Restaurants zu gehen, kommt für mich auch nicht in Frage. Traurig, denn auch Allesesser können ja problemlos auch mal fleischfrei speisen) oder den Unterschied zwischen wünschen und Bedürfnissen und den Umgang damit, wenn die von Eltern und Kindern unterschiedlich sind (wie gehen insgesamt sehr auf unseren Sohn ein, lassen ihn experimentieren usw, aber mit knapp 2 Jahren kommen wir jetzt auch immer öfter in Situationen, wo Kompromisse nicht möglich sind oder er sich, obwohl er hundemüde ist, nicht ins Bett bringen lassen will, egal was man macht. Wenn man ihn dann einfach mitnimmt, schläft er nach 5 Minuten ein, was uns ja recht gibt; trotzdem fühlt es sich beschissen an, seine körperliche Überlegenheit auszunutzen und ihn „mit Gewalt“ zu zwingen. Wir suchen noch nach einer guten Lösung, sind uns aber sicher, dass komplett unerzogen nicht unser Weg sein kann.
    Danke für deinen tollen, interessanten und ehrlichen Blog und deine Facebook Seite! Mach weiter so!

    • Liebe Eva, willkommen hier im Blog und schön, dass es dir gefällt!

      Unerzogen ist auch überhaupt nicht mein Fall, und je mehr ich darüber lese und höre, desto überzeugter bin ich, dass das kein guter Weg sein kann. Ich habe auch den Verdacht, dass viele Eltern diesen Weg gehen, weil sie selbst eine sehr autoritäre oder sogar gewaltvolle Erziehung erleben mussten. Bei ihren eigenen Kindern wollen sie quasi alles genau gegenteilig machen. Mit manchen Kindern mag das dann vielleicht gutgehen, unser Hübchen würde aber völlig durchdrehen. Die meisten Kinder brauchen einfach Grenzen und stabile Strukturen, dieser Eindruck hat sich bei mir stark verfestigt. Dazu gehören z.B. auch feste Ins-Bett-geh-Zeiten – gerade wenn am nächsten Tag die Kita ruft.

      Erziehung ist mit Sicherheit immer ein Balance-Akt. Ich denke z.B. oft, dass ich zu streng bin. Dann ärgere ich mich wieder, nicht konsequent genug zu sein. Am Ende muss ich einen Mittelweg finden, mit dem wir alle uns wohl fühlen. Gar nicht so leicht! 😉

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