Beikost for Runaways, Beikost for Slowaways – mit Kochbuch-Verlosung!

Welche Nahrung kriegt das Baby? Oder eher: Welche Nahrung kriegen wir ins Baby? Diese Frage taugt ja dazu, junge Eltern ein bisschen verrückt zu machen – gerade dann, wenn der Sprössling irgendwie wenig Interesse an fester Nahrung zeigt und Kinderärztin und selbsternannte Expert*innen schon vor Mangelversorgung warnen. Hinzu kommt die plötzliche Verunsicherung über die Art der Nahrungseinführung: Brei oder Fingerfood? Mit Fleisch, Salz, Gewürzen oder ohne? Und Zucker erst ab Einschulung? Ich nehme euch heute mit auf unseren Weg, der letztlich leichter zu finden war, als gedacht. Denn alles verrückt machen nutzt nichts: Am Ende gibt nur einer das Tempo vor – und das ist das Baby! [Ihr wollt den ganzen Kram gar nicht lesen, sondern sofort zur Verlosung? Dann scrollt schnell ganz nach unten, da könnt ihr ein Baby Led Weaning Kochbuch gewinnen!]

Aktuell ist unser Räupchen 1 Jahr alt und stolze Besitzerin eines einzelnen Zahnes. Also, eines immer noch ziemlich kleinen Zahnansatzes, der jedoch, messerscharf wie er ist, seinen Job aufgenommen hat: Zum Tomaten anbeißen, Pfirsich annagen und Gurken aushöhlen. „Siehst du, ihr hat nur das geeignete Werkzeug gefehlt!“, scherzte eine Freundin, deren Tochter genauso alt ist wie das Räupchen, ihrerseits jedoch über eine beindruckende Kauleiste verfügt und seit dem 6. Lebensmonat ganze Käsebrote verdrückt.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich sich Babys entwickeln! Das Räupchen jedenfalls hat erst mit 10 Monaten überhaupt angefangen, sich auch nur im Ansatz für etwas anderes als Muttermilch zu interessieren. Davor hatten wir ihr immer wieder diverse Dinge angeboten, aber mehr als ablutschen war nicht drin gewesen. Im Magen landetet nichts, nada, niente. Und schlimmer noch: Selbst an Nahrungsmitteln mit extrem weichen Konsistenzen wie reifen Erdbeeren verschluckte unser Räupchen sich höllisch. Nix für Mamas Nerven!

Ich entschied: Das Räupchen ist noch nicht so weit

Obwohl ich mich langsam ein bisschen von fremden Meinungen unter Druck gesetzt fühlte – online wurde mir sogar empfohlen, medizinisch abklären zu lassen, warum das Räupchen bisher nicht essen wollte – entschied ich irgendwann trotzig, dass mein Baby einfach noch nicht so weit sei. Irgendwas sagte mir, dass mein Töchterlein einfach noch nicht die nötigen Skills besaß, um festere oder auch nur breiige Nahrung zu schlucken. Denn selbst Brei wurde ruckzuck von der kleinen Zunge wieder nach draußen befördert.

Dass wir überhaupt Brei angeboten hatten, grenzt für manche vielleicht schon an Mut zum Unkonventionellen. Denn in Sachen Beikost gibt es nach meinem Empfinden aktuell einen extrem dominierenden Trend: Das „Baby Led Weaning“. Nach diesem Prinzip lässt man das Baby selbst über seine Nahrungsaufnahme bestimmen, füttert also nicht mit dem Löffel (was bei Brei in jungem Alter quasi unumgänglich ist), sondern bietet geeignete Fingerfood an.

Baby Led Weaning beim Räupchen? Keine Chance!

Ich finde dieses Konzept grundsätzlich super – ich meine, selbst ich, mit meinen 31 Jahren, liebe Fingerfood! Warum sollte es Babys also anders gehen? Als wir jedoch merkten, dass das Räupchen mit guten 10 Monaten nun endlich bereit für erste Beikost-Versuche war, stießen wir auf ein gewaltiges Hindernis: Keine Zähne, nirgends. Und leider machte die Raupe auch keine Anstalten, ihre Gaumen zum Kauen benutzen zu wollen oder auch nur halbfeste Nahrung mit der Zunge zu zerdrücken. Jegliches Fingerfood wurde also weiterhin höchstens angelutscht – und wenn kleine Brocken abbrachen, verschluckte das Räupchen sich nach wie vor höllisch. Immer noch nix für Mutters Nerven!

Was an Möglichkeiten blieb, war also Brei. Und es funktionierte! Von da an gab es Getreidebrei, angerührt aus konventionellen Breiflocken, oder auch Fruchtmus aus dem Gläschen, selbstgemachten Kartoffelbrei oder zerdrückte Zucchini. Und ziemlich oft mimte ich die Steinzeit-Mutti und kaute dem Räupchen das Essen von meinem Teller einfach ein bisschen vor. „Baby Led Weaning“ hin oder her – was in der Steinzeit richtig war, kann doch heute so falsch nicht sein, oder?

Gefüttert werden: Der Raupe gefällt’s!

Übrigens hatte ich dabei zu keiner Zeit das Gefühl, das Räupchen damit zu überfordern oder gar zu zwingen. In manchen Kreisen darf man ja mittlerweile nicht mal mehr erwähnen, dass man sein Baby mit Brei füttert, wenn man sich nicht der Gewalt am Kind verdächtig machen will. Na, ich kann euch jedenfalls sagen, dass es mir nicht sehr nach Gewalt ansah, wenn das Räupchen mir den Löffel selbst in die Hand drückte und erwartungsfroh das Schnäbelchen aufsperrte. Manche Babys sind vielleicht auch einfach ein bisschen gemütlicher als andere. Mein Töchterlein hatte jedenfalls so gar nichts dagegen, den elterlichen Service zu nutzen und sich ein bisschen füttern zu lassen.

Mittlerweile mag sie übrigens oft gar nicht mehr so gerne gefüttert werden. „Leine-belber“ (alleine-selber) hat das Hübchen damals immer gesagt, als er nur wenig älter war als das Räupchen jetzt. Und ich bin gespannt, wann das Töchterlein so weit ist, ihren Wunsch auch verbal so deutlich zu kommunizieren. Gerade endet es nämlich leider sehr oft in hysterischem Gekreische am Essenstisch…

Was ich jedenfalls sagen will, ist: Baby Led Weaning ist cool, Brei ist cool, Steinzeitfütterung ist cool – solange das Baby drauf abfährt. Und vor allem, solange es bereits die dafür benötigten Skills besitzt. Es mag ja zum Beispiel auch 5 Monate alte Babys geben, die schon wahnsinnig gerne was von Mamas Apfelmus abhaben wollen, aber beim besten Willen noch nicht den Mund mit dem eigenen Löffel treffen würden! Und genauso gibt es Babys wie unser Räupchen, für die selbst das Verschlucken von Apfelmus sehr lange eine nicht zu meisternde Herausforderung bleibt.

Vorteile des späten Beikostbeginns

Am Ende ging dann jedenfalls alles sehr schnell: Vor gerade einmal zweieinhalb Monaten hat das Räupchen begonnen, kleine Mengen an breiigen oder sehr weichen Nahrungsmitteln zu essen, meist in homöopathischen Mengen. Mit dem plötzlichen Interesse an der Nahrung kamen dann auch alle dafür nötigen Skills: Mittlerweile schluckt sie auch größere Brocken und würgt sehr zielgerichtet und kompetent, wenn der Mund doch mal zu voll war. Und auch ihre Vorlieben und Abneigungen kommuniziert sie selbstbewusst: Sie liebt Ratatouille und überhaupt alles, wo Tomaten dran sind. Kartoffeln landen hingegen meistens auf dem Fußboden…

Generell empfinde ich es als großen Vorteil, dass wir unser einjähriges Räupchen nun relativ problemlos von unseren normalen Speisen mitessen lassen können. Klar achte ich gerade darauf, nicht zu stark zu würzen oder zu salzen und zum ersten Geburtstag gab es einen Kuchen, der seine Süße einzig durch Bananen erhielt. Aber super vorsichtig, dass bloß kein Salz ans Baby darf, müssen wir bei einem einjährigen Kind nun nicht mehr sein. Wer mit einem 6-Monate alten Baby in die Beikost startet, sollte da definitiv mehr drauf achten, denn Säuglinge vertragen nicht viel Salz – und benötigen es auch nicht, solange sie gestillt werden oder Säuglingsnahrung aus der Flasche erhalten. Unser einjähriges Räupchen isst nun aber einfach bei uns mit, denn ich koche sowieso täglich frisch und ausgewogen.

Und das Stillen…?

Die Mengen, die sie isst, variieren dabei nach wie vor sehr stark. Und natürlich möchte sie umso häufiger gestillt werden, wenn ich in ihrer Nähe bin. Jedoch haben wir tatsächlich schon den ersten Tag hinter uns, an dem ich von morgens bis abends außer Haus gearbeitet habe und das Räupchen von Oma und Papa betreut und entsprechend nicht gestillt wurde. Fragt lieber nicht, wie es abends meinen Brüsten ging! Und fragt besser auch nicht, wie gerade unsere Nächte aussehen.

Ach, was soll’s, fragt doch, ich erzähle es ja eh: Die Nächte sind gerade nicht so doll, also für mich jetzt, und meinen Schlaf. Denn nachts holt das Räupchen sich offenbar die Energie, die ihr tagsüber wohl mittlerweile manchmal fehlt. Die mitunter eher geringen Mengen an fester Nahrung sind schließlich nicht ansatzweise so energiereich wie eine ordentliche Portion Muttermilch. Da kann man nachts mal ordentlich nachtanken. Und das tut das Räupchen.

Kugelrund ist sie jedenfalls geworden und sehr glücklich, unsere kleine Fressraupe. Ein später Beikoststart mit Happy End, so könnte dieser Artikel also auch heißen. Heißt er aber nicht, weil mir zum Glück noch was besseres einfiel. Aber die Moral der ganzen Sache ist eh klar: Lasst mal die Babys machen, hört auf ihre Signale und schon kann nix mehr schief gehen! Ist ja auch noch keiner am vollen Tisch verhungert, ne? In diesem Sinne: Mahlzeit und lasst es euch und euren Baby gut ergehen!

Verlosung: Gewinnt ein Baby Led Weaning Kochbuch!

Habt ihr zufällig ein etwas talentierteres Baby als das Räupchen Zuhause, das wahnsinnig gerne selbst isst und vielleicht auch schon über ein paar Zähnchen verfügt? Oder hofft ihr, genau so ein Baby zu kriegen? Dann habe ich hier was für euch! Katharina Hofbauer und Iris Gamsjäger vom Blog „Babyspeck und Brokkoli“ haben ein Frühstücksbuch für alle Eltern geschrieben, die Freude daran haben, für sich und ihr Baby leckere Sachen zu zaubern. Zusätzlich zu 54 Rezepten gibt es viel Wissenswertes über das Prinzip Baby Led Weaning und die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern im Beikostalter. Wie ihr teilnehmen könnt, lest ihr unter dem Foto!

Zu gewinnen: Frühstücksrezepte von „Babyspeck & Brokkoli“

Teilnahmebedingungen: Ihr wollt das Kochbuch gewinnen? Dann kommentiert einfach unter diesem Artikel, gerne mit ein paar Infos zu euren Beikost-Wünschen und -absichten! 🙂 Das Buch wird unter allen Teilnehmenden verlost. Teilnahmeschluss ist Sonntag, 5. August 2018 um 23.59 Uhr. Der oder die Gewinner*in wird von mir per E-Mail kontaktiert (eure E-Mail-Adresse ist nur für mich sichtbar und wird an niemanden weitergegeben). Mitmachen kann jede*r ab 18 Jahren. Auszahlung oder Umtausch des Preises sind ausgeschlossen. Achtung: Ich versende nur an Adressen innerhalb Deutschlands.

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22 Kommentare zu „Beikost for Runaways, Beikost for Slowaways – mit Kochbuch-Verlosung!

  1. Tanja

    Ich lasse mich überraschen was mein 3. Kind zu sich nehmen möchte. Momentan ist sie 1 Monat alt und ihr Leben besteht aus schlafen, spucken, schreien und ganz klar die Brust.
    Der erste war ein Brei Kind, der zweite ganz klar BLW. Was die kleine macht, wir werden sehen. Daher habe ich auch keine Wünsche sondern lasse mich überraschen 🙂

  2. martina

    sehr gerne mache ich mit. frühstücken ist immer so ein leidiges thema. was mach ich bloß, außer unsere 2 klassiker butter-/marmeladebrot oder müsli in diversen varianten, die mittlerweile schon beim hals raushängen. 😉 meist bleibt morgens wenig zeit. würd mich über anregungen freuen, die rasch umzusetzen sind. meine zwergin ist oft schon ungeduldig wenns ums „stücken“ geht. glg

  3. Julia

    Sehr schöner Text! Es ist immer gut, wenn Mama entspannt an die Sache rangeht.
    Bei Nr 1 hab ich mir auch sehr viele Gedanken gemacht über Brei/BLW…
    Mit dem Ergebnis, dass mittlerweile mit 2,5 Gemüse immer noch nur über Umwege ins Kind kommt.
    Nr 2 ist 5 Monate und hat jetzt die ersten 2 Tage Karottenbrei erfolgreich hinter sich gebracht, nachdem er mittlerweile nur noch den Aufstand probt, wenn er am Esstisch nichts zum Essen abbekommt. Es wanderten also auch schon Hirsekringel ins Kind und Gurke wird auch begeistert belutscht.
    Ich hoffe, dass das Kochbuch Abwechslung in die Kinder-Speisekarte bringt und vielleicht auch Ideen für das bald anstehende tägliche Kindergartenvesper

  4. Sophia

    Hallo! Danke für den schönen Beitrag – ich gebe dir recht, das Baby entscheidet. Nur leider tendiert man als Mama manchmal dazu sich zu viele Sorgen zu machen, a la nimmt sie denn auch genug zu??? Diese Gedanke wird einem ja oft schon im Krankenhaus eingeimpft….zurück zum Thema. Bei uns gibt es einen Mischung aus Brei und fingerfood. Ganz einfach weil die Maus sonst nicht ihren Mund aufmacht und selbst immer was in der Hand haben wollte. Ich fand’s klasse! Selbstgemachte Breie schlugen allerdings fehl aber es gibt ja Gläschen. Diese sollte man aber mal kosten, meiner Erfahrung nach werden die gegessen die auch Mama schmecken. Manches ist echt ekelig…So viel von uns…man lernt jeden Tag dazu 😉

  5. Theresa Exle

    Mit unseren Zwillingen (jetzt 2 1/2) haben wir auch schon BLW praktiziert. Das kleinste Würmchen ist jetzt 4 Monte alt und wird noch voll gestillt. Ich bin gespannt, wann er Interesse an essen zeige wird. Für neue Inspirationen Divs wir immer dankbar…. vielleicht gefällt auch den Zwillingen mal was neues auf dem Tisch 😊

  6. Yvonne

    Unsere Kleine ist jetzt gerade mal viereinhalb Monate alt. Ich habe beschlossen den Beikoststart möglichst lässig anzugehen und lasse sie einfach probieren was ihr besser gefällt. Ich habe ja bisher keine Erfahrung, da sie mein erstes Kind ist. Von daher lassen wir es einfach mal auf uns zukommen. 🙂
    Fakt ist, sie entscheidet selbst, ich lasse mich da nicht in eine Richtung drängen.

  7. Elisabeth

    Nr. 1 hat sich nachdem ich schon fast verzweifelt bin, zum unkomplizierten Esser und begeisterten Koch entwickelt (ist jetzt 4). Frühstück ist aber seine Schwachstelle, da mag er meist nur was trinken.
    Nr. 2 8 Monate isst besonders gerne Nektarinen/Marillen und Obstbrei. Der Rest kommt langsam. Ich werde mich da auch wieder gerne vom Blog inspirieren lassen. Aber das Buch der beiden wäre super.

  8. Alexandra

    Ich möchte super gerne BLW mir meiner Tochter probieren. .

  9. Christine

    Meine kleine Maus ist jetzt 6 Monate, wird voll gestillt und wir möchten demnächst mit Beikost beginnen. Bin hin und her gerissen zwischen Brei und BLW. Deine Story hat mich darin bestärkt das Thema entspannt anzugehen und unsere Maus ausprobieren und entscheiden zu lassen. Beim Lesen dachte ich mir „wie bei so vielen Dingen wird auch hier das Mäuschen den Weg und den Zeitpunkt vorgeben“. Einfach die vielen Ratschläge aus dem Umfeld ausblenden und instinktiv handeln. Danke!

  10. Natascha

    Genau zum Thema Frühstück fehlen mir noch ein paar Inspirationen! Es wird zwar noch dauern bis der Dritte anfängt zu essen,aber bei den anderen zwei habe ich mir keinen großen Kopf gemacht. Ich hab nichts gegen Brei,nur wenn er in viermonate alte unwilligen Babys reingestopft wird, kann ich das nicht leiden. Ansonsten denk ich auch, alles was Spaß macht und mir wars einfach zu anstrengend extra zu kochen 😉

  11. Amelie

    Hui, Kreise in denen Brei füttern komplett verpönt ist? Selbst in meinen FenKid Kursen hier in München kam nur „BLW..? Ach, hm. Und das Baby kriegtest keinen Brei…?“
    Nein, das Baby lässt sich keinen Brei geben. Auf den Löffel füllen und anbieten? Gut. Aber dann wir das Kommando gefälligst übergeben! Bei ihr kamen mit 2-4 Monaten Zähne 1-8, seit sie 4 Monate alt ist, schleckt sie beim Essen mit. Mit 7 Monaten werden die Portionen langsam größer und das Fingerspitzengefühl besser. Heute – 7 1/2 Monate – hat sie mir aus der Trage die Gurke weggeschnappt. Andererseits muss jede Mahlzeit mit Muttermilch heruntergespült werden. Und das Kind bringt auch schon 11-12 kg auf die Waage…
    Das Babyspeck & Brokkoli Buch hatte ich tatsächlich vor ein paar Tagen entdeckt und schon ein wenig damit geliebäugelt – bis die Kleine Oatmeal oder Müsli mit uns mit löffelt, wird es sicherlich noch ein wenig dauern.

  12. ziege

    Der Kleine ist jetzt 7 Monate alt und isst seit 3 Wochen Brei, übrigens auch ziemlich gut. Da wird er bald mehr wollen, auch wenn er schon an Obst und Gemüse lutscht und mit ihm spielt. Leider fehlen noch die Zähne, aber auch da wird das Buch rat wissen 🙂

  13. Julia

    Ich bin bei der Großen (jetzt bald 4) durch Zufall über BLW gestolpert und fand es irgendwie einleuchtend. Es hat auch zum Glück gut geklappt, weshalb wir es beim Kleinen (nun etwa 1 1/4) auch so gemacht haben. Gestillt wird weiterhin. Beide fanden es gut und wollten sowieso schon früh am liebsten immer alles alleine machen, was aber nicht heißt, dass sie nicht auch Tage haben, an denen füttern lassen die bequemste Variante ist. Jedes Kind wie es mag. Man darf vor allem nicht stur an seinem „Konzept“ festhalten wollen. So lange Mama locker bleibt, gibt sich das (wie bei fast allem anderen) alles von selbst (nicht, dass mir das immer gelingen würde). Weiterhin viel Spaß beim Essen – denn das ist das Allerwichtigste.

  14. Vera

    Brei ist doof und Wassermelone im Moment der Hit. Mit zwei Zähnen kann der Frosch da auch schon ordentlich dran nagen. Mal sehen wie’s weiter geht, ich möchte uns so wenig Stress wie möglich machen, aber gewinnen will ich 😉

  15. Aleya

    Die Kleine ist jetzt ziemlich genau sechs Monate – Brei gibt es, seit sie viereinhalb Monate ist und den Löffel selbstständig packen kann,um ihn mit Hilfe zum Mund zu führen,wenn ich ihn anbiete – alles andere war mir zu stressig, rauszufinden, ob sie jetzt was will oder nicht. Sie isst auch alles, allerdings maximal 50g, was ja laut so ziemlich allen viiiiieeel zu wenig ist und das arme Kind wird mir ja verhungern und was nicht alles. Jetzt sind auch zwei Zähne da, Gurke, melone und Banane werden weggefuttert wie nichts („aber das ist doch nicht ausgewogen!!!1!1!1! Oh nein, es muss doch dicker Brei ins Kind!!!!1!1!!1“ nein, muss es nicht) und ich habe die Vermutung, dass sie Fingerfood viel besser findet als Brei. Daher würde ich mir aus dem Buch gern ein paar Anregungen holen, damit ich weiter all jene ignorieren kann, die mein Kind trotz Idealgewicht und guter Zunahme verhungern sehen, weil der Brei nicht reingeht 😀

  16. Ich versuche mal mein Glück – bei mir sind gerade so viele Freundinnen schwanger, und ich finde das ein tolles Geschenk!
    Bei der Krabbe habe ich eigentlich alles ausprobiert. Fingerfood und Obstbrei fand sie eigentlich am Besten, die Kalorien kamen bis weit nach dem ersten Geburtstag aus dem Fläschchen. Die Kinderärztin war da sehr entspannt, daher habe ich nicht groß daran geschraubt. Inzwischen ist sie fünf Jahre alt und eine sehr krüsche Esserin, was mich manchmal wahnsinnig macht. Dabei habe ich eigentlich alles gemacht wie empfohlen: von Anfang an selbstbestimmt essen lassen, sie kocht leidenschaftlich gerne mit, pribiert auch immer mal wieder freiwillig – mag das Gekochte dann aber halt nicht. Nudeln oder Reis mit Pesto sind das höchste an Glück für sie. Na ja, so lange sie zumindest rohes Gemüse und Obst futtert, mache ich mir um die Gesundheit keine Sorgen.

  17. Sabrina87

    Liebe Sophie!

    Ich bin sehr froh, auf deinen Blog gestoßen zu sein, denn du schreibst mir häufig aus der Seele. Ich habe eine kleine Tochter, demnächst ein Jahr alt, die zwar zaghaft isst, aber sich ihre Hauptmahlzeiten immer noch über das Stillen holt. Ich habe nun wieder angefangen zu arbeiten und es geht mir nach Feierabend und nachts genauso wie dir 😉. Wir finden aber auch, dass sie das Tempo vorgeben soll und sie wird schon wissen, was das Richtige ist. Freue mich schon auf den nächsten Artikel!

  18. Claudia

    Hier wurde der Brei verweigert, so richtig klassisches BLW haben wir aber auch nicht gemacht. Sie hat gegessen, was wir ihr angeboten und sie erwischt hat. Anderes Werkzeug, außer ihren Händen, findet sie immer noch schräg. Ist ja auch viel anstrengender 😜 und bei dieser Hitze soll es auch wieder die Brust sein. Also nix für Leute, die gern Pläne umsetzen 😅

  19. Sonja

    Unser BLW-Muckel ist jetzt schon 10 Monate alt. Füttern? Geht gar nicht! Abwechslungsreiches, gesundes Frühstück ist für mich die größtes Herausforderung. Ich selbst bin eher so der „Kleines Croissant mit Kaffee“-Typ. Nichts für klein Muck.. Das Buch würde mich sehr interessieren.

  20. Cathreen

    Mein Würmchen ist nun 2 Monate.
    Bis zu deinem Artikel habe ich mir diesbezüglich noch gar keine Gedanken gemacht – und nun möchte ich mich mal ein wenig einlesen 🙂

  21. Juliane Lang

    Mein kleiner Schatz ist jetzt 4 Monate alt und ich habe vor, mit 6 Monaten, bzw wenn er soweit ist mit BLW zu starten. Deshalb würden wir uns sehr über das Buch freuen. Lg Juliane & Fabian

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