Hä? Was soll das hier eigentlich?

Aus „Kinder haben …und trotzdem leben“
wird „Kinder haben …und glücklich leben!“

Was ist passiert?

Als ich im Herbst 2014 meinen kleinen Hobby-Blog startete, war ich wildentschlossen, mich von meinem Alltag als berufstätige Frau und Mutter nicht unterkriegen zu lassen. Ich wollte alles! Kind, Job, Liebe, Hobbys, Spaß, Freude, Sport! Auch mit Kind sollte mein altes Leben nicht zu Ende sein. Mit einer ordentlichen Portion Trotz sagte ich dem Alltagstrott und all den kleinen Problemchen, die sich einer jungen Mutter stellen, den Kampf an.

Der alte Titel „Kinder haben …und trotzdem leben“ war ein Ausdruck dieser Trotzhaltung – und gleichzeitig immer mit einem dicken Augenzwinkern versehen. Denn wer meine Blogartikel gelesen hat, weiß: Ein Kind stellt das alte Leben ganz schön auf den Kopf – und macht es nicht nur anstrengender, sondern vor allem auch sehr viel schöner und aufregender.

Ich war also Mutter, und blieb es. Und ich gewöhnte mich an den alltäglichen Spagat zwischen Kind, Beruf und allem anderen, was mir im Leben wichtig ist. Nach einigen Irrungen und Wirrungen wurde mir klar: Ich musste meinen eigenen Weg finden – und mir oder anderen gar nichts beweisen!

Der Trotz ist also weg und damit verschwindet auch das „trotzdem“. Ich möchte einfach so leben, wie es gut für mich, den Mann und unser Kind ist. Glücklich. Zufrieden. Manchmal mit viel Arbeit und manchmal mit wenig. Flexibel. Frei. Selbstbestimmt.

Wie gut oder weniger gut das klappt, lest ihr weiterhin in diesem Blog. Denn eins ist klar: Mit Kind gibt es in meinem Leben nach wie vor weitaus mehr Zwänge und Hindernisse als ohne. Aber das ist OK – ich schreibe einfach drüber!