Schlagwort: vereinbarkeit

Regretting Motherhood? Regretting gesellschaftliche Zustände!

Mensch, ich gebe es zu: Ich habe da gehörig etwas verpennt. Während ein Aufschrei durch die Medien ging und wirklich so gut wie jeder Blog sich mit dem Thema #regrettingmotherhood beschäftigte, hatte ich irgendwie anderes zu tun. Die Geburtshilfe retten, zum Beispiel. Oder mein Kind in weiteren 20 Kitas anmelden, weil bisher keine einzige unserem Sohn einen Platz anbieten konnte. Und jetzt mit etwas Abstand denke ich: Es sind genau diese fürchterlich banalen Schwierigkeiten, die uns Mütter dazu bringen, hin und wieder (und im schlimmsten Fall dauerhaft) unsere Mutterschaft zu bereuen!
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Eine wacklige Angelegenheit

Etwa einen Monat ist es nun schon her, dass ich meinen ersten Arbeitstag als Volontärin hatte. Damals hatte ich mit einigen Unsicherheiten gerechnet. Z.B. damit, dass mir der Job nicht gefiele oder dass die Bahn ständig Verspätung hätte. Glücklicherweise ist bisher nichts davon eingetreten. Sogar die Deutsche Bahn fährt bisher verlässlicher als erwartet. Und trotzdem gibt es da eine große wacklige Konstante, die mich seit Jobeinstieg begleitet: Die Kinderbetreuung ist eine einzige Katastrophe! Weiterlesen

7 gute Gründe für die Berufstätigkeit trotz Kind

Vor einigen Wochen habe ich nach einwöchiger Probezeit ein Praktikum abgebrochen, das mir nach kurzer Kosten-Nutzen-Analyse zu wenig Nutzen brachte. Die Zeit mit meinem ohnehin andauernd kränkelnden Kind war mir dafür einfach zu kostbar. Für ein unbezahltes Praktikum wollte ich mein Baby nicht stundenlang von der Tagesmutter betreuen lassen. Ab Januar sieht das anders aus: Mein Volontariat beginnt und das gibt es leider nicht in Teilzeit. Aber neben dem negativen Aspekt, dass ich dann unter der Woche weniger Zeit mit meinem Kind verbringen kann, gibt es schließlich auch viele gute Gründe für die Berufstätigkeit trotz Kind. Ich habe sieben davon aufgeschrieben. Weiterlesen

Das Ich-will-alles-Prinzip reloaded II

Trotz aller Sorgen schrieb ich damals, im April 2013: „Ich freue mich unglaublich auf die Veränderungen in den nächsten Monaten und im nächsten Jahr […]. Ich stelle mir das alles großartig vor und natürlich wird mein Kind in meiner Vorstellung überaus problemlos, fröhlich, ruhig und vor allem bildschön.“. Was schreibe ich jetzt, 1 ½ Jahre später? Passend wäre vielleicht: Haha. Weiterlesen

Das Ich-will-alles-Prinzip reloaded I

Gute 1 ½ Jahre nachdem ich mir Gedanken über die Vereinbarkeit von Kind und Karriere gemacht habe, wird in der Politik wieder neu über die Frauenquote diskutiert und angeblich soll sie ja nun tatsächlich in irgendeiner halbgaren Form kommen. Wie auch immer diese unendliche Geschichte ausgehen wird – ich jedenfalls kann nach wie vor mit der ewig trotzigen Miene behaupten: Ich will immer noch alles! Und die Realität oder diese viel zu kurzen 24-Stunden-Tage werden mich niemals davon abhalten. Stellt sich nur die Frage, wie ich und die ganzen zukünftigen Quotenfrauen ihre Kinder betreut kriegen sollen, während sie ihren wichtigen Berufen nachgehen… Weiterlesen

Das Ich-will-alles-Prinzip

Im April 2013 war ich fast im fünften Monat schwanger und sorgte mich vor allem darum, als junge Mutter nicht mehr „alles“ haben zu können – vor allem was meine mögliche berufliche Karriere beträfe. Nun, gut 1 ½ Jahre später, weiß ich: Nicht meine Arbeitgeber stellen mir Beinchen, sondern die mangelhafte Kinderbetreuung. Und damit nicht genug: Selbst mein eigenes Kind torpediert mitunter mein Ich-will-alles-Prinzip – aber das ist natürlich vergleichsweise weniger dramatisch. Weiterlesen