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“Spitzenvater des Jahres” – Warum „Rückenfreihalten“ niemandem nützt

Ein Aufreger geistert derzeit durch Presse und soziale Medien: Der Pumpernickel-Hersteller Mestemacher hat einen mit 5.000 Euro dotierten Preis für den „Spitzenvater des Jahres“ ausgelobt. Journalistinnen (z.B. Elisabeth Rank bei Zeit Online) und Bloggerinnen (z.B. Das Nuf oder Juramama) üben derzeit Kritik an diesem Preis. Aber was genau steckt hinter ihm und warum ist er so falsch? Weiterlesen

„Und, wann nimmst du deine Vätermonate?“

Unsere Familienministerin Manuela Schwesig ist schwanger und bekommt im nächsten Jahr ihr zweites Kind. Toll! Herzlichen Glückwunsch! Und herzlichen Glückwunsch auch zu der mutigen Entscheidung, nach dem achtwöchigen Mutterschutz gleich wieder zurück an die Arbeit im Ministerium zu gehen und den Vater in Elternzeit gehen zu lassen. Aber Moment! Warum eigentlich „mutige Entscheidung“? Zumindest dem Medienecho zufolge scheint der Entschluss der Ministerin jedenfalls extrem mutig und besonders zu sein. Alle großen Medien (und sicher auch die kleinen) berichteten in dieser Woche ziemlich aufgeregt über die Elternzeitaufteilung des ministerlichen Ehepaars, was zumindest den Eindruck erweckt, dass es sich um eine Besonderheit, etwas ganz spezielles, ja berichtenswertes handelt. Weiterlesen

„Es hat gar nicht weh getan!“, echt jetzt!

Als ich selbst noch zu den Unwissenden gehörte, stellte ich mir eine Geburt als etwas Substanzielles vor – etwas, das nur meinen Körper und den meines Babys betreffen würde. Ein Mann müsste bei solch einem Ereignis nicht unbedingt dabei sein, dachte ich mir. Da der Mann aber sehr gerne dabei sein wollte, probierten wir es aus. Und das war wirklich eine der besten Ideen, die wir jemals hatten! Weiterlesen

„Es hat auch gar nicht weh getan“?!

Geburten sind für kinderlose Menschen ja ein eher schwieriges Thema. Dieser mysteriöseste aller natürlichen Vorgänge ist in der Vorstellung der meisten Kinderlosen wohl eher ein blutiges Gemetzel als eine besonders amüsante Erfahrung. Und das gilt vermutlich umso mehr für die Männer und zukünftigen Väter. Denn die haben oben drauf oft noch Angst davor, ihre Frauen hilflos leiden zu sehen.  Weiterlesen