Schlagwort: mutterschaft

„Arramzamzam!“ oder: Das Faule-Mütter-Leben

Das Hübchen ist ja seit kurzem ein Kita-Kind. Und das brachte es mit sich, dass die letzten vier Wochen quasi Motto-Titel tragen. Woche eins war die „Quatsch-mit-Soße“-Woche. Woche zwei stand unter dem Motto „Du bist ein Pupser!“. Woche drei widmeten wir der „Schnecke Monika“. In Woche vier dann endlich: „Arramzamzam!“. Und wisst ihr was? Von mir aus kann das ewig so weitergehen! Weiterlesen

Vom Umtausch ausgeschlossen

„Das hat er nicht von mir! Woher hat er das nur? Warum jetzt schon wieder? Ich will das nicht mehr! Ich will meine Ruhe! Ruhe! Ruhe!! Lass mich in Ruhe! Hör auf! Sei leise!“ – All das sind Sätze und Satzfetzen, die ich in den letzten Wochen mehrmals täglich dachte – und zugegebenermaßen auch schon mal ausgesprochen habe. Umzug, ziemlich viel Arbeit und tägliche Verpflichtungen waren an sich schon viel. Aber dann kam da noch ein Kind dazu, das Autonomiephase hat. Und zwar schönsten Ausmaßes. Das ist gut fürs Gehirn des Kindes. Und schlecht für die Nerven der Eltern. Weiterlesen

Die Liebe für das große Kind

Es gibt da in meinem Leben so ein Phänomen, das mir selbst komisch vorkommt und für das ich mich manchmal sogar schäme. Und das ist: Seit das Hübchen größer und älter ist, fällt es mir immer schwerer, mich für längere Zeit von ihm zu trennen. Das klingt jetzt erst mal völlig OK. Aber jetzt betrachtet mal die Kehrseite der Medaille: Als mein Sohn noch kleiner war, ein Baby sogar, fiel es mir im Vergleich zu heute wahnsinnig leicht, ihn abzugeben, ohne ihn zu sein, mich für viele Stunden oder sogar einige Tage von ihm zu trennen. Kleines Kind – kleiner Trennungsschmerz, großes Kind – großer Trennungsschmerz: Das ist die Gleichung, die sich bei mir ergibt. Was ist das bloß und woher kommt das nur? Weiterlesen

Kinder haben ist nix für Weicheier

Das Hübchen ist krank. Und zwar so richtig: 40°C Fieber und nach eigener Aussage völlig „paputt“. Kann nicht gehen, kann nicht stehen und fiel um. Lebte gestern hauptsächlich schlafend auf dem Sofa oder kuschelnd auf meinem Arm. Und ich merkte mal wieder: Kinder haben ist nix für Weicheier. Weiterlesen

#muttertagswunsch – Was Mütter wirklich wollen

Lauter Blumenläden, Konfiserien und sogar Supermärkte wollen unseren Kindern und uns selbst jedes Jahr aufs Neue erzählen, was Eltern sich zu ihren Ehrentagen – Mutter- bzw. Vatertag – wünschen. Und auch in Kita und Schule wird fleißig gewerkelt: Unser Kleinen bringen uns demnächst wieder massenhaft selbstgemalte Herzchen, Dankes-Gedichte und Gutscheine zum dreimal Müll rausbringen nach Hause. Aber wir sagen: Alles Quatsch! Unter #muttertagswunsch und #vatertagswunsch twittern, posten und bloggen Mütter und Väter derzeit, was sie sich statt verkitschter Symbole wirklich zum Mutter- oder Vatertag wünschen. Weiterlesen

Ach, Trixie!

Nachdem ich ja nun offiziell zugegeben habe, eine waschechte Bloggerin zu sein, ist mir natürlich ab sofort gar nix mehr peinlich. Als Mama-Bloggerin schreibe ich von dem echten, harten Scheiß. Trotzanfälle, kotzende Kinder und so was. Aber das Geständnis, das ich euch heute mache, erfordert trotzdem besonderen Mut. Doch ich tue es, weil: wenn dann richtig. Also, hier ist es: Ja, Ich habe geweint, als Königin Beatrix abdankte! Weiterlesen

Der größte Feind einer Mutter ist: eine Mutter

Muttersein – das war früher auch irgendwie einfacher. Zumindest die Erwartungshaltung war damals klar: Die Frau hatte für die Kinder, den Ehegatten und den Haushalt zu sorgen. Kochen, putzen, bügeln gehörten zu ihren täglichen Aufgaben, genauso wie die Kindererziehung. Und heute? Gibt es tausend Möglichkeiten, Mutter zu sein. Und leider auch genauso viele Meinungen darüber, welche Möglichkeit denn nun die richtige ist und wie sie sich eigentlich so zu verhalten hat, die gute Mutter.  Weiterlesen

#einElefantfuerdich

Ich war sechs, als meine Mutter noch einmal schwanger wurde. Ich wünschte mir eine kleine Schwester, unbedingt. Mama sagte: „Mir ist ganz egal, was es wird. Hauptsache es ist gesund“. Die sechsjährige Sophie verstand das nicht. Für mich gab es damals nichts wichtigeres, als das Geschlecht. Ich wollte eine Schwester! Bitte! Es wurde dann ein gesunder Bruder. Und das war auch OK. Ein Bruder war besser als gar kein Geschwisterchen. Ich war glücklich. Was meine Mutter meinte, verstand ich erst viel später. Weiterlesen

Mutterliebe

Wahnsinn, wie es plötzlich weihnachtet. Also, nicht so sehr was die Temperaturen angeht. 15°C und Sonnenschein eignen sich nicht so gut für weiße Weihnacht. Aber mir macht das nichts, ich mag Schnee ohnehin nicht besonders. Dafür wird es jawohl in den Köpfen so richtig weihnachten, oder? Ich muss ja zugeben: An sich habe ich mit Weihnachten nix am Hut, bin weder christlich noch sonst wie religiös. Aber dieses Weihnachten, dieses Fest der Liebe und der Familie, da kommt ja keiner drum rum. Und irgendwie, ja, ich gebe es zu, so ein ganz kleines bisschen werde ich dann doch ganz besinnlich. Denn eine Familie zu sein – das macht an Weihnachten einfach noch mehr Spaß! Weiterlesen

Ich spiele nicht gern

Montagmorgen, 7 Uhr, der Mann ist leider schon auf dem Weg in die Agentur, aber das Hübchen und ich liegen noch gemütlich im Bett, nichts könnte schöner sein als ein solcher Wochenstart. Das große Baby kuschelt sich noch ein bisschen an, ich überlege kurz, welches Buch wir vor dem Aufstehen noch lesen könnten. Doch plötzlich springt das Kind auf, strahlt mich an, legt den Kopf schief und ruft: „Mama! Spielen?“. Andere Mütter würden jetzt vielleicht denken: 7 Uhr morgens, an einem Montag, na es gibt eben bessere Zeiten um mit dem Kind zu spielen. Mein Problem ist aber: Die Uhrzeit spielt keine Rolle. Denn ich spiele einfach nicht gern. Nicht um 7, nicht um 12, nicht um 16 und auch nicht um 20 Uhr. Weiterlesen