Schlagwort: mutterschaft

#muttertagswunsch – Was Mütter wirklich wollen

Lauter Blumenläden, Konfiserien und sogar Supermärkte wollen unseren Kindern und uns selbst jedes Jahr aufs Neue erzählen, was Eltern sich zu ihren Ehrentagen – Mutter- bzw. Vatertag – wünschen. Und auch in Kita und Schule wird fleißig gewerkelt: Unser Kleinen bringen uns demnächst wieder massenhaft selbstgemalte Herzchen, Dankes-Gedichte und Gutscheine zum dreimal Müll rausbringen nach Hause. Aber wir sagen: Alles Quatsch! Unter #muttertagswunsch und #vatertagswunsch twittern, posten und bloggen Mütter und Väter derzeit, was sie sich statt verkitschter Symbole wirklich zum Mutter- oder Vatertag wünschen. Weiterlesen

Ach, Trixie!

Nachdem ich ja nun offiziell zugegeben habe, eine waschechte Bloggerin zu sein, ist mir natürlich ab sofort gar nix mehr peinlich. Als Mama-Bloggerin schreibe ich von dem echten, harten Scheiß. Trotzanfälle, kotzende Kinder und so was. Aber das Geständnis, das ich euch heute mache, erfordert trotzdem besonderen Mut. Doch ich tue es, weil: wenn dann richtig. Also, hier ist es: Ja, Ich habe geweint, als Königin Beatrix abdankte! Weiterlesen

Der größte Feind einer Mutter ist: eine Mutter

Muttersein – das war früher auch irgendwie einfacher. Zumindest die Erwartungshaltung war damals klar: Die Frau hatte für die Kinder, den Ehegatten und den Haushalt zu sorgen. Kochen, putzen, bügeln gehörten zu ihren täglichen Aufgaben, genauso wie die Kindererziehung. Und heute? Gibt es tausend Möglichkeiten, Mutter zu sein. Und leider auch genauso viele Meinungen darüber, welche Möglichkeit denn nun die richtige ist und wie sie sich eigentlich so zu verhalten hat, die gute Mutter.  Weiterlesen

#einElefantfuerdich

Ich war sechs, als meine Mutter noch einmal schwanger wurde. Ich wünschte mir eine kleine Schwester, unbedingt. Mama sagte: „Mir ist ganz egal, was es wird. Hauptsache es ist gesund“. Die sechsjährige Sophie verstand das nicht. Für mich gab es damals nichts wichtigeres, als das Geschlecht. Ich wollte eine Schwester! Bitte! Es wurde dann ein gesunder Bruder. Und das war auch OK. Ein Bruder war besser als gar kein Geschwisterchen. Ich war glücklich. Was meine Mutter meinte, verstand ich erst viel später. Weiterlesen

Mutterliebe

Wahnsinn, wie es plötzlich weihnachtet. Also, nicht so sehr was die Temperaturen angeht. 15°C und Sonnenschein eignen sich nicht so gut für weiße Weihnacht. Aber mir macht das nichts, ich mag Schnee ohnehin nicht besonders. Dafür wird es jawohl in den Köpfen so richtig weihnachten, oder? Ich muss ja zugeben: An sich habe ich mit Weihnachten nix am Hut, bin weder christlich noch sonst wie religiös. Aber dieses Weihnachten, dieses Fest der Liebe und der Familie, da kommt ja keiner drum rum. Und irgendwie, ja, ich gebe es zu, so ein ganz kleines bisschen werde ich dann doch ganz besinnlich. Denn eine Familie zu sein – das macht an Weihnachten einfach noch mehr Spaß! Weiterlesen

Ich spiele nicht gern

Montagmorgen, 7 Uhr, der Mann ist leider schon auf dem Weg in die Agentur, aber das Hübchen und ich liegen noch gemütlich im Bett, nichts könnte schöner sein als ein solcher Wochenstart. Das große Baby kuschelt sich noch ein bisschen an, ich überlege kurz, welches Buch wir vor dem Aufstehen noch lesen könnten. Doch plötzlich springt das Kind auf, strahlt mich an, legt den Kopf schief und ruft: „Mama! Spielen?“. Andere Mütter würden jetzt vielleicht denken: 7 Uhr morgens, an einem Montag, na es gibt eben bessere Zeiten um mit dem Kind zu spielen. Mein Problem ist aber: Die Uhrzeit spielt keine Rolle. Denn ich spiele einfach nicht gern. Nicht um 7, nicht um 12, nicht um 16 und auch nicht um 20 Uhr. Weiterlesen

6 Fakten über Zweijährige

Mein Baby ist zwei Jahre alt! Wie konnte das nur wieder passieren? Kaum zu glauben, dass es schon zwei Jahre her ist, dass ich meinen Hebammen im heimischen Wohnzimmer leicht panisch zurief: „Fangt es auf!“. Die ersten Monate mit Baby habe ich als die absolute Entschleunigung in Erinnerung: schlafen, wenn das Baby schläft, stillen, stillen und immer nur stillen, kurze Herbstspaziergänge und zwischendurch immer das Essen vergessen. Dagegen war all das, was im zweiten Lebensjahr meines kleinen Hübchens passiert ist, die totale Beschleunigung: Laufen, klettern, sprechen und am besten immer alles gleichzeitig. Und ich vermute, dass der kleine Krawallo jetzt nach seinem zweiten Geburtstag erst den richtigen Turbo einlegen wird. Weiterlesen

„Hello Love“ – Ein Plädoyer für mehr Toleranz

Ich bin kein Kindertyp. Jeder, der mich kennt, weiß das. Als ich selbst noch kein Kind hatte, war es für mich daher auch völlig normal, dass Kinder an bestimmten Orten lieber nichts zu suchen haben. Ich war nicht unbedingt das, was man tolerant nennt: Sabbernde Babys im Supermarkt? Oh Mann! Vom Beckenrand springende Kinder im Schwimmbad? Neee! Altkluge Grundschüler? Bitte nicht! Tja, mittlerweile habe ich selbst ein Kleinkind. Es sieht süß aus, dafür sabbert es zu viel und ich bin mir ziemlich sicher, dass es mal reichlich altklug werden wird. Die Natur hat es trotzdem so eingerichtet, dass ich mein Hübchen so liebe wie keinen anderen Menschen auf der ganzen weiten Welt.  Weiterlesen

Das Fremde-Kind-eigenes-Kind-Paradoxon

Kinder sind nicht an allen öffentlichen Orten erwünscht. Das merkt man aber erst, wenn man zufällig mal selbst eins dabei hat. Denn solange ich selbst nicht Mutter war, fand ich es oft einfach ganz normal, dass Kinder manchmal einfach unpassend sind. Fremde Kinder sind eben einfach etwas anderes als eigene Kinder. Und trotzdem stieß ich auch als noch kinderlose Frau auf Situationen, die mir höchst merkwürdig vorkamen. Zum Beispiel in diesem einen Restaurant, in dem Hunde erlaubter waren als Kinder.  Weiterlesen

Die Erste ihrer Art

Nein, es ist nicht immer leicht, die Erste zu sein. Als fast einzige Mutter in einem weitgehend kinderlosen Freundeskreis fühle ich mich manchmal noch sehr allein. Gleichzeitig wird es aber vor allem dann richtig schwierig, wenn doch endlich Freunde (bzw. deren Frauen) anfangen, schwanger zu werden. Denn dann möchte ich Ratschläge geben, weil mir das Wohl meiner Freundinnen und Freunde wirklich sehr am Herzen liegt. Aber wie tue ich das, ohne besserwisserisch und missionierend zu wirken, gerade wenn es um so ein sensibles Thema wie die Wahl des Geburtsortes geht? Verzwickt! Weiterlesen