Schlagwort: kleinkind

„Quatsch mit Soße!“ – Die erste Kita-Woche

Was ist denn das da auf dem Foto? Richtig! Ein richtiger, echter Kindergarten-Rucksack! Heute startet schon die zweite volle Kitawoche und meine Sorgen waren natürlich völlig überflüssig. Denn es ist, wie ich es mir eigentlich schon dachte: Schon nach wenigen Tagen tut das Hübchen so, als hätte es gar nichts anderes gekannt. Trotzdem war die erste Kitawoche herausfordernd. Ich erzähle euch, warum. Weiterlesen

Schmeiß den Windeleimer raus!

In all dem Umzugs- und Urlaubsbrimborium habe ich völlig verdaddelt, eine wahnsinnig wichtige Entwicklung zu verbloggen. Und das, obwohl es sich dabei tatsächlich um etwas handelt, was mich extrem glücklich und zufrieden macht. Ja, es geht ums Kind. Und nein, die Trotzanfälle sind nicht besser geworden. Aber das verzeihe ich dem Hübchen momentan gerne, denn es geht um etwas viel wichtigeres: Das Kind geht endlich aufs Klo! Weiterlesen

Von Selbstvorwürfen und anderem Unsinn

Morgen wird das Hübchen ein Kitakind. Ich erspare euch jetzt mal jegliche Plattitüden von wegen „Sie werden ja so schnell groß“, denn dass ich so etwas momentan tatsächlich häufig denke, ist euch vermutlich sowieso klar – zumindest sofern ihr selbst Kinder habt, die jenseits des ersten Lebensjahres sind. Aber verrückt ist es schon, dass jetzt die Kita ruft, und ich bin ein bisschen aufgeregt, wie mein kleiner Junge die große und aufregende Kita so verpacken wird. Weiterlesen

Vom Umtausch ausgeschlossen

„Das hat er nicht von mir! Woher hat er das nur? Warum jetzt schon wieder? Ich will das nicht mehr! Ich will meine Ruhe! Ruhe! Ruhe!! Lass mich in Ruhe! Hör auf! Sei leise!“ – All das sind Sätze und Satzfetzen, die ich in den letzten Wochen mehrmals täglich dachte – und zugegebenermaßen auch schon mal ausgesprochen habe. Umzug, ziemlich viel Arbeit und tägliche Verpflichtungen waren an sich schon viel. Aber dann kam da noch ein Kind dazu, das Autonomiephase hat. Und zwar schönsten Ausmaßes. Das ist gut fürs Gehirn des Kindes. Und schlecht für die Nerven der Eltern. Weiterlesen

Die Liebe für das große Kind

Es gibt da in meinem Leben so ein Phänomen, das mir selbst komisch vorkommt und für das ich mich manchmal sogar schäme. Und das ist: Seit das Hübchen größer und älter ist, fällt es mir immer schwerer, mich für längere Zeit von ihm zu trennen. Das klingt jetzt erst mal völlig OK. Aber jetzt betrachtet mal die Kehrseite der Medaille: Als mein Sohn noch kleiner war, ein Baby sogar, fiel es mir im Vergleich zu heute wahnsinnig leicht, ihn abzugeben, ohne ihn zu sein, mich für viele Stunden oder sogar einige Tage von ihm zu trennen. Kleines Kind – kleiner Trennungsschmerz, großes Kind – großer Trennungsschmerz: Das ist die Gleichung, die sich bei mir ergibt. Was ist das bloß und woher kommt das nur? Weiterlesen

Endgegner Autonomiephase

Es gibt da ja diesen Spruch: „Kleine Kinder – kleine Probleme, große Kinder – große Probleme“. Wenn an diesem Spruch auch nur ein Filzelchen Wahrheit dran ist, dann überlebe ich Hübis viertes Lebensjahr nicht. Im Moment sind wir nämlich mitten in seinem dritten. Und wenn es danach noch anstrengender wird, reiche ich irgendwann unbezahlten Urlaub ein. Adieu, Mutterschaft. Möge sich irgendein durchreisender Schlawiner um dich Wahnsinnskind kümmern. Denn eins ist klar: Die Autonomiephase ist mein persönlicher Endgegner. Für noch schlimmeres stehe ich danach nicht mehr zu Verfügung. Weiterlesen

Popcorn im Kopf oder: Die Krawallo-Gewerkschaft

Kurze Frage zum Einstieg: Sagt mal ehrlich, welcher Moment des Tages ist der, in dem ihr eure Kleinkinder anschaut und vor Liebe und Glück zerfließen könntet? Also ich meine so einen Moment, wo wirklich kein negativer Gedanke die Stimmung trübt, keine latente Wut und keine Erschöpfung. Dieser Moment, wo ihr euer Kind betrachtet und einfach nur froh, stolz und glückselig seid. Na? Ha, ich weiß es ganz genau: Es ist der Moment, in dem euer Kind endlich schläft! Denn wenn sie friedlich da liegen, ihr Schlafschnütchen ziehen und selig durch die Nase schnorcheln, dann sehen unsere Kinder aus wie kleine Engel. Und haben vor allem endlich aufgehört, rumzubrüllen, wie sie es sonst den lieben langen Tag tun: „Mama!“, „Ich mach das!“, „Neeeeiiieeeen!“, „Alleineselber!“, „Du nicht!!!“ Weiterlesen

Weihnachtsfeier der Kulturen

Vorweihnachtszeit bedeutet für viele Familien vor allem auch eins: Terminstress. Je mehr Familienmitglieder, desto mehr Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuche mit Kollegen und Verpflichtungen im weiteren familiären Kreis. Wir sind bisher nur zu dritt, da geht das Ganze noch. Und für die Weihnachtsfeier bei unserer Tagesmutter halten wir uns gerne einen Termin im Kalender frei. Denn das wird bestimmt ein sehr schöner Nachmittag – mit vielen Kindern, Eltern, Großeltern, Kulturen und Sprachen. Denn unser Hübchen ist das einzige Kind in seiner Gruppe, das nur eine einzige Sprache spricht! Weiterlesen

6 Fakten über Zweijährige

Mein Baby ist zwei Jahre alt! Wie konnte das nur wieder passieren? Kaum zu glauben, dass es schon zwei Jahre her ist, dass ich meinen Hebammen im heimischen Wohnzimmer leicht panisch zurief: „Fangt es auf!“. Die ersten Monate mit Baby habe ich als die absolute Entschleunigung in Erinnerung: schlafen, wenn das Baby schläft, stillen, stillen und immer nur stillen, kurze Herbstspaziergänge und zwischendurch immer das Essen vergessen. Dagegen war all das, was im zweiten Lebensjahr meines kleinen Hübchens passiert ist, die totale Beschleunigung: Laufen, klettern, sprechen und am besten immer alles gleichzeitig. Und ich vermute, dass der kleine Krawallo jetzt nach seinem zweiten Geburtstag erst den richtigen Turbo einlegen wird. Weiterlesen

#MyDigitalDay: „Hallo Oma, Tschüss Oma!“

Mein Sohn, das kleine Hübilein, wird in zwei Wochen zwei Jahre alt. Erzogen ist er meiner Einschätzung nach so ungefähr null. Er hört nie auf das, was wir Eltern sagen. Er zieht sich ständig die Socken aus und verteilt sie in der ganzen Wohnung. Er haut, schreit, beißt und tritt wenn er einen Wutanfall hat. All unsere großen Ambitionen, unser Kind schon früh zu einem vorzeigbaren Mitglied der Gesellschaft zu erziehen, sind fulminant an Hübis dickköpfigem und durchsetzungsstarkem Charakter gescheitert. Wir lieben ihn sehr dafür. Bei einer Sache jedoch sind wir sehr stolz auf unsere Erziehungsarbeit: Unser Sohn benutzt so gut wie täglich sein kleines Spielzeugtelefon. Und zwar eins mit Wählscheibe, Schnur und gebogenem Hörer. Und er versteht sogar, dass es sich dabei um ein Telefon handelt. Weiterlesen