Schlagwort: kleinkind

Stadteltern vs. wildes Kleinkind

Heute schreibe ich mal wieder was, was man als Mamabloggerin ja eigentlich nicht schreiben darf. Aber als vertraute Leserinnen und Leser wisst ihr ja eh, dass ich nicht die geborene Kleinkindmama bin. Mit meiner Ungeduld und Hochsensibilität stehe ich hier täglich einem wilden kleinen Hübchen gegenüber, dessen Verhalten mich schier zum Verzweifeln bringt. Mit so viel Kleinkind-Power hätte ich noch vor einem Jahr gar nicht gerechnet. Und im Moment führen die ungleichen Erwartungen und Temperamente von Mutter und Sohn zu viel Streit und bösen Gedanken in meinem Kopf. Weiterlesen

„Sie werden so schnell groß“? – Ja, sollen sie doch!

Obwohl ich ja überhaupt nicht besonders Instagram-affin bin und da mehr so alle Jubeljahre mal ein Bild poste, gestehe ich: Auch ich habe ihn schon benutzt, sogar mehrfach. Den Hashtag #Siewerdensoschnellgross. Er bietet sich halt einfach oft an: Hübchen lernt Fahrrad fahren. Hübchen saugt die Wohnung. Hübchen bleibt zum ersten Mal ein ganzes Wochenende bei den Großellis. Und das Hübchen wird ja tatsächlich so schnell groß! Nur wenn ich ehrlich bin, mischt sich in diesen Ausruf bei mir überhaupt keine Sentimentalität. Denn hin und wieder kann es mir sogar gar nicht schnell genug gehen. Weiterlesen

Geduld ist eine Tugend – nur nicht meine

Das hier wird ein Nicht-Blogbeitrag. Denn eigentlich will ich gerade gar nicht schreiben, weil alles so doof ist. Weil das Hübchen momentan das rotzfrechste Kind der ganzen weiten Welt ist und ich die furchtbarste Mutter, die man sich in Kombination dazu vorstellen kann. Eigentlich wollte ich ja heute was Schönes schreiben, nachdem ich mich so gefreut habe, dass mein Blog endlich wieder lesbar ist (zuletzt gab’s kleine Probleme mit dem Server). Aber schön sind hier gerade höchstens die Narzissen, die blühend auf dem Wohnzimmertisch stehen und zumindest den Schein eines funktionierenden Familienleben wahren. Weiterlesen

Geschnullert – und bereit es wieder zu tun!

Liebe Attachment-Parenting-Experten und Bindungstheorie-Freunde, ihr müsst jetzt ganz stark sein, denn: Ich habe beim ersten Kind einen Schnuller benutzt. Und ich bin bereit, es wieder zu tun! Weiterlesen

Zum zweiten Mal

Der Mann hat gestern ein Video geschnitten. „Hübchen, Monate 4-6“ heißt es. In den letzten drei Jahren haben sich Stunden an Film angesammelt. Darauf zu sehen: Das Hübchen, seine Mama und sein Papa – in fast ausnahmslos glücklichen Momenten. Und diese Babymonate in Bewegtbild, die sind noch mal was ganz besonderes. Ich sehe den Film an, ganze 8 Minuten 20, und denke: Wie glücklich wir waren! Weiterlesen

Selbstbestimmt schlafen? Schwierig…

Ja, ich weiß, es ist nur eine Phase. Aber es ist mal wieder eine Phase, die mich in den Wahnsinn treibt. Denn nach einer beachtlichen Zeit, in der das Hübchen abends allein in seinem Bett eingeschlafen ist, mag es jetzt einfach nicht mehr schlafen. Schon gar nicht alleine. Und ich habe nur ein einziges Bedürfnis: Ein bisschen Zeit und Ruhe für mich, auf der Couch, mit einem Buch oder stupidem Fernsehprogramm. Da prallen leider zwei sehr verschiedene Bedürfnisse aufeinander. Und was machen wir jetzt damit? Weiterlesen

November, oder: Die Seuche kommt

Ich möchte diesen Artikel mit der letzten Strophe eines recht erquicklichen Gedichtes von Fritz Eckenga beginnen:
„November, Sack, Du sollst verrecken!
Am besten mit dem Pack der Jecken
Die sich an Deinem Elften wecken
Mit Humba, Ententanz und Prost –
Vielleicht bringt ja Dezember Trost
Und richtet Euch mit starkem Frost.
Ich komm‘ zum Schluß mit dem Gedicht:
November, bist ein Arschgesicht!“ Weiterlesen

Pudding ohne Soße

„Was gibt’s zu essen?“ – „Keinen Pudding!“ – „Gut, für mich bitte ohne Soße!“. Kommt euch das bekannt vor? Bevor das Kind überhaupt weiß, was es gibt, schreit es schon „Ihhhh! Bähhhh! Ekeeeliiig!“ oder fängt sofort an, auf dem Teller zu sortieren. Angeblich soll das ja normal sein. Trotzdem kann es uns in den Wahnsinn treiben. Oder? Weiterlesen

6 Fakten über das Muttersein eines Dreijährigen

Ja, nun steht es hier auch schwarz auf weiß: Ich habe seit neuestem ein dreijähriges Kind. In Zahlen: 3. Dass dieses Kind drei Jahre mit mir überlebt hat, in der Zeit sogar laufen, sprechen und jede Menge anderes mehr oder weniger nützliches Zeug gelernt hat, heißt: Ich hab wohl gar nicht mal so viel falsch gemacht. Es ist wohl echt keine Lüge – ins Muttersein wächst man rein! Und ich wachse täglich weiter und manchmal über mich hinaus. Ein kleines bisschen habe ich jedoch die Hoffnung, dass bald alles etwas entspannter wird. Denn so ein großes, dreijähriges Kind ist schon oft ziemlich cool und vor allem erstaunlich selbstständig. Ich nehme euch heute mal mit, in das Leben mit einem Dreijährigen. Weiterlesen

Vorsorge: Sinnvoll oder nervig?

Der Wecker klingelt um halb sieben, ich bin müde, stehe trotzdem auf. Anziehen, Zähne putzen, Käsebrot schmieren, Hübchen wecken. Der Sohn ist mies gelaunt, noch müder als ich, mag nicht aufstehen, mag nicht frühstücken, will nur meckern. Heute muss das frühe Aufstehen sein, denn wir müssen zum Kinderarzt. Kurz vor oder kurz nach dem dritten Geburtstag ist die „U7a“ dran. Extra dafür früh aufzustehen, macht keinen Spaß. Dass das Hübchen gut entwickelt ist, sehe ich selbst. Aber die Vorsorge ist keine rein freiwillige Veranstaltung, wir müssen dahin, sonst kann es Ärger mit dem Jugendamt geben. Ist das einfach ätzend – oder vielleicht auch sinnvoll? Weiterlesen