Schlagwort: kinderbetreuung

Und die schwarze Null steht

Psst, hier gibt es ein Geheimnis zu lüften: Wir schauen uns wieder Wohnungen an! Denn, ja, wir wollen zurück ins Ruhrgebiet. Düsseldorf ist nicht unser Fall – ich hatte es ja geahnt. Und jetzt, wo mich kein Job mehr hier hält, hauen wir lieber ab. Und hoffen, dass alles schnell klappt und wir auch einen Kitaplatz finden. Denn die sind im Ruhrgebiet noch rarer gesät als in vielen anderen Teilen Deutschlands. Und erst recht als in Düsseldorf. Denn die Landeshauptstadt von NRW ist ein kleiner Musterschüler, was die Organisation der Kinderbetreuung angeht. Obendrein ist die Betreuung dort ab dem 3. Lebensjahr sogar kostenlos. In Essen werden wir dagegen weiterhin zahlen müssen. Weiterlesen

Welche Betreuung für mein Kind? Teil II: Kita-Anmeldung und Tagesmuttersuche

Kinderbetreuung: Ein leidliches und zugleich wahnsinnig wichtiges Thema für alle Eltern, die arbeiten wollen oder müssen. Im ersten Teil habe ich euch an meiner Betreuungs-Odyssee teilhaben lassen, die Pros und Contras von Tagesmüttern und Kitas abgewogen und mit dem Fazit geschlossen: Das Bauchgefühl ist entscheidend! Familie und Kita/Tagesmutter müssen gut zusammenpassen, sonst herrscht bald Katastrophenstimmung. Nach diesen Soft Skills fehlen jetzt aber noch ein paar harte Fakten. Daher folgen in Teil 2 nun ein paar konkrete Tipps: Wann sollte ich nach einer Kinderbetreuung suchen? Wie genau finde ich eine Betreuung für mein Kind? Und was zur Hölle ist eigentlich ein „Träger“? Weiterlesen

Weihnachtsfeier der Kulturen

Vorweihnachtszeit bedeutet für viele Familien vor allem auch eins: Terminstress. Je mehr Familienmitglieder, desto mehr Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuche mit Kollegen und Verpflichtungen im weiteren familiären Kreis. Wir sind bisher nur zu dritt, da geht das Ganze noch. Und für die Weihnachtsfeier bei unserer Tagesmutter halten wir uns gerne einen Termin im Kalender frei. Denn das wird bestimmt ein sehr schöner Nachmittag – mit vielen Kindern, Eltern, Großeltern, Kulturen und Sprachen. Denn unser Hübchen ist das einzige Kind in seiner Gruppe, das nur eine einzige Sprache spricht! Weiterlesen

Eine Geschichte vom (Nicht-) Wiedereinstieg

12 Monate Elternzeit und dann zurück in den Beruf. Das ist das Ideal, das Familienpolitiker und viele Mütter, die ihren Beruf lieben, verfolgen. Für viele Frauen heißt Wiedereinstieg zunächst mal: Arbeit in Teilzeit. Und wenn der Arbeitgeber mitspielt, sieht alles erst mal ganz prima aus. In der Praxis gestaltet sich das jedoch oft ganz anders. Denn über das Ja oder Nein zum Wiedereinstieg entscheidet in den meisten Fällen der Taschenrechner. Und viele Frauen merken schnell: Den Wiedereinstieg kann ich mir gar nicht leisten! Wie das kommen kann, erzähle ich heute anhand einer konkreten Geschichte. Weiterlesen

Welche Betreuung für mein Kind? Teil I: Kita oder Tagesmutter?

Oh Gott, Thema Kinderbetreuung. Am liebsten würde man sich damit ja gar nicht befassen, sondern einfach eines Tages einschlafen, kleiner blauer Traum, nix gemerkt, aufgewacht, das Telefon klingelt und irgendwer am anderen Ende der Leitung sagt: „Guten Tag, ich hätte hier wohl den Betreuungsplatz Ihrer Träume, greifen Sie zu!“. Da das aber leider niemals passieren wird, bleibt nur eine Möglichkeit: Augen auf und durch. Eine gute Betreuung fürs Kind ist einfach viel zu wichtig, als dass man zu lange untätig bleiben könnte. Stimmt die Betreuung nicht, hängt der Familiensegen kräftig schief. Denn ein unglückliches Kind ist das Schlimmste, was passieren kann – und produziert obendrein noch unglücklichere Eltern. Also muss man nach der richtigen Betreuung suchen. Aber wie? Weiterlesen

Vereinbarkeit: Wider die Mythen

Sie sind emotional, sie arten schnell aus und manchmal sind am Ende alle beleidigt: Bei Diskussionen um das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht es oft hoch her. Im Freundeskreis, unter Kollegen und ganz besonders auf den Social Media Plattformen dürfen sich Vollzeitmütter anhören, sie seien Glucken, wird „Karrierefrauen“ vorgeworfen, sich zum Schaden ihrer Kinder selbst zu verwirklichen und alle Frauen, die ein Leben dazwischen führen, müssen sich ruckzuck eine Schublade aussuchen, in die sie einsortiert werden. Schwarz-Weiß-Denken at its best. Weiterlesen

Gib mir ein kleines bisschen Vereinbarkeit

Ich hatte es mir fast ein bisschen romantisch vorgestellt. Ich, morgens um 6 allein im Zug, auf meinen Knien ein gutes Buch, ganz viel Ruhe und Zeit für mich. Es kam dann doch etwas anders. Allein war ich schon mal nicht. Kaum zu glauben, wie viele Menschen ebenfalls schon um 6 Uhr morgens zur Arbeit fahren und teils viel längere Strecken dafür zurücklegen als meine 35 Kilometer von Essen nach Düsseldorf. Außerdem ist es keine Übertreibung, wenn ich sage, dass mindestens die Hälfte der männlichen Pendler an einem Montagmorgen noch eine ganz schön krasse Fahne vom Wochenende hat. Ich atmete also in meinen Schal und wünschte mir ziemlich schnell, keine Pendlerin mehr zu sein. Geruchsbelästigung gehörte dabei noch zu den kleineren Problemen, die mich in den letzten Monaten ganz schön an meine Grenzen brachten. Und zum Glück ist das jetzt vorbei, denn: Wir sind umgezogen. Weiterlesen

Herdprämie adé! Einmal echte Wahlfreiheit, bitte

Nun ist es also passiert: Karlsruhe hat das Betreuungsgeld gekippt. Was genau ging da vor sich? Das Verfassungsgericht hat im Grunde einfach beschlossen, dass es nicht Sache des Staates ist, etwas zu entscheiden, was eigentlich Sache der Länder ist. Da sich ein Land (Hamburg) beschwert hat, wurde nun also entschieden: Die Länder sollen selbst entscheiden dürfen, ob sie ein Betreuungsgeld zahlen wollen oder nicht. Ist das jetzt gut, oder schlecht? Weiterlesen

Die skandalöse Bildungspolitik

Heute habe ich einen Tagesvater erzürnt. Und in gewisser Hinsicht bin ich reumütig und erkenne seine Vorwürfe an. Denn ja, es stimmt, dass es gemein ist, zu pauschalisieren und dass mein Blogeintrag über die fehlende Verlässlichkeit in der Betreuung durch Tagesmütter sich schnell so liest, als wären die doch eh alle gleich. Von einer Tagesmutter auf andere zu schließen ist natürlich blöd und es fällt mir nicht schwer zu sagen: Sorry, liebe Tagesmütter und auch Tagesväter! Weiterlesen

Eine wacklige Angelegenheit

Etwa einen Monat ist es nun schon her, dass ich meinen ersten Arbeitstag als Volontärin hatte. Damals hatte ich mit einigen Unsicherheiten gerechnet. Z.B. damit, dass mir der Job nicht gefiele oder dass die Bahn ständig Verspätung hätte. Glücklicherweise ist bisher nichts davon eingetreten. Sogar die Deutsche Bahn fährt bisher verlässlicher als erwartet. Und trotzdem gibt es da eine große wacklige Konstante, die mich seit Jobeinstieg begleitet: Die Kinderbetreuung ist eine einzige Katastrophe! Weiterlesen