Schlagwort: kinderbetreuung

Von Selbstvorwürfen und anderem Unsinn

Morgen wird das Hübchen ein Kitakind. Ich erspare euch jetzt mal jegliche Plattitüden von wegen „Sie werden ja so schnell groß“, denn dass ich so etwas momentan tatsächlich häufig denke, ist euch vermutlich sowieso klar – zumindest sofern ihr selbst Kinder habt, die jenseits des ersten Lebensjahres sind. Aber verrückt ist es schon, dass jetzt die Kita ruft, und ich bin ein bisschen aufgeregt, wie mein kleiner Junge die große und aufregende Kita so verpacken wird. Weiterlesen

Wie geht Vereinbarkeit ohne Kinderbetreuung? Gar nicht!

Mein Blog hat Sommerloch. Und natürlich wäre es ganz wunderbar, wenn es sich um eine gemütliche Flaute handeln würde, die sich daraus ergäbe, dass ich mich in Sommerfrische befände – in Warnemünde oder vielleicht lieber in Davos. Aber, ihr anderen berufstätigen Eltern ahnt es bereits, eine Blog-Flaute im Sommer kommt vor allem durch eins zustande: Stress durch Lücken in der Kinderbetreuung. Weiterlesen

Warum Kinderbetreuung kostenfrei sein sollte – und die Herdprämie ungerecht ist

In Bayern wird das Betreuungsgeld wieder eingeführt – wenn das keine Neuigkeit ist! Nicht. Denn ehrlich gesagt war das ja keine besondere Überraschung. Angekündigt hatte der Freistaat es ja bereits, und mit Kitaplätzen für unter dreijährige Kinder sieht es in dem schwärzesten aller Bundesländer ohnehin eher schlecht aus. Was gibt es da klügeres, als erneut ein Betreuungsgeld anzubieten? Kitaplätze für kleine Kinder sind doch Quatsch! Bayern zahlt den Müttern einfach eine Prämie, damit sie Zuhause bleiben. Weiterlesen

#muttertagswunsch – Was Mütter wirklich wollen

Lauter Blumenläden, Konfiserien und sogar Supermärkte wollen unseren Kindern und uns selbst jedes Jahr aufs Neue erzählen, was Eltern sich zu ihren Ehrentagen – Mutter- bzw. Vatertag – wünschen. Und auch in Kita und Schule wird fleißig gewerkelt: Unser Kleinen bringen uns demnächst wieder massenhaft selbstgemalte Herzchen, Dankes-Gedichte und Gutscheine zum dreimal Müll rausbringen nach Hause. Aber wir sagen: Alles Quatsch! Unter #muttertagswunsch und #vatertagswunsch twittern, posten und bloggen Mütter und Väter derzeit, was sie sich statt verkitschter Symbole wirklich zum Mutter- oder Vatertag wünschen. Weiterlesen

Und die schwarze Null steht

Psst, hier gibt es ein Geheimnis zu lüften: Wir schauen uns wieder Wohnungen an! Denn, ja, wir wollen zurück ins Ruhrgebiet. Düsseldorf ist nicht unser Fall – ich hatte es ja geahnt. Und jetzt, wo mich kein Job mehr hier hält, hauen wir lieber ab. Und hoffen, dass alles schnell klappt und wir auch einen Kitaplatz finden. Denn die sind im Ruhrgebiet noch rarer gesät als in vielen anderen Teilen Deutschlands. Und erst recht als in Düsseldorf. Denn die Landeshauptstadt von NRW ist ein kleiner Musterschüler, was die Organisation der Kinderbetreuung angeht. Obendrein ist die Betreuung dort ab dem 3. Lebensjahr sogar kostenlos. In Essen werden wir dagegen weiterhin zahlen müssen. Weiterlesen

Welche Betreuung für mein Kind? Teil II: Kita-Anmeldung und Tagesmuttersuche

Kinderbetreuung: Ein leidliches und zugleich wahnsinnig wichtiges Thema für alle Eltern, die arbeiten wollen oder müssen. Im ersten Teil habe ich euch an meiner Betreuungs-Odyssee teilhaben lassen, die Pros und Contras von Tagesmüttern und Kitas abgewogen und mit dem Fazit geschlossen: Das Bauchgefühl ist entscheidend! Familie und Kita/Tagesmutter müssen gut zusammenpassen, sonst herrscht bald Katastrophenstimmung. Nach diesen Soft Skills fehlen jetzt aber noch ein paar harte Fakten. Daher folgen in Teil 2 nun ein paar konkrete Tipps: Wann sollte ich nach einer Kinderbetreuung suchen? Wie genau finde ich eine Betreuung für mein Kind? Und was zur Hölle ist eigentlich ein „Träger“? Weiterlesen

Weihnachtsfeier der Kulturen

Vorweihnachtszeit bedeutet für viele Familien vor allem auch eins: Terminstress. Je mehr Familienmitglieder, desto mehr Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuche mit Kollegen und Verpflichtungen im weiteren familiären Kreis. Wir sind bisher nur zu dritt, da geht das Ganze noch. Und für die Weihnachtsfeier bei unserer Tagesmutter halten wir uns gerne einen Termin im Kalender frei. Denn das wird bestimmt ein sehr schöner Nachmittag – mit vielen Kindern, Eltern, Großeltern, Kulturen und Sprachen. Denn unser Hübchen ist das einzige Kind in seiner Gruppe, das nur eine einzige Sprache spricht! Weiterlesen

Eine Geschichte vom (Nicht-) Wiedereinstieg

12 Monate Elternzeit und dann zurück in den Beruf. Das ist das Ideal, das Familienpolitiker und viele Mütter, die ihren Beruf lieben, verfolgen. Für viele Frauen heißt Wiedereinstieg zunächst mal: Arbeit in Teilzeit. Und wenn der Arbeitgeber mitspielt, sieht alles erst mal ganz prima aus. In der Praxis gestaltet sich das jedoch oft ganz anders. Denn über das Ja oder Nein zum Wiedereinstieg entscheidet in den meisten Fällen der Taschenrechner. Und viele Frauen merken schnell: Den Wiedereinstieg kann ich mir gar nicht leisten! Wie das kommen kann, erzähle ich heute anhand einer konkreten Geschichte. Weiterlesen

Welche Betreuung für mein Kind? Teil I: Kita oder Tagesmutter?

Oh Gott, Thema Kinderbetreuung. Am liebsten würde man sich damit ja gar nicht befassen, sondern einfach eines Tages einschlafen, kleiner blauer Traum, nix gemerkt, aufgewacht, das Telefon klingelt und irgendwer am anderen Ende der Leitung sagt: „Guten Tag, ich hätte hier wohl den Betreuungsplatz Ihrer Träume, greifen Sie zu!“. Da das aber leider niemals passieren wird, bleibt nur eine Möglichkeit: Augen auf und durch. Eine gute Betreuung fürs Kind ist einfach viel zu wichtig, als dass man zu lange untätig bleiben könnte. Stimmt die Betreuung nicht, hängt der Familiensegen kräftig schief. Denn ein unglückliches Kind ist das Schlimmste, was passieren kann – und produziert obendrein noch unglücklichere Eltern. Also muss man nach der richtigen Betreuung suchen. Aber wie? Weiterlesen

Vereinbarkeit: Wider die Mythen

Sie sind emotional, sie arten schnell aus und manchmal sind am Ende alle beleidigt: Bei Diskussionen um das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht es oft hoch her. Im Freundeskreis, unter Kollegen und ganz besonders auf den Social Media Plattformen dürfen sich Vollzeitmütter anhören, sie seien Glucken, wird „Karrierefrauen“ vorgeworfen, sich zum Schaden ihrer Kinder selbst zu verwirklichen und alle Frauen, die ein Leben dazwischen führen, müssen sich ruckzuck eine Schublade aussuchen, in die sie einsortiert werden. Schwarz-Weiß-Denken at its best. Weiterlesen