Schlagwort: geburt

#OhneHebamme geht es nicht!

Noch drei Monate – NUR NOCH drei Monate! – sind es bis zur Geburt meines zweiten Kindes. Und so langsam fange ich an, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Für mich bedeutet das zum Glück keine Grübelei, keine Angst vor Schmerzen, keine Sorgen, dass etwas schief gehen könnte. Stattdessen freue ich mich auf die Geburt, weil ich optimistisch davon ausgehe, dass alles wieder genauso super laufen wird, wie damals beim Hübchen. Denn da hatte ich dank Hausgeburt eine luxuriöse 2:1-Betreuung (ich war die 1, die Hebammen waren die 2) – und diese gönne ich mir auch beim zweiten Mal. Und angestoßen durch eine aktuelle Blogparade stelle ich mir die Frage: Wie wäre eigentlich alles ohne diesen Luxus gelaufen? Weiterlesen

Wenn Mütter sich alleine fühlen

„Seit ich Mutter bin gibt es mein altes Leben nicht mehr“. So lautet der Titel eines Textes auf dem Blog Stadt Land Mama, wo ich immer gerne mal vorbeilese. Mich hat dieser Text gestern nachdenklich gestimmt – fast schon traurig, wobei das auch meinen Schwangerschaftshormonen geschuldet sein kann, I know you feel me. In besagtem Text berichtet eine Mutter jedenfalls, wie unwohl sie sich vier Monate nach der Geburt ihres Kindes in ihrer Haut fühlt. Weiterlesen

Was sorgt für gewaltvolle Geburtserfahrungen?

Heute ist der 25. November und das bedeutet auch: Heute ist Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen. An diesem Tag findet auch die Roses Revolution statt: Dabei legen Frauen weltweit Rosen an den Orten nieder, an denen sie unter der Geburt Gewalt erfahren haben. Ich habe diesen Tag zum Anlass genommen, gemeinsam mit meinen Leserinnen zu überlegen, aus welchen Gründen Geburten als gewaltvoll empfunden werden. Hier kommt das Ergebnis: Weiterlesen

Aufruf an meine Leserinnen: Helft mir, über Geburten zu schreiben! #rosrev

„Ein Kind zur Welt zu bringen ist eine Grenzerfahrung: Ein Erlebnis, bei dem wir über uns hinauswachsen, an dem wir aber auch beinahe zerbrechen können“. So schreibt es Nora Imlau in ihrem Aufruf zur Blogparade unter dem Titel Every Woman is a Rose – Warum unsere Geburten so wichtig sind #rosrev. Und ich finde: Da hat sie Recht! Eine Geburt ist ein ganz besonderer, aber auch extrem sensibler Moment. Gemeinsam mit Nora und vielen anderen teilnehmenden Bloggerinnen möchte ich mich fragen: Was ist eigentlich eine „gute“ Geburt? Und was kann sie stören? Ich selbst habe bisher nur eine einzige Geburt erlebt – die vom Hübchen. Das ist nicht besonders viel – und deswegen brauche ich eure Hilfe!  Weiterlesen

Gerne gelesen | Juni 2016

Kennt ihr das, wenn der Tag mal wieder 24 Stunden zu wenig hat? Natürlich kennt ihr das. Also höre ich sofort auf, zu jammern, erzähle euch nur kurz, dass ich zwischen Umzug, Arbeit, Kind bespaßen (Kita erst ab August) und dem sonstigen Wahnsinn leider nicht zum Bloggen komme. Aber ist auch gar nicht schlimm, weil es in den Weiten des Internets ja so viele andere tolle Blogs, Webseiten und Artikel gibt. Und deswegen schmeiße ich euch wenigstens mal schnell meine „Gerne gelesens“ für Juni rein. Viel Spaß beim Lesen! Weiterlesen

Gerne gelesen | Mai 2016

Ich weiß ja, wie das so ist mit diesem Internet. Mal klickt man hier, und dann mal dort. Und immer vergisst man, Lesezeichen zu setzen, wenn man was interessantes entdeckt hat, zum später lesen. Und wenn man dann mal Zeit hat (alle Kinder im Bett oder wie durch ein Wunder zufrieden alleine spielend im Kinderzimmer), dann ist guter Rat teuer: Was lese ich jetzt? Kein Grund zur Panik! Ich hätte da ein paar Ideen! Unter der Rubrik „Gerne gelesen“ möchte ich ab sofort Links zu Artikeln und anderen Texten mit euch teilen, die ich besonders interessant, bewegend, spannend, aussagekräftig […] fand. Viel Spaß beim nachklicken! Weiterlesen

„Das Geburtsbuch“ von Nora Imlau

Das Geburtsbuch von Nora Imlau ist wirklich genau das, was der Titel verspricht: Ein Buch, das sich extrem umfangreich mit allen Dingen beschäftigt, die das Thema Geburt betreffen – ein Geburtsbuch eben! Eigentlich möchte ich es fast „Das neue Standardwerk zu allem was man über das Wunder Geburt wissen muss“ nennen. Aber das wäre gestrunzt, weil ich ansonsten kaum Bücher zum Thema Geburt gelesen habe. Eins jedoch kann ich definitiv sagen: Ich habe nicht das Gefühl, dass ich nach der Lektüre dieses Buches noch ein anderes lesen muss – und das will ja schon was heißen. Weiterlesen

Rettet die Geburtshilfe, ihr Waschlappen!

Geburtshilfe in Deutschland, das ist so eine Geschichte für sich. So rein theoretisch wäre es prima, wenn gebärende Frauen über die gesamte Zeit einer Geburt (und das kann schon mal eine seeeehhhhr lange Zeit sein) vernünftig betreut würden. Von Fachpersonal. Das sind in erster Linie Hebammen. Und in zweiter Linie auch Ärzte*innen, die eingreifen, wenn es zu Komplikationen kommt. So weit die Theorie. In der Praxis ist so eine umfassende Betreuung den Kliniken aber viel zu teuer. Weil die Krankenkassen das nicht bezahlen. Also ersetzen mittlerweile Maschinen das teure Personal. Und jetzt haben die Krankenhäuser sogar noch eine tolle neue Idee, wie man aktiv Personalkosten einsparen kann: Die werdenden Väter sollen endlich eine aktivere Rolle einnehmen! Weiterlesen

Gewalt unter der Geburt – eine Buchempfehlung

Die Geburt des eigenen Kindes ist etwas Großartiges. Geburten machen uns glücklich, denn neun volle Monate mussten wir auf das neue Baby warten, konnten nur ahnen, wie es aussehen würde, waren voller Vorfreude und Ungeduld. Die Geburt ist eine Erlösung – auch ganz praktisch, denn gegen Ende der Schwangerschaft wünscht sich so manche Frau nur noch, dass die Schwerfälligkeit/Müdigkeit/Rückenschmerzen bald vorbei sein mögen. Und dann kommt die Geburt, tut zwar etwas weh, aber dann: Das Baby! Es entschädigt uns für jeden Schmerz, wir sind erlöst, glücklich, zufrieden. Aber jetzt gibt es da ein Buch, das sagt: Nein, nicht alle Frauen sind nach der Geburt glücklich. Denn viele erleben eine gewaltvolle Geburt, die sie lange und mühsam verarbeiten müssen. Und diese Erlebnisse sind keine Seltenheit, sondern sie haben System. Ich habe das Buch „Gewalt unter der Geburt – der alltägliche Skandal“ gelesen und möchte es euch hier vorstellen. Weiterlesen

Und das nächste Kind per Alleingeburt…?

Ich weiß nicht mehr weiter. Eigentlich hatten der Mann und ich gerade angefangen, darüber nachzudenken, wann wir uns ein zweites Kind wünschen. Im nächsten oder besser im übernächsten Jahr? In welchem Monat? Was wird es wohl werden? Wir hatten Pläne geschmiedet, langfristig gedacht, sogar schon unsere Vorfreude genossen. Jetzt aber mischt sich in unsere frohen Gedanken eine stumpfe Angst: Die Angst, beim nächsten Kind nicht mehr entscheiden zu können, wo es zur Welt kommen soll. Weiterlesen