Schlagwort: geburt

Wochenbett ungeschönt (enthält Körperlichkeiten)

Wie emotional anstrengend die ersten zwei Wochen mit Baby und Kleinkind waren, wisst ihr ja schon. Und was soll ich sagen, auch abgesehen von diversen Gefühlsstürmen bin ich jetzt nicht so der größte Wochenbett-Fan. Denn das bringe ich vor allem mit allerlei Merkwürdigkeiten in Verbindung: Brüste in Melonengröße (und ebendiesen Härtegrades), im Wabbelbauch herumhoppelnde Organe und ein Beckenboden, der erst mal Sommerferien angemeldet hat. Weiterlesen

Die Mädchen-Geburt

Warnung: Dies ist ein Geburtsbericht. Es kommen Wörter wie „Blut“, „Schleim“ oder „Schmerzen“ darin vor, denn all das ist Teil einer ganz gewöhnlichen Geburt. 🙂  Die Geburt meines Mädchens war eine an sich unkomplizierte Hausgeburt, die den Geburtsverlauf betreffend jedoch einige ungewöhnliche Aspekte enthielt. Auch deswegen teile ich die Erfahrung hier gerne so detailliert mit euch: Mir ist es wichtig, das Thema Geburt aus der Tabu-Zone zu befreien und darüber zu reden, dass jede Geburt ihr eigenes Tempo und ihren ganz individuellen Verlauf hat. Bleiben wir mutig! Lassen wir unseren Körpern den Raum und die Zeit, die sie brauchen! Viel Spaß beim Lesen! Weiterlesen

Mein Mädchen

Schluss mit den ewigen Schwangerschaftsberichten: Das zweite Baby ist da! Und auf meine Intuition kann ich mich verlassen, denn seit einer knappen Woche habe ich eine Tochter! Weiterlesen

Hilfe, die Wehen sind weg! (SSW 39)

Vorgestern, genau an 39+0 und auf dem Weg in die Hebammenpraxis, war mir schon klar, womit ich meine Hebamme als allererstes volljammern würde (denn dazu sind Hebammen ja da 😉 ): Dass meine Wehen völlig weg seien nämlich. Dass das hier wohl niemals los ginge. Dass ich mir die 39. Schwangerschaftswoche etwas intensiver vorgestellt hätte. Ich sitze also am Kangoo-Steuer, das schlummernde Hübchen hinten drin, und plötzlich zieht sich mein ganzer Bauch zusammen und ich denke nur: Au! Weiterlesen

Vorfreude! (SSW 38)

Die Übungswehen sind zurück! Und die Erschöpfung. Letzte Woche habe ich noch von der Endphasen-Energie geschrieben, die ich plötzlich verspürte. Tja, eine Woche später sieht alles schon ganz anders aus. Ich könnte aktuell nur noch liegen und ruhen. Und das mache ich jetzt auch in jeder möglichen Sekunde. Weil ich auf meinen Körper hören will. Weil ich Kraft sammeln will für die Geburt, die nun hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt. Denn außer Vorfreude aufs Baby spüre ich vor allem eins: Ich will nicht mehr! Und mein Körper kann auch so langsam nicht mehr! Weiterlesen

Darf los gehen! (SSW 37)

Heute fängt die Rufbereitschaft meiner Hebammen an! Genau heute bin ich nämlich bei 37+0, was aus medizinischer Sicht heißt: Theoretisch ist das Baby jetzt fertig und darf raus – wenn es denn will. Will es aber natürlich nicht. Und deswegen richte ich mich auf drei weitere gemütliche Wochen mit Wassermelonenbauch ein. Und mit gemütlich meine ich es jetzt auch wirklich ernst! Denn so langsam wird es wirklich Zeit, ein paar Gänge runterzuschalten. Weiterlesen

Ein Wochenbett im Allgäu

Was ist eigentlich ein „Wochenbett“? Blut, Schmerzen, Milcheinschuss? Naja, ganz so schlimm muss es nicht kommen. Aber wenn ich ehrlich bin, hatte ich mir die Zeit nach der Geburt damals etwas einfacher vorgestellt – und musste erst langsam lernen, dass ich trotz schneller, interventions- und verletzungsfreier Geburt nicht mirnichtsdirnichts zum Alltag übergehen konnte. Jetzt, beim zweiten Baby, weiß ich, worauf ich mich einstellen muss. Und beteilige mich darum gerne an der Blogparade vom Mother Birth Blog!
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Die Geburt: Mit und #OhneHebamme

Bloggerin Perlenmama ruft dazu auf, mal ein bisschen herumzuspinnen: Wie hätten unsere Schwangerschaften und Geburten ohne Hebamme ausgesehen? In Teil 1 habe ich bereits beschrieben, wie unterschiedlich meine erste Schwangerschaft mit und ohne Hebamme verlaufen wäre. In meinem zweiten Teil geht es nun zur Sache: Das Hübchen soll geboren werden! Aber wie wäre seine Geburt ohne Hebammenbegleitung verlaufen? Weiterlesen

#OhneHebamme geht es nicht!

Noch drei Monate – NUR NOCH drei Monate! – sind es bis zur Geburt meines zweiten Kindes. Und so langsam fange ich an, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Für mich bedeutet das zum Glück keine Grübelei, keine Angst vor Schmerzen, keine Sorgen, dass etwas schief gehen könnte. Stattdessen freue ich mich auf die Geburt, weil ich optimistisch davon ausgehe, dass alles wieder genauso super laufen wird, wie damals beim Hübchen. Denn da hatte ich dank Hausgeburt eine luxuriöse 2:1-Betreuung (ich war die 1, die Hebammen waren die 2) – und diese gönne ich mir auch beim zweiten Mal. Und angestoßen durch eine aktuelle Blogparade stelle ich mir die Frage: Wie wäre eigentlich alles ohne diesen Luxus gelaufen? Weiterlesen

Wenn Mütter sich alleine fühlen

„Seit ich Mutter bin gibt es mein altes Leben nicht mehr“. So lautet der Titel eines Textes auf dem Blog Stadt Land Mama, wo ich immer gerne mal vorbeilese. Mich hat dieser Text gestern nachdenklich gestimmt – fast schon traurig, wobei das auch meinen Schwangerschaftshormonen geschuldet sein kann, I know you feel me. In besagtem Text berichtet eine Mutter jedenfalls, wie unwohl sie sich vier Monate nach der Geburt ihres Kindes in ihrer Haut fühlt. Weiterlesen