Schlagwort: erziehung

Verlosung: Slow Family – Sieben Zutaten für ein einfaches Leben mit Kindern

Ein neues Buch von Nicola Schmidt und Julia Dibbern – klar, dass ich das lese! Die beiden Damen sind mir durch ihre unterhaltsame und kurzweilige, aber ebenso lehrreiche und wissenschaftlich fundierte Art bekannt, über Baby-, Erziehungs- und Familienthemen zu schreiben. Und das Ganze auch noch, ohne irgendwie ideologisch oder dogmatisch daherzukommen. Große Ratgeber-Liebe also. Und das kommt hier von einer, die Ratgeber normalerweise hasst wie die Pest – von mir nämlich. Ich will euch also unbedingt „Slow Family“ vorstellen – und im Anschluss ein Exemplar verlosen! Weiterlesen

Pudding ohne Soße

„Was gibt’s zu essen?“ – „Keinen Pudding!“ – „Gut, für mich bitte ohne Soße!“. Kommt euch das bekannt vor? Bevor das Kind überhaupt weiß, was es gibt, schreit es schon „Ihhhh! Bähhhh! Ekeeeliiig!“ oder fängt sofort an, auf dem Teller zu sortieren. Angeblich soll das ja normal sein. Trotzdem kann es uns in den Wahnsinn treiben. Oder? Weiterlesen

Schmeiß den Windeleimer raus!

In all dem Umzugs- und Urlaubsbrimborium habe ich völlig verdaddelt, eine wahnsinnig wichtige Entwicklung zu verbloggen. Und das, obwohl es sich dabei tatsächlich um etwas handelt, was mich extrem glücklich und zufrieden macht. Ja, es geht ums Kind. Und nein, die Trotzanfälle sind nicht besser geworden. Aber das verzeihe ich dem Hübchen momentan gerne, denn es geht um etwas viel wichtigeres: Das Kind geht endlich aufs Klo! Weiterlesen

Vom Umtausch ausgeschlossen

„Das hat er nicht von mir! Woher hat er das nur? Warum jetzt schon wieder? Ich will das nicht mehr! Ich will meine Ruhe! Ruhe! Ruhe!! Lass mich in Ruhe! Hör auf! Sei leise!“ – All das sind Sätze und Satzfetzen, die ich in den letzten Wochen mehrmals täglich dachte – und zugegebenermaßen auch schon mal ausgesprochen habe. Umzug, ziemlich viel Arbeit und tägliche Verpflichtungen waren an sich schon viel. Aber dann kam da noch ein Kind dazu, das Autonomiephase hat. Und zwar schönsten Ausmaßes. Das ist gut fürs Gehirn des Kindes. Und schlecht für die Nerven der Eltern. Weiterlesen

„artgerecht. Das andere Baby-Buch“ von Nicola Schmidt

Sich auf ein Baby zu freuen und vorzubereiten, kann wahnsinnig viel Spaß machen. Kleine Bodys shoppen, ein süßes Kuscheltier aussuchen, eine praktische Wickelkommode kaufen – alles cool. Mit riesiger Kugel und dicken Beinen zwischen lauter Babymatratzen oder Kinderwagen zu stehen und den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen, kann einen jedoch auch schier wahnsinnig machen. Brauchen wir das alles? Und was braucht so ein Baby eigentlich wirklich im ersten Lebensjahr? Das neue Buch von Nicola Schmidt sagt: Gar nicht viel! Und das tut so gut und liest sich so erhellend, dass ich diese Lektüre allen Erstmüttern und jenen, die beim zweiten Kind ganz viel ganz anders machen würden, unbedingt empfehlen will. Weiterlesen

Endgegner Autonomiephase

Es gibt da ja diesen Spruch: „Kleine Kinder – kleine Probleme, große Kinder – große Probleme“. Wenn an diesem Spruch auch nur ein Filzelchen Wahrheit dran ist, dann überlebe ich Hübis viertes Lebensjahr nicht. Im Moment sind wir nämlich mitten in seinem dritten. Und wenn es danach noch anstrengender wird, reiche ich irgendwann unbezahlten Urlaub ein. Adieu, Mutterschaft. Möge sich irgendein durchreisender Schlawiner um dich Wahnsinnskind kümmern. Denn eins ist klar: Die Autonomiephase ist mein persönlicher Endgegner. Für noch schlimmeres stehe ich danach nicht mehr zu Verfügung. Weiterlesen

Popcorn im Kopf oder: Die Krawallo-Gewerkschaft

Kurze Frage zum Einstieg: Sagt mal ehrlich, welcher Moment des Tages ist der, in dem ihr eure Kleinkinder anschaut und vor Liebe und Glück zerfließen könntet? Also ich meine so einen Moment, wo wirklich kein negativer Gedanke die Stimmung trübt, keine latente Wut und keine Erschöpfung. Dieser Moment, wo ihr euer Kind betrachtet und einfach nur froh, stolz und glückselig seid. Na? Ha, ich weiß es ganz genau: Es ist der Moment, in dem euer Kind endlich schläft! Denn wenn sie friedlich da liegen, ihr Schlafschnütchen ziehen und selig durch die Nase schnorcheln, dann sehen unsere Kinder aus wie kleine Engel. Und haben vor allem endlich aufgehört, rumzubrüllen, wie sie es sonst den lieben langen Tag tun: „Mama!“, „Ich mach das!“, „Neeeeiiieeeen!“, „Alleineselber!“, „Du nicht!!!“ Weiterlesen

#MyDigitalDay: „Hallo Oma, Tschüss Oma!“

Mein Sohn, das kleine Hübilein, wird in zwei Wochen zwei Jahre alt. Erzogen ist er meiner Einschätzung nach so ungefähr null. Er hört nie auf das, was wir Eltern sagen. Er zieht sich ständig die Socken aus und verteilt sie in der ganzen Wohnung. Er haut, schreit, beißt und tritt wenn er einen Wutanfall hat. All unsere großen Ambitionen, unser Kind schon früh zu einem vorzeigbaren Mitglied der Gesellschaft zu erziehen, sind fulminant an Hübis dickköpfigem und durchsetzungsstarkem Charakter gescheitert. Wir lieben ihn sehr dafür. Bei einer Sache jedoch sind wir sehr stolz auf unsere Erziehungsarbeit: Unser Sohn benutzt so gut wie täglich sein kleines Spielzeugtelefon. Und zwar eins mit Wählscheibe, Schnur und gebogenem Hörer. Und er versteht sogar, dass es sich dabei um ein Telefon handelt. Weiterlesen

Wie ich mein Kind einmal fast an durchreisende Schlawiner verkauft hätte

Es begab sich zu einer Zeit, als ein Kind namens Hübilein sich sehr widerspenstig benahm. In dieser Zeit verging kaum ein Tag, da die Mutter des schreienden, tretenden, schlagenden, beißenden oder verzweifelt weinenden Kleinkindes sich nicht mit Überlegungen trug, das zappelnde Wesen einfach an durchreisende Schlawiner zu verkaufen. Denn die zahlen, wie wir wissen, immer noch die besten Preise für Kinder. Dass die Mutter es dann doch nicht tat, lag wohl in ihrem weichen Mutterherz begründet. Ein sanftes Lächeln des Kindes und das Mutterherz schmolz dahin. Bis zum nächsten Wutanfall. Oh, es klingelt an der Tür! Ob das die Schlawiner sind? Weiterlesen

Home is where your family is

In meiner Mittagspause lese ich gerne in anderen Blogs, und neulich las ich bei „Mama arbeitet“ den Text Was Städte mit einem machen. Darin schreibt Christine Finke über ihre Liebe zu den drei Städten Freiburg, Berlin und Konstanz, in denen sie gerne lebt oder gelebt hat, und reißt auch kurz ihren Lebensweg an, der sie immer in andere Städte geführt hat. Christines schöner Artikel stimmte mich ein bisschen wehmütig und gleichzeitig hoffnungsvoll und abenteuerlustig. Denn wenn ich die letzten knapp zehn Jahre meines Lebens Revue passieren lasse, sehe ich vor allem: Viele Ortswechsel, viele neue Erfahrungen und immer den Drang, dass bald wieder etwas Neues passieren muss.  Weiterlesen