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Oh, gut dass du da bist!

Hier schreibt Sophie, Mutter vom Hübchen (*Herbst 2013) und dem Räupchen (*Sommer 2017) über den täglichen Spagat zwischen Kind & Beruf und über alles Wichtige & Unwichtige im Leben einer Mutter.

„Es hat gar nicht weh getan!“, echt jetzt!

Als ich selbst noch zu den Unwissenden gehörte, stellte ich mir eine Geburt als etwas Substanzielles vor – etwas, das nur meinen Körper und den meines Babys betreffen würde. Ein Mann müsste bei solch einem Ereignis nicht unbedingt dabei sein, dachte ich mir. Da der Mann aber sehr gerne dabei sein wollte, probierten wir es aus. Und das war wirklich eine der besten Ideen, die wir jemals hatten! Weiterlesen

„Es hat auch gar nicht weh getan“?!

Geburten sind für kinderlose Menschen ja ein eher schwieriges Thema. Dieser mysteriöseste aller natürlichen Vorgänge ist in der Vorstellung der meisten Kinderlosen wohl eher ein blutiges Gemetzel als eine besonders amüsante Erfahrung. Und das gilt vermutlich umso mehr für die Männer und zukünftigen Väter. Denn die haben oben drauf oft noch Angst davor, ihre Frauen hilflos leiden zu sehen.  Weiterlesen

Kinderfrei

Olé! Ich habe einen ganzen Tag ohne Kind! Ich kann ausschlafen, an meinem Blog schreiben, die Haare waschen, mir was Schickes anziehen, einkaufen gehen, Zeitung lesen, oder sogar mal ein Buch, in Ruhe Mittag essen und schließlich spät nachmittags ganz entspannt das Hübi in die Arme schließen. So lautete zumindest mein Plan für einen ganzen kinderfreien Tag… Weiterlesen

7 gute Gründe für die Berufstätigkeit trotz Kind

Vor einigen Wochen habe ich nach einwöchiger Probezeit ein Praktikum abgebrochen, das mir nach kurzer Kosten-Nutzen-Analyse zu wenig Nutzen brachte. Die Zeit mit meinem ohnehin andauernd kränkelnden Kind war mir dafür einfach zu kostbar. Für ein unbezahltes Praktikum wollte ich mein Baby nicht stundenlang von der Tagesmutter betreuen lassen. Ab Januar sieht das anders aus: Mein Volontariat beginnt und das gibt es leider nicht in Teilzeit. Aber neben dem negativen Aspekt, dass ich dann unter der Woche weniger Zeit mit meinem Kind verbringen kann, gibt es schließlich auch viele gute Gründe für die Berufstätigkeit trotz Kind. Ich habe sieben davon aufgeschrieben. Weiterlesen

Ho ho ho, kleines Hübilein!

Die Vorweihnachtszeit und die Zeit der Feiertage zeichnen sich ja bekanntermaßen durch zwei Dinge aus: 1. Sie sind besinnlich, 2. Es gibt zu viel zu tun, um die Besinnlichkeit zu genießen. Zum Glück ging in dieser Vorweihnachtszeit ein großer Wunsch für mich in Erfüllung: Endlich habe ich eine Haushaltshilfe! Weiterlesen

Warum Hebammen so wichtig sind

Gerade wenn Frauen zum ersten Mal schwanger sind, ist eine kompetente Unterstützung und Begleitung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett geradezu unerlässlich. Ich spreche da aus Erfahrung, denn meine Hebammen haben mir Schwangerschaft und Geburt nicht nur erleichtert, sondern vielleicht sogar überhaupt erst möglich und erträglich gemacht. Wie wichtig Hebammen sind, wissen die wenigsten Frauen, wenn sie noch keine Kinder bekommen haben. So ging es auch mir. Deswegen finde ich es so wichtig, allen Frauen (und natürlich auch Männern) deutlich zu sagen: Wir brauchen Hebammen! Und wir müssen dafür sorgen, dass deren Wichtigkeit in unserer Gesellschaft und auch in der Politik endlich erkannt wird! Weiterlesen

Zum Mut, auch einfach mal „Nein“ zu sagen

1 ½ Jahre nach meiner Schwangerschaft, in der ich mich über eine verunsichernde Schangerschaftsvorsorge ärgerte, bin ich immer noch kein großer Fan des Alles-Kontrollieren-Müssens. Und nun kommt noch hinzu: Selbst bei der Geburt möchte ich eigentlich lieber meine Ruhe und keine Ärzte, die mir reinquatschen! Ist das leichtsinnig oder gerechtfertigt? Weiterlesen

„Nur Mut“ oder „Vorsicht Risiko“?

Als ich im 5. Monat schwanger war, schrieb ich zugegebenermaßen einen etwas genervt klingenden Text über all die medizinisch angeblich notwendigen Untersuchungen, die man nun an mir durchführen musste oder wollte. Und das, obwohl das wirklich Nervige, der Krankenhausaufenthalt wegen vorzeitiger Wehen, mir erst noch bevorstehen sollte. 1 ½ Jahre später kann ich Bilanz ziehen und für mich festlegen, welche Untersuchungen während Schwangerschaft und Geburt mir sinnvoll erscheinen und welche ich zukünftig freundlich ablehnen werde. Weiterlesen

Vom Orang zur Topfpflanze

Nachdem ich schon keine besonders glückliche Schwangere gewesen war, gab es gegen Ende meiner Schwangerschaft zwei Gründe, warum ich wollte, dass dieses Baby endlich aus mir rausfällt: Der eine, durchaus ehrenwerte war, dass ich endlich wissen wollte, wer mein kleines Baby eigentlich ist, wie es aussieht, wie es riecht, wie es mich anschaut. Der zweite, ehrlich gesagt deutlich mehr ins Gewicht fallende war: Es ging mir nur noch furchtbar! Weiterlesen

Ein boxender Orang

Vor 1 ½ Jahren war ich nicht unbedingt eine von diesen seligen, sich über den dicken Bauch streichenden Schwangeren. So manches Mal wünschte ich mir, dass die Biotechnologie schon etwas weiter wäre und mein Kind nicht in mir, sondern stattdessen vielleicht in einer schönen, mit ordentlich Rotlicht gewärmten Petrischale heranwachsen könnte. Eine Schwangerschaft ist nicht immer ein völlig romantisches Zusammenwachsen von Mutter und Kind sondern häufig auch einfach nur: Gewöhnungsbedürftig. Schmerzhaft. Verunsichernd. Die gute Nachricht: Auch unromantische Schwangere lieben am Ende ihre BabysWeiterlesen