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Oh, gut dass du da bist!

Hier schreibt Sophie, Mutter vom Hübchen (*Herbst 2013) und dem Räupchen (*Sommer 2017) über den täglichen Spagat zwischen Kind & Beruf und über alles Wichtige & Unwichtige im Leben einer Mutter.

Ein boxender Orang

Vor 1 ½ Jahren war ich nicht unbedingt eine von diesen seligen, sich über den dicken Bauch streichenden Schwangeren. So manches Mal wünschte ich mir, dass die Biotechnologie schon etwas weiter wäre und mein Kind nicht in mir, sondern stattdessen vielleicht in einer schönen, mit ordentlich Rotlicht gewärmten Petrischale heranwachsen könnte. Eine Schwangerschaft ist nicht immer ein völlig romantisches Zusammenwachsen von Mutter und Kind sondern häufig auch einfach nur: Gewöhnungsbedürftig. Schmerzhaft. Verunsichernd. Die gute Nachricht: Auch unromantische Schwangere lieben am Ende ihre BabysWeiterlesen

Das Ich-will-alles-Prinzip reloaded II

Trotz aller Sorgen schrieb ich damals, im April 2013: „Ich freue mich unglaublich auf die Veränderungen in den nächsten Monaten und im nächsten Jahr […]. Ich stelle mir das alles großartig vor und natürlich wird mein Kind in meiner Vorstellung überaus problemlos, fröhlich, ruhig und vor allem bildschön.“. Was schreibe ich jetzt, 1 ½ Jahre später? Passend wäre vielleicht: Haha. Weiterlesen

Das Ich-will-alles-Prinzip reloaded I

Gute 1 ½ Jahre nachdem ich mir Gedanken über die Vereinbarkeit von Kind und Karriere gemacht habe, wird in der Politik wieder neu über die Frauenquote diskutiert und angeblich soll sie ja nun tatsächlich in irgendeiner halbgaren Form kommen. Wie auch immer diese unendliche Geschichte ausgehen wird – ich jedenfalls kann nach wie vor mit der ewig trotzigen Miene behaupten: Ich will immer noch alles! Und die Realität oder diese viel zu kurzen 24-Stunden-Tage werden mich niemals davon abhalten. Stellt sich nur die Frage, wie ich und die ganzen zukünftigen Quotenfrauen ihre Kinder betreut kriegen sollen, während sie ihren wichtigen Berufen nachgehen… Weiterlesen

Das Ich-will-alles-Prinzip

Im April 2013 war ich fast im fünften Monat schwanger und sorgte mich vor allem darum, als junge Mutter nicht mehr „alles“ haben zu können – vor allem was meine mögliche berufliche Karriere beträfe. Nun, gut 1 ½ Jahre später, weiß ich: Nicht meine Arbeitgeber stellen mir Beinchen, sondern die mangelhafte Kinderbetreuung. Und damit nicht genug: Selbst mein eigenes Kind torpediert mitunter mein Ich-will-alles-Prinzip – aber das ist natürlich vergleichsweise weniger dramatisch. Weiterlesen