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Oh, gut dass du da bist!

Hier schreibt Sophie, Mutter vom Hübchen (*Herbst 2013) und dem Räupchen (*Sommer 2017) über den täglichen Spagat zwischen Kind & Beruf und über alles Wichtige & Unwichtige im Leben einer Mutter.

Re-Bonjour! Hello again!

Endlich, endlich, endlich ist es so weit und ich sage: Re-Bonjour! Hello again! Oder, ähm, noch mal Hallo! Hier ist er also: Mein neuer, alter Blog. Seit Anfang des Jahres töne ich rum, dass hier alles neu gemacht wird, blitzblank aufgeräumt, mit tollem neuen Design und sowieso und allem. Und dann vergehen die Monate, und vergehen, und vergehen… Ihr wisst ja wie das ist. Aber jetzt ist es soweit: Bitte, schaut euch um! Klickt euch durch! Und vor allem: Fühlt euch wohl! Weiterlesen

Und die schwarze Null steht

Psst, hier gibt es ein Geheimnis zu lüften: Wir schauen uns wieder Wohnungen an! Denn, ja, wir wollen zurück ins Ruhrgebiet. Düsseldorf ist nicht unser Fall – ich hatte es ja geahnt. Und jetzt, wo mich kein Job mehr hier hält, hauen wir lieber ab. Und hoffen, dass alles schnell klappt und wir auch einen Kitaplatz finden. Denn die sind im Ruhrgebiet noch rarer gesät als in vielen anderen Teilen Deutschlands. Und erst recht als in Düsseldorf. Denn die Landeshauptstadt von NRW ist ein kleiner Musterschüler, was die Organisation der Kinderbetreuung angeht. Obendrein ist die Betreuung dort ab dem 3. Lebensjahr sogar kostenlos. In Essen werden wir dagegen weiterhin zahlen müssen. Weiterlesen

Glücklich gescheitert – und jetzt selbstständig

Der erste Monat Selbstständigkeit liegt hinter mir und viele meiner Leser*innen haben mich gefragt, ob ich über meine Erfahrungen berichten würde. Und das mache ich nun natürlich gerne! Gleichzeitig passt dieser kleine Erfahrungsbericht auch super zu Aufruf im Glücklich-scheitern-Blog, doch mal darüber zu schreiben, wann zuletzt so richtig glücklich gescheitert wurde. Und wenn irgendein Satz meinen Weg in die Selbstständigkeit treffend beschreibt, dann ist es wohl dieser: Ich bin absolut glücklich gescheitert! Weiterlesen

Feminismuskritik von privilegierten Frauen? Bitte nicht! Ein offener Brief an Zeit-Redakteurin Cathrin Gilbert

Was feministische Themen angeht, rege ich mich mittlerweile ja kaum noch auf. Ich freue mich über gute Artikel und Meinungen und schüttel einfach den Kopf über die dummen Ansichten. Aber eines schaffe ich einfach nicht: Antifeministische Statements von hyper-privilegierten Erfolgsfrauen zu ignorieren. Jüngst erschien so ein Unfug mal wieder in der Zeit. Und ich kann nicht anders als einen bitterbösen Antwortbrief zu schreiben. Macht Spaß, wirkt befreiend und wer weiß, vielleicht kommt ja sogar was an. Weiterlesen

“Spitzenvater des Jahres” – Warum „Rückenfreihalten“ niemandem nützt

Ein Aufreger geistert derzeit durch Presse und soziale Medien: Der Pumpernickel-Hersteller Mestemacher hat einen mit 5.000 Euro dotierten Preis für den „Spitzenvater des Jahres“ ausgelobt. Journalistinnen (z.B. Elisabeth Rank bei Zeit Online) und Bloggerinnen (z.B. Das Nuf oder Juramama) üben derzeit Kritik an diesem Preis. Aber was genau steckt hinter ihm und warum ist er so falsch? Weiterlesen

Ach, Trixie!

Nachdem ich ja nun offiziell zugegeben habe, eine waschechte Bloggerin zu sein, ist mir natürlich ab sofort gar nix mehr peinlich. Als Mama-Bloggerin schreibe ich von dem echten, harten Scheiß. Trotzanfälle, kotzende Kinder und so was. Aber das Geständnis, das ich euch heute mache, erfordert trotzdem besonderen Mut. Doch ich tue es, weil: wenn dann richtig. Also, hier ist es: Ja, Ich habe geweint, als Königin Beatrix abdankte! Weiterlesen

Mein liebstes Hobby

Da ist sie, die gefürchtete Schreibblockade! Fast eineinhalb Jahre gibt es nun schon diesen Blog und zum allerersten Mal kann ich irgendwie nicht schreiben. Seit über einer Woche fange ich Texte zu verschiedenen Themen an, die mir zunächst alle interessant, spannend oder relevant erscheinen oder denke über die eine oder andere Blogparade nach, an der ich teilnehmen könnte. Aber nach drei Sätzen stehen die Finger still und die Gedanken wandern wieder woanders hin. Ein komischer Zustand. Aber er hat seine Gründe! Und die machen ganz sicher Hoffnung auf Besserung. Weiterlesen

Atemlos (in der Ehe)

„Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ ist ja einer meiner heimlichen Lieblingsohrwürmer. Einfach ein wunderbares Lied! Da kann Helene sich mal was von abschneiden, von wegen atemlos und so. Tiefe Gefühle sind das, mit einer neuen Liebe! Nur irgendwann, da wünscht man sich vielleicht doch wieder so ein bisschen mehr „atemlos“, denn wenn die neue Liebe schon nicht mehr ganz so neu ist, ein bis drei Kinder dazugekommen sind, tja, ihr kennt das bestimmt auch. Täglich „atemlos“ ist da nicht mehr. Aber ist das eigentlich schlimm? Oder doch eigentlich ganz OK? Weiterlesen

Gewalt unter der Geburt – eine Buchempfehlung

Die Geburt des eigenen Kindes ist etwas Großartiges. Geburten machen uns glücklich, denn neun volle Monate mussten wir auf das neue Baby warten, konnten nur ahnen, wie es aussehen würde, waren voller Vorfreude und Ungeduld. Die Geburt ist eine Erlösung – auch ganz praktisch, denn gegen Ende der Schwangerschaft wünscht sich so manche Frau nur noch, dass die Schwerfälligkeit/Müdigkeit/Rückenschmerzen bald vorbei sein mögen. Und dann kommt die Geburt, tut zwar etwas weh, aber dann: Das Baby! Es entschädigt uns für jeden Schmerz, wir sind erlöst, glücklich, zufrieden. Aber jetzt gibt es da ein Buch, das sagt: Nein, nicht alle Frauen sind nach der Geburt glücklich. Denn viele erleben eine gewaltvolle Geburt, die sie lange und mühsam verarbeiten müssen. Und diese Erlebnisse sind keine Seltenheit, sondern sie haben System. Ich habe das Buch „Gewalt unter der Geburt – der alltägliche Skandal“ gelesen und möchte es euch hier vorstellen. Weiterlesen

Berufseinstieg, ahoi!

Heute gibt es eine Premiere: Den ersten Gastartikel hier im Blog! Mit Carolin, der Autorin des folgenden Textes, bin ich seit einiger Zeit auf Facebook befreundet, nachdem wir gemerkt haben, dass wir eine sehr ähnliche Biographie im Hinblick auf Kind und Beruf haben. Carolin lebt mit Freund und Sohn in Berlin und hat genau wie ich nach Ende des Studiums ein Volontariat angeschlossen. Die Suche nach ebendiesem gestaltete sich für sie jedoch eher frustrierend und davon erzählt uns Carolin in diesem sehr ehrlichen Text.  Weiterlesen