#LiebsterAward

Bei Gewinnspielen mache ich nie mit. Ich weiß nämlich, wie das läuft: Bei uns auf der Arbeit ist mein Bürokollege für das Auslosen der Gewinner verantwortlich. Manche Teilnehmer malen sogar hübsche Bilder oder schreiben kleine Gedichte zu ihrer eingesendeten Lösung. Darüber machen wir uns immer lustig. Außerdem lachen wir auch über falsche Antworten und komische Namen. Deswegen meide ich Gewinnspiele. Ich will mich nicht zum Gespött machen, Menschen sind nämlich gemein. Besonders die, die alberne Namen aus Lostöpfen ziehen! Aber jetzt habe ich ganz zufällig etwas gewonnen! Eine Nominierung zum „Liebster Award“ nämlich!

Andrea vom Blog Life ain’t over hat mich als einen ihrer liebsten acht Nachwuchsblogs nominiert. Weil ich ja immer noch völlig unbedarft bin, was die Vernetzung mit meinen Blogkolleginnen und -kollegen angeht, musste ich selber erst mal nachlesen, was das bedeutet. Hier also eine ungefähre Erklärung:

Der Liebster Award soll helfen, noch relativ unbekannte Blogs bekannter zu machen, will Blogger/innen miteinander vernetzen und hilft ganz nebenbei den Leser/innen der Blogs, die jeweiligen Blogger besser kennenzulernen. Denn ich soll nun elf Fragen beantworten, die Andrea mir gestellt hat. Anschließend werfe ich den Schneeball weiter und nominiere meinerseits andere Blogger/innen, für die ich mir elf neue Fragen ausdenke.
Hier noch mal die offiziellen Regeln:

Bedanke dich bei dem netten Blogger, der dich nominiert hat und verlinke auf ihn. Beantworte seine elf Fragen auf deinem Blog, setze das Award-Logo ein und setze den Link zu deinem Beitrag als Kommentar unter seinen Beitrag. Verfasse elf neue Fragen, nominiere fünf bis elf Blogs und informiere die Blogger über ihre Nominierung. Hoffe das Beste.

Vielen Dank also, liebe Andrea, für die Nominierung! Ich freue mich, dass dir mein Blog gefällt! Und jetzt ran an die Fragen:

Andrea fragt, Sophie antwortet:

Aus welcher Stadt bloggst du?
Aus Düsseldorf! Allerdings hängt mein Herz immer noch im Ruhrgebiet fest und ich bin gespannt, wann es sich da mal ein bisschen löst und zu meinem Körper an den Rhein kommt.

Wie oft wurdest du bislang für den Liebster-Award nominiert?
Das ist mein allererstes Mal. Aber ich bin schon ganz wild aufs nächste Mal!

Welcher deiner Artikel hätte mehr Aufmerksamkeit und Leser verdient?
Wenn ich schon Fan meines eigenen Artikels sein muss, dann von diesem hier: „Es hat auch gar nicht weh getan“. Weil er zeigt, wie eine ambivalente Haltung zur Geburt und zu der Frage, ob der Mann dabei sein sollte oder nicht, sich ganz wunderbar in Luft auflösen kann, wenn eine Geburt so stattfindet, wie sie sein soll: Würdevoll, privat und voller Glück! Das Thema Geburt ist in meinem Blog ja sonst vor allem mit dem Thema der mangelhaften Geburtshilfe präsent und dieser Artikel ist einfach mal nur lustig und positiv – und das muss ja auch mal sein!

Selfies oder keine Selfies für deinen Blog?
Klar, sogar mit Kippe in der Hand. Zu sehen in meiner Urlaubsstrecke zum Sommerurlaub nach Klischee.

Wie lang brauchst du durchschnittlich für einen Blog-Artikel von Idee, Schreiben, Korrigieren, Bilder bis zur fertigen Verteilung auf deinen Kanälen?
Oh, die Frage ist aber umfangreich! Weil mir die Ideen meistens auf dem Klo, unter der Dusche oder beim Zähneputzen kommen, kommt das immer ein bisschen auf meine Verdauung oder auf meinen Grad der Verunreinigung an. Ich würde mal behaupten zwei bis drei Stunden im Schnitt (ohne Recherchen und Bilder, um letztere kümmert sich nämlich bisher der Mann). Gerade bei der Korrektur bin ich einfach viel zu gewissenhaft. Aber das finde ich auch irgendwie gut so.

Schreibst du nach bestimmten Regeln, beispielsweise suchmaschinenoptimiert?
Passenderweise ist mein letzter Artikel der erste, für den ich eine SEO-taugliche Überschrift gewählt habe. Ich dachte, hormonfreie Verhütung wird vielleicht öfter mal gegoogelt. Ansonsten schreibe ich nach einer einzigen Regel: Der Leserin oder dem Leser soll’s gefallen. Ich will informieren, auch mal polarisieren und kritisieren, gesellschaftliche Themen aufgreifen und die Menschen zum Denken anregen. Vor allem aber will ich unterhalten und ganz viele „Oh – das kenne ich auch!“-Reaktionen bewirken – denn geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid.

Kannst du dir vorstellen, hauptberuflich Blogger zu sein?
Nein, zumindest nicht, wenn sich die Einnahmen vor allem aus Werbetexten generieren. Ich finde es äußerst bedenklich, dass manche Blogs, die ich bisher gerne gelesen habe, sich langsam zu Werbeplattformen entwickeln. Wenn Bloggerinnen zum Beispiel Werbung für den dauerhaften Gebrauch von Sagrotan-Seife machen, was nachweislich schädlich ist, dann ist für mich Schluss. Ganz sicher kann ich mir vorstellen, hauptberuflich gegen Honorar über ähnliche Themen zu schreiben, wie hier in meinem Blog. Ich will aber immer hinter meinen Texten stehen und irgendeinen Mehrwert erkennen können.

Welches Thema werden wir nie auf deinem Blog finden?
Ähhm, keine Ahnung. Irgendwas zu Wurst oder Fleischwaren? Nee, ich hab’s: DIY-Themen. Ich habe erst kürzlich gelernt, dass das für „Do it yourself“ steht. Das passt nicht zu mir, denn meine Lebenseinstellung orientiert sich an Deichkind: „Alles muss man selber machen lassen“. Basteln, Stricken, Töpfern, Werkeln – alles nicht mein Fall. Immerhin habe ich mittlerweile gelernt, wie man eine Bohrmaschine benutzt. Aber das mache ich nur, wenn es wirklich sein muss. Ist mir auch viel zu laut.

Was vermiest dir garantiert den Tag?
Oh, da muss ich direkt mal eine Anekdote auspacken: Letztens habe ich das Hübchen im Buggy geschoben und ein parkendes Auto machte den Gehweg schmal. Mir kam ein Pärchen entgegen, ungefähr mein Alter. Weil ich meine Schritte verlängerte, ließen sie mich als erstes durch. Ich lächelte beiden nett zu, als ich an ihnen vorbei ging. Ein paar Schritte später dreht der Mann sich um und ruft: „Man kann ja wohl mal Danke sagen!!“. Ich war zu perplex um etwas Schlagfertiges zu antworten. Solche Lappalien verfolgen mich den ganzen Tag und ich denke mir ständig neue Dinge aus, die ich solchen miesepetrigen Mitbürgern hätte entgegnen können. In diesem Fall hätte ich am liebsten seiner Freundin empfohlen, sich einen neuen Mann zu suchen. Dieser da taugte nun wirklich nichts.

Hast du schon einmal deinen Großeltern das Internet erklären müssen?
Ja andauernd. Meine Oma wusste am Ende zumindest, dass das irgendwas ist, was man mit dem „Compluter“ macht. Meine Oma starb jedoch, als ich im vierten Monat schwanger war. Ich schätze, mittlerweile hat Petrus (oder wer auch immer der Online-Experte da oben ist) ihr erklärt, wie man das Internet benutzt und sie liest jeden meiner Blogeinträge.

Welche der Fragen fandest du doof und würdest sie gerne durch eine eigene ersetzen?
Die Frage, wie oft ich bereits für den Liebster-Award nominiert wurde, hat mich ganz schön neidisch gemacht. Ich möchte sofort noch mal! Los!

Aber jetzt sind erst mal ein paar andere dran. Hallo, ihr seid meine liebsten Nachwuchs-Blogs und deswegen nominiere ich euch für den Liebster-Award!

Uta und Sabrina vom Vereinbarkeitsblog
Jette und Olli von Halbe Sachen
Christine aus der Villa Schaukelpferd

Ihr lieben, guten Bloggerinnen, bitte beantwortet mir doch mal folgende elf Fragen:

  1. Verteile Prozentpunkte und mach die 100 voll: Zu wie viel Prozent entspricht dein Blog: a) Tagebuch b) Selbstdarstellung c) Gesellschaftskritik d) Sonstiges (bitte erläutern)
  2. Schon mal einen Troll gehabt? Was hast du da gemacht?
  3. Quantität oder Qualität: Suchst du viele Leser/innen oder die richtigen? Wie sieht die Leserin aus, die zu dir passt?
  4. Bist du immer ehrlich, oder erfindest du manchmal etwas (dazu)?
  5. Macht Social Media dir wirklich Spaß, oder ist es mehr Mittel zum Zweck?
  6. Deine Lieblingsfarbe?
  7. Was war das bisher kontroverseste Thema in deinem Blog?
  8. Hast du Blogs gelesen, bevor du selbst mit dem Bloggen angefangen hast? Wer oder was hat dich inspiriert (oder auch nicht)?
  9. Kannst du schon vorher abschätzen, welcher Artikel bei den Lesern einschlagen wird? Welcher Erfolg hat dich überrascht?
  10. Was hältst du von Werbe-Kooperationen in Blogs? Planst du selbst welche?
  11. Eine Botschaft: Was würdest du deinen Leser/innen gerne sagen?

Die Antworten auf meine Fragen könnt ihr selbst nachlesen:
Im Halbe Sachen Blog
In der Villa Schaukelpferd
Im Vereinbarkeitsblog

Viel Spaß beim Entdecken dieser tollen Blogs!

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