Kategorie: Blogartikel

Öffentliche Fütterungen

Brüste! Wozu sind die noch mal genau da? Für hübsche Dekolletés in adretten Abendkleidern zum Beispiel. Oder zum Anfassen lassen im heimischen (Ehe-) Bett. Vor allem aber sind Brüste zum Stillen da. Denn dazu hat die Evolution sie uns gegeben: Damit wir mit ihnen im Fall der Fälle unsere Babys ernähren. Komisch ist nur: Obwohl es diesen Zweck ja quasi schon immer gegeben hat, scheint er bei einigen unserer Mitmenschen nicht ganz angekommen zu sein. Immer wieder liest man nämlich Meinungen wie jetzt neulich die einer gewissen Lilian Fritze, ihres Zeichens aufstrebende Lokalblatt-Journalistin. Und die lautet: Mütter, hört auf eure Brüste zum Stillen zu benutzen! Ich frage: Hä?
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Eine wacklige Angelegenheit

Etwa einen Monat ist es nun schon her, dass ich meinen ersten Arbeitstag als Volontärin hatte. Damals hatte ich mit einigen Unsicherheiten gerechnet. Z.B. damit, dass mir der Job nicht gefiele oder dass die Bahn ständig Verspätung hätte. Glücklicherweise ist bisher nichts davon eingetreten. Sogar die Deutsche Bahn fährt bisher verlässlicher als erwartet. Und trotzdem gibt es da eine große wacklige Konstante, die mich seit Jobeinstieg begleitet: Die Kinderbetreuung ist eine einzige Katastrophe! Weiterlesen

Die Erste ihrer Art

Nein, es ist nicht immer leicht, die Erste zu sein. Als fast einzige Mutter in einem weitgehend kinderlosen Freundeskreis fühle ich mich manchmal noch sehr allein. Gleichzeitig wird es aber vor allem dann richtig schwierig, wenn doch endlich Freunde (bzw. deren Frauen) anfangen, schwanger zu werden. Denn dann möchte ich Ratschläge geben, weil mir das Wohl meiner Freundinnen und Freunde wirklich sehr am Herzen liegt. Aber wie tue ich das, ohne besserwisserisch und missionierend zu wirken, gerade wenn es um so ein sensibles Thema wie die Wahl des Geburtsortes geht? Verzwickt! Weiterlesen

Die Schlaf-Kontroverse

Die Online-Welt rund um Mama-Blogs und Co. ist ja eine Welt für sich. Völlig egal, was sonst gerade so vor sich geht – das wichtigste Thema vieler Mütter ist zur Zeit, sich in Blogs und Social Media gegenseitig damit fertig zu machen, wo ihre Kinder schlafen und was daran falsch ist. Auslöser zahlreicher Ausraster in der Mama-Blog-Community und in sozialen Netzwerken war ein Artikel der „Stadt-Mama-Katharina“ aus dem sehr erfolgreichen Stadt-Land-Mama-Blog. Und aus meiner Sicht, der Sicht einer Mutter mit Schlechtschlafkind, ist die allgemeine Kritik an diesem Text durchaus gerechtfertigt. Weiterlesen

Der allgemeine Ratgeber-Notstand

Happy New Year! Was das Jahr 2015 wohl bringen wird? Für mich zunächst mal einen neuen Job, der morgen beginnt. Das Schlechte an dem Job ist: Ich muss mindestens eine Stunde hinpendeln. Das Gute an dem Job ist: Ich kann endlich wieder im Zug lesen! Wie lange ist es her, dass ich zuletzt ein nicht nur gutes, sondern auch langes Buch gelesen habe? Tja, das muss vor Hübis Geburt gewesen sein… Ich weiß jedoch schon ganz genau, was ich auf meinen Zugfahrten auf keinen Fall lesen werde: Ratgeber. Denn die sind mir bis heute ein rotes Tuch. Weiterlesen

„Es hat gar nicht weh getan!“, echt jetzt!

Als ich selbst noch zu den Unwissenden gehörte, stellte ich mir eine Geburt als etwas Substanzielles vor – etwas, das nur meinen Körper und den meines Babys betreffen würde. Ein Mann müsste bei solch einem Ereignis nicht unbedingt dabei sein, dachte ich mir. Da der Mann aber sehr gerne dabei sein wollte, probierten wir es aus. Und das war wirklich eine der besten Ideen, die wir jemals hatten! Weiterlesen

„Es hat auch gar nicht weh getan“?!

Geburten sind für kinderlose Menschen ja ein eher schwieriges Thema. Dieser mysteriöseste aller natürlichen Vorgänge ist in der Vorstellung der meisten Kinderlosen wohl eher ein blutiges Gemetzel als eine besonders amüsante Erfahrung. Und das gilt vermutlich umso mehr für die Männer und zukünftigen Väter. Denn die haben oben drauf oft noch Angst davor, ihre Frauen hilflos leiden zu sehen.  Weiterlesen

Kinderfrei

Olé! Ich habe einen ganzen Tag ohne Kind! Ich kann ausschlafen, an meinem Blog schreiben, die Haare waschen, mir was Schickes anziehen, einkaufen gehen, Zeitung lesen, oder sogar mal ein Buch, in Ruhe Mittag essen und schließlich spät nachmittags ganz entspannt das Hübi in die Arme schließen. So lautete zumindest mein Plan für einen ganzen kinderfreien Tag… Weiterlesen

7 gute Gründe für die Berufstätigkeit trotz Kind

Vor einigen Wochen habe ich nach einwöchiger Probezeit ein Praktikum abgebrochen, das mir nach kurzer Kosten-Nutzen-Analyse zu wenig Nutzen brachte. Die Zeit mit meinem ohnehin andauernd kränkelnden Kind war mir dafür einfach zu kostbar. Für ein unbezahltes Praktikum wollte ich mein Baby nicht stundenlang von der Tagesmutter betreuen lassen. Ab Januar sieht das anders aus: Mein Volontariat beginnt und das gibt es leider nicht in Teilzeit. Aber neben dem negativen Aspekt, dass ich dann unter der Woche weniger Zeit mit meinem Kind verbringen kann, gibt es schließlich auch viele gute Gründe für die Berufstätigkeit trotz Kind. Ich habe sieben davon aufgeschrieben. Weiterlesen

Ho ho ho, kleines Hübilein!

Die Vorweihnachtszeit und die Zeit der Feiertage zeichnen sich ja bekanntermaßen durch zwei Dinge aus: 1. Sie sind besinnlich, 2. Es gibt zu viel zu tun, um die Besinnlichkeit zu genießen. Zum Glück ging in dieser Vorweihnachtszeit ein großer Wunsch für mich in Erfüllung: Endlich habe ich eine Haushaltshilfe! Weiterlesen