Kategorie: Blogartikel

Schafft die Kleinfamilie ab!

Das Leben als Kleinfamilie ist prima – bis auf die Tatsache dass es mir irgendwie so scheint, als würde dieses künstliche Familienkonstrukt manchmal zu stark respektiert. Das ist doch Quatsch, denn das Leben ist viel schöner (und einfacher) wenn man es mit vielen teilt! Weiterlesen

Regretting Motherhood? Regretting gesellschaftliche Zustände!

Mensch, ich gebe es zu: Ich habe da gehörig etwas verpennt. Während ein Aufschrei durch die Medien ging und wirklich so gut wie jeder Blog sich mit dem Thema #regrettingmotherhood beschäftigte, hatte ich irgendwie anderes zu tun. Die Geburtshilfe retten, zum Beispiel. Oder mein Kind in weiteren 20 Kitas anmelden, weil bisher keine einzige unserem Sohn einen Platz anbieten konnte. Und jetzt mit etwas Abstand denke ich: Es sind genau diese fürchterlich banalen Schwierigkeiten, die uns Mütter dazu bringen, hin und wieder (und im schlimmsten Fall dauerhaft) unsere Mutterschaft zu bereuen!
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Solidarität, Girls!

Wer hier regelmäßig liest, weiß, dass mir der Kampf für eine bessere Geburtshilfe sehr am Herzen liegt. Auf diesem Feld betrat ich nun kürzlich Neuland, denn als regelrechter Twitter-Neuling lieferte ich mir gleich mal ein Battle mit dem Pressesprecher des Gesetzlichen Krankenkassenverbundes (GKV). Kurz danach reagierte eine Bloggerin auf die Auseinandersetzung. Sie war ebenso wie der GKV-Mann der festen Meinung, in der Geburtshilfe gäbe es doch gar keine Probleme. Und schlimmer noch: Sie, eine Frau im gebärfähigen Alter, warf uns anderen Frauen vor, die Lage zu dramatisieren. Und ich frage mich: Wie kann eine Frau nur so denken? Weiterlesen

Hilfe, mein Kind prügelt!

Es ist unromantisch und hart, aber manchmal müssen Wahrheiten auch einfach mal ausgesprochen werden: Ein Kind zu kriegen ist ganz wunderbar und es gibt auch in der Tat sehr viele fast romantische oder sehr rührende Momente. Aber: Im Grunde kauft man mit so einem leiblichen Kind ja die Katze im Sack. Und manchmal erwischt man ein Kind von der durchsetzungsstarken Sorte – ob es einem gefällt oder nicht.  Weiterlesen

Zur ersten Geburt auf jeden Fall ins Krankenhaus? Oder: Wie ich einmal ein Feigling war

Wie auch in meinem Plädoyer für eine sichere Geburt zu lesen, gehört für mich die Betreuung durch eine persönliche Hebamme unbedingt dazu. In betreffendem Artikel und auch in einigen anderen meiner Texte (z.B. in diesem) setze ich mich auch immer wieder für außerklinische Geburten ein – zunächst mal allein aus dem sehr persönlichen Grund, dass ich eine wunderbare Hausgeburt erleben durfte und zweitens auch aus dem Grund, dass ich mittlerweile aus vielen Quellen (persönlichen, aber z.B. auch aus dieser) erfahren habe, wie die Bedingungen auf den geburtshilflichen Stationen vieler Krankenhäuser so im Allgemeinen sind: Oftmals nicht besonders gut, leider. Nun hoffe ich beim Schreiben meiner ganzen Hausgeburts-Plädoyers jedoch immer inständig: Möge meine Hebamme diese Texte niemals lesen! Denn die würde sich vermutlich vor allem eines denken: „So eine Angeberin!“ Weiterlesen

Nur mit meiner Hebamme! – Plädoyer für eine sichere Geburtshilfe

Heute ist Welthebammentag. Und leider ist das kein Grund zum Feiern. Stattdessen wird der heutige 5. Mai bei uns in Deutschland zu Recht bundesweit zum Anlass genommen, um gegen die aktuelle Lage in der Geburtshilfe und Versorgung von Schwangeren, jungen Müttern und ihren Kindern zu protestieren. Denn es sieht nicht gut aus. Immer mehr Hebammen geben ihren Beruf auf – unfreiwillig. Und immer mehr Frauen sind gezwungen, ohne Hebammenbegleitung durch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (die oftmals schwierigen Wochen direkt nach einer Geburt) zu gehen. Weiterlesen

5 Tipps für ein schmerzfreies Wochenbett

Nach neun anstrengenden Monaten erscheint die Geburt vielen Frauen wie eine Erlösung. Und in Geburtsvorbereitungskursen und Frauenrunden geht es ebenfalls meistens nur darum, was bei der Geburt alles beachtet werden müsse, wie schmerzhaft diese wohl sein wird, aber wie schnell all die Plackerei auch vergessen sein wird, sobald das langersehnte Baby denn dann da ist. Was einem vor der Geburt kaum jemand erzählt: In den ersten Wochen nach einer Geburt ist nicht immer alles watteweich und rosarot! Und manchmal fangen die Schmerzen dann sogar erst richtig an. Denn Geburtsverletzungen und Stillschwierigkeiten sind keine Ausnahme, sondern für die meisten Frauen bittere Realität. Und da können ein paar Tipps, wie man diese aufregenden und teilweise auch schmerzhaften ersten Wochen mit Baby gut übersteht, sicher nicht schaden.  Weiterlesen

5 Tipps für eine beschwerdefreie Schwangerschaft und eine leichte Geburt

Im Herbst 2013 wurde ich zum ersten Mal Mutter und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass von Anfang an alles total leicht war. Ich gehörte sicher nicht zu den rundum glücklichen Schwangeren mit allzeit rosigen Gesichtern, sondern ärgerte mich über ziemlich viele Wehwehchen. Erschwerend hinzu kam, dass ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis damals weit und breit die erste und einzige werdende Mutter war, und das hieß: keine Insider-Tipps für mich. Für all jene Frauen, denen es jetzt vielleicht genauso geht wie mir damals, schreibe ich nun meine persönlichen Tipps für eine etwas angenehmere Schwangerschaft und eine gute Geburtsvorbereitung auf – damit ihr zumindest online so eine Freundin habt, die euch sagt: Ja, bitte kaufe dieses völlig überteuerte Stillkissen, es ist gut für dich! Weiterlesen

Die skandalöse Bildungspolitik

Heute habe ich einen Tagesvater erzürnt. Und in gewisser Hinsicht bin ich reumütig und erkenne seine Vorwürfe an. Denn ja, es stimmt, dass es gemein ist, zu pauschalisieren und dass mein Blogeintrag über die fehlende Verlässlichkeit in der Betreuung durch Tagesmütter sich schnell so liest, als wären die doch eh alle gleich. Von einer Tagesmutter auf andere zu schließen ist natürlich blöd und es fällt mir nicht schwer zu sagen: Sorry, liebe Tagesmütter und auch Tagesväter! Weiterlesen

Autorität vs. Attachment Parenting

Mein Sohn spricht ja bekanntlich bevorzugt Wörter, die mit „A“ anfangen. Zwei Begriffe, die er daher vermutlich bald lernen wird, sind: Autorität und Attachment Parenting. Beide Begriffe stehen für reichlich konträre Erziehungsstile, mit denen ich kürzlich in Kontakt kam. Und obwohl das Kind mittlerweile schon ganz schön groß ist, habe ich mich nun zum ersten Mal so wirklich mit Erziehungsidealen auseinandergesetzt. Bisher habe ich nämlich immer einfach irgendwie gehandelt – und zwar irgendwie so, dass es meinem Kind und mir und dem Mann gut damit geht. Heißt das also, niemand braucht Erziehungsexperten? Und wenn doch, wer braucht sie und warum? Und welche sind überhaupt zu gebrauchen? Weiterlesen