Kategorie: Blogartikel

Warum Hebammen so wichtig sind

Gerade wenn Frauen zum ersten Mal schwanger sind, ist eine kompetente Unterstützung und Begleitung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett geradezu unerlässlich. Ich spreche da aus Erfahrung, denn meine Hebammen haben mir Schwangerschaft und Geburt nicht nur erleichtert, sondern vielleicht sogar überhaupt erst möglich und erträglich gemacht. Wie wichtig Hebammen sind, wissen die wenigsten Frauen, wenn sie noch keine Kinder bekommen haben. So ging es auch mir. Deswegen finde ich es so wichtig, allen Frauen (und natürlich auch Männern) deutlich zu sagen: Wir brauchen Hebammen! Und wir müssen dafür sorgen, dass deren Wichtigkeit in unserer Gesellschaft und auch in der Politik endlich erkannt wird! Weiterlesen

Zum Mut, auch einfach mal „Nein“ zu sagen

1 ½ Jahre nach meiner Schwangerschaft, in der ich mich über eine verunsichernde Schangerschaftsvorsorge ärgerte, bin ich immer noch kein großer Fan des Alles-Kontrollieren-Müssens. Und nun kommt noch hinzu: Selbst bei der Geburt möchte ich eigentlich lieber meine Ruhe und keine Ärzte, die mir reinquatschen! Ist das leichtsinnig oder gerechtfertigt? Weiterlesen

„Nur Mut“ oder „Vorsicht Risiko“?

Als ich im 5. Monat schwanger war, schrieb ich zugegebenermaßen einen etwas genervt klingenden Text über all die medizinisch angeblich notwendigen Untersuchungen, die man nun an mir durchführen musste oder wollte. Und das, obwohl das wirklich Nervige, der Krankenhausaufenthalt wegen vorzeitiger Wehen, mir erst noch bevorstehen sollte. 1 ½ Jahre später kann ich Bilanz ziehen und für mich festlegen, welche Untersuchungen während Schwangerschaft und Geburt mir sinnvoll erscheinen und welche ich zukünftig freundlich ablehnen werde. Weiterlesen

Vom Orang zur Topfpflanze

Nachdem ich schon keine besonders glückliche Schwangere gewesen war, gab es gegen Ende meiner Schwangerschaft zwei Gründe, warum ich wollte, dass dieses Baby endlich aus mir rausfällt: Der eine, durchaus ehrenwerte war, dass ich endlich wissen wollte, wer mein kleines Baby eigentlich ist, wie es aussieht, wie es riecht, wie es mich anschaut. Der zweite, ehrlich gesagt deutlich mehr ins Gewicht fallende war: Es ging mir nur noch furchtbar! Weiterlesen

Ein boxender Orang

Vor 1 ½ Jahren war ich nicht unbedingt eine von diesen seligen, sich über den dicken Bauch streichenden Schwangeren. So manches Mal wünschte ich mir, dass die Biotechnologie schon etwas weiter wäre und mein Kind nicht in mir, sondern stattdessen vielleicht in einer schönen, mit ordentlich Rotlicht gewärmten Petrischale heranwachsen könnte. Eine Schwangerschaft ist nicht immer ein völlig romantisches Zusammenwachsen von Mutter und Kind sondern häufig auch einfach nur: Gewöhnungsbedürftig. Schmerzhaft. Verunsichernd. Die gute Nachricht: Auch unromantische Schwangere lieben am Ende ihre BabysWeiterlesen

Das Ich-will-alles-Prinzip reloaded II

Trotz aller Sorgen schrieb ich damals, im April 2013: „Ich freue mich unglaublich auf die Veränderungen in den nächsten Monaten und im nächsten Jahr […]. Ich stelle mir das alles großartig vor und natürlich wird mein Kind in meiner Vorstellung überaus problemlos, fröhlich, ruhig und vor allem bildschön.“. Was schreibe ich jetzt, 1 ½ Jahre später? Passend wäre vielleicht: Haha. Weiterlesen

Das Ich-will-alles-Prinzip reloaded I

Gute 1 ½ Jahre nachdem ich mir Gedanken über die Vereinbarkeit von Kind und Karriere gemacht habe, wird in der Politik wieder neu über die Frauenquote diskutiert und angeblich soll sie ja nun tatsächlich in irgendeiner halbgaren Form kommen. Wie auch immer diese unendliche Geschichte ausgehen wird – ich jedenfalls kann nach wie vor mit der ewig trotzigen Miene behaupten: Ich will immer noch alles! Und die Realität oder diese viel zu kurzen 24-Stunden-Tage werden mich niemals davon abhalten. Stellt sich nur die Frage, wie ich und die ganzen zukünftigen Quotenfrauen ihre Kinder betreut kriegen sollen, während sie ihren wichtigen Berufen nachgehen… Weiterlesen

Das Ich-will-alles-Prinzip

Im April 2013 war ich fast im fünften Monat schwanger und sorgte mich vor allem darum, als junge Mutter nicht mehr „alles“ haben zu können – vor allem was meine mögliche berufliche Karriere beträfe. Nun, gut 1 ½ Jahre später, weiß ich: Nicht meine Arbeitgeber stellen mir Beinchen, sondern die mangelhafte Kinderbetreuung. Und damit nicht genug: Selbst mein eigenes Kind torpediert mitunter mein Ich-will-alles-Prinzip – aber das ist natürlich vergleichsweise weniger dramatisch. Weiterlesen