Abgebrochene Hausgeburt beim ersten Kind: Gefährlich oder ein schöner Versuch?

In meinem Freundeskreis war dieser Sommer so ein bisschen der „Summer of Love“, denn es wurden wahnsinnig viele Babys geboren – merkwürdigerweise ausschließlich Mädchen. 🙂  Zwei ganz tolle Freundinnen von mir, Ida und Claudia, haben nur wenige Wochen nach mir ihre Töchter geboren. Im Gegensatz zu mir damals haben sich beide schon beim ersten Kind für eine außerklinische Geburt entschieden: Ida im Geburtshaus, Claudia für eine Hausgeburt. Und beide erlebten etwas, das 30% aller Erstgebärenden bei einer außerklinischen Geburt passiert: Sie mussten wegen Komplikationen in die Klinik verlegt werden, wo ihre Babys dann schließlich auch zur Welt kamen. Da die Sorge vor einer solchen Verlegung viele Frauen davon abhält, eine außerklinische Geburt überhaupt zu versuchen und auch Kritiker gerade Erstgebärenden deswegen immer wieder Angst machen, hat mich interessiert, wie meine Freundinnen das Ganze erlebt haben: Hatten sie Angst? Bereuen sie gar ihre Entscheidung? Oder ist auch eine abgebrochene Geburtshaus- oder Hausgeburt ein gutes, selbstbestimmtes und vor allem sicheres Erlebnis? 

Sophie: Liebe Claudia, liebe Ida, ihr habt euch beide für eine außerklinische Geburt entschieden – und das beim ersten Kind. Welche Gründe gab es für eure Entscheidung?

Claudia ist 31 und lebt mit Mann und Kind im Ruhrgebiet. Eigentlich arbeitet sie ebenda auch als Sozialpädagogin, hat sich aber vorgenommen, ein Jahr Babypause zu machen. Claudia und Sophie haben sich vor langer Zeit über Sophies Exfreund kennengelernt und finden es sehr schön, dass Exfreunde nicht nur selber Freunde bleiben können, sondern sogar noch Freundinnen beisteuern.

Claudia: In meinem Umfeld habe ich tatsächlich alle möglichen Formen und Erfahrungen von Geburt mitbekommen. Entsprechend hatte ich das Gefühl, ganz frei für mich überlegen zu können, wie ich mir denn vorstellen würde, ein Kind zu bekommen. In diesen Vorstellungen war ich immer ganz bei mir. Mit viel Ruhe und eher konzentriert. Mir erschien es irgendwie unnötig kompliziert und anstrengend, dann irgendwann, wenn alles eigentlich schon läuft, nochmal ins Krankenhaus zu fahren. Für mich hat das irgendwie etwas von „den Prozess stören und unterbrechen“. Meine erste Idee von Geburt war einfach nicht „Klinik“. Ich dachte eher an so Dinge wie Ruhe, Hebamme und an meinen Mann. Bei Krankenhäusern habe ich eher unruhige und auch ein bisschen „verkeimte“ Assoziationen. Vielleicht auch, weil meine Schwester und Schwiegermutter in dem Bereich arbeiten und immer vor MRSA gewarnt haben. Also entschied ich mich, dass ich einfach erstmal machen will. Gut betreut, versteht sich. Wenn dann etwas dagegen spricht, haben wir hier in der Stadt ja eine enorme Krankenhausdichte. Das fand ich eine top Lösung für mich. Aber ehrlich gesagt bin ich gar nicht davon ausgegangen, dass etwas schief gehen könnte. Ich hatte jetzt auch nicht das Bedürfnis, jeden Facharzt im Umkreis von ein paar Metern für alle Eventualitäten in petto haben zu müssen. Ich habe mich dann für den Notfall auch für einen Kreißsaal ohne angeschlossene Kinderklinik entschieden.

Ida ist 30 und lebt mit Mann und Kind in Berlin. In ihren Job im Kommunikationsteam einer humanitären Organisation kehrt sie Anfang des Jahres zurück. Ida und Sophie haben sich im Erasmus-Studium in Bordeaux kennengelernt und haben schon sehr viel Rotwein zusammen getrunken. Auf dem Foto seht ihr sie mit ihrer Mama.

Ida: Dieses „Bei mir sein“ war für mich auch ein sehr wichtiger Faktor – ich wollte in der Geburt unterstützt, nicht „entbunden“ werden. Ich habe zu Beginn der Schwangerschaft zwei Geburtshäuser besucht und dort sehr viel Ruhe und Vertrauen in die Leistung der Gebärenden gespürt. Das hat meinen Vorstellungen sehr entsprochen. Außerdem war der Betreuungsschlüssel ein schlagendes Argument: 1:1 und am Ende sogar 2:1-Betreuung. Das können Krankenhäuser in der Regel gar nicht leisten. Was für mich auch gegen das Krankenhaus sprach, ist die Tatsache, dass es da schlicht sehr strenge Vorgaben gibt, was wann und wie zu geschehen hat. Ich wollte aber mein eigenes Tempo haben und selbst bestimmen.

Claudia: Stimmt, das fand ich auch wahnsinnig beruhigend. Das Gefühl zu haben, selbst machen zu dürfen. Mit fähigen Leuten, die ich kenne und die auch mich kennen

Sophie: Also ging es euch beiden sehr um den Aspekt, selbst die Kontrolle zu bewahren? Das ist ja was, was gebärenden Frauen gerne mal abgesprochen wird.

Claudia: Ja das war für mich total wichtig. Ich weiß, dass ich mich nicht immer gut fallen lassen kann. Eine Kollegin sagte ganz im Gegenteil mal: „Ich kann jeden Raum zu einem Zuhause für mich machen“. Ich kann das nicht. Entsprechend erschien es sinnvoll, einfach erstmal an dem Ort zu bleiben, an dem ich mich zu Hause fühle und gut entspannen kann.

Ida: Absolut. Ich kenne ja meinen Körper am besten und auch, was ich leisten kann. Als ich dann damit an meine Grenze kam, habe ich auch zusammen mit meinem Partner und der Hebamme entschieden, dass es jetzt nicht weiter geht und wir ins Krankenhaus fahren.

Sophie: Ihr musstet beide eure außerklinische Geburt abbrechen und doch in die Klinik fahren. Mögt ihr kurz erzählen, wie es dazu kam?

Claudia: Bei meiner Geburt lief ja eigentlich erst mal alles spitze. Blasensprung, dann Wehen, die direkt losgingen. Die Pausen wurden immer kürzer, aber alles war total gut auszuhalten und ich konnte gut mitarbeiten. Ich fand es nicht mal schlimm schmerzhaft, sondern eher sportlich, und ich war entspannt. Nach etwa neun Stunden rief ich meine Hebamme dazu und ich hatte das Bedürfnis mitzuschieben, aber da merkte ich, dass etwas nicht stimmte. Es fühlte sich irgendwie blockiert an. Der Muttermund war leider nicht richtig aufgegangen. In dem Moment war mir eigentlich klar, dass ich nicht zu Hause entbinden würde.

Ida: Wir waren nach zweieinhalb Tagen Wehen alle ziemlich fertig und dann kam es zum klassischen Geburtsstillstand – mein Muttermund wollte sich einfach nicht richtig öffnen, weil die richtigen Wehen nicht zustande kamen. Unsere Tochter war wie deine eine Sternenguckerin, was vermutlich dazu führte, dass ihr Köpfchen einfach nicht genug Druck auf den Gebärmutterhals ausgeübt hat.

Sophie: Als ihr dann verlegt werden musstet, war es dann vorbei mit der Entspannung und dem Gefühl der Kontrolle? Habt ihr das dann als schlimm empfunden?

Claudia: Ich hatte vorher schon mit meinem Mann häufig über die Geburt, aber auch Sorgen und mögliche Komplikationen gesprochen (Das war für meinen Mann ein wichtiges Thema). In dem Moment war uns dann klar, hier läuft etwas echt nicht, wie es laufen soll, aber noch ist alles gut und ich bin fit und bei Sinnen. Das ist genau der Zustand, in dem ich eine Verlegung machen will. Es war total klar, dass nicht „gezockt“ wird. Es ging uns ja um die bestmögliche Geburt für mich und nicht um die unbedingte Hausgeburt.

Ida: Mir fiel die Entscheidung auf keinen Fall leicht und es war ehrlich gesagt ein beschissenes Gefühl.

Sophie: Habt ihr euch denn in eurer Entscheidung gut unterstützt gefühlt? Oder war es speziell für dich, Ida, mehr so ein Gefühl von „Aufgeben“?

Ida: Die Hebammen haben uns bis zu diesem Punkt fantastisch unterstützt und wirklich alles versucht, um mit uns Schwung in die Sache zu bringen: Massagen, Akupunktur, Bäder. Die Entscheidung war dann aber unsere, auf jeden Fall, und dabei waren mir die Erfahrungswerte der Hebammen sehr wichtig. Es ging einfach um die Frage, ob meine Kraft nach zweieinhalb Tagen noch für den wahrscheinlichen Endspurt im Krankenhaus reicht, wenn wir es immer noch weiter im Geburtshaus probieren. Es war also kein Aufgeben – das war ja auch rein technisch nicht möglich. 😉  Aber ja, ich hatte schon im ersten Moment das Gefühl, versagt zu haben, weil es nicht so lief wie erträumt.

Claudia: Ich war in dem Moment der Entscheidung nicht enttäuscht. Es war ja eine Entscheidung, die ich mit Grund getroffen habe. Gut beraten durch meine Hebamme. Mein Mann hat sich total zurückgehalten. Er hat auch angeboten, noch zu warten. Ich weiß, dass er das für mich getan hat, denn er wurde da schon ein bisschen nervös. Ich war einen kurzen Moment vielleicht ein bisschen traurig, aber dann habe ich versucht, mich auf mich zu konzentrieren und entspannt zu bleiben, obwohl ich das echt schwierig fand, im Auto und dann auch im Kreißsaal. Da empfand ich die Wehen auch zum ersten Mal als schmerzhaft und auch in den Wehenpausen konnte ich nicht gut entspannen.

Sophie: Statistisch gesehen werden ca. 30% aller Erstgeburten, die außerklinisch beginnen, in die Klinik verlegt. Ihr seid mit eurer Erfahrung also nicht alleine. Spricht die Verlegung für euch nun eher dafür, bei einer Erstgeburt lieber sofort in die Klinik zu gehen?

Claudia: Nee, überhaupt nicht. Wenn mein Muttermund aufgegangen wäre, wäre meine Tochter einfach bei uns zu Hause geboren worden. Der Grund für die Verlegung war ja nicht die Tatsache, dass ich Erstgebärende war.

Ida: Nein, es spricht ja eher dafür, dass das System sehr gut funktioniert! An dem Punkt, als es nicht mehr weiter ging, sind wir ab in die Klinik – richtig eingeschätzt von uns und vor allem den Hebammen, die machen das ja nun wirklich nicht zum ersten Mal!

Claudia: Und der Moment der Verlegung ist ja auch genau der gewesen, in dem ich den Kreißsaal, bzw. die Möglichkeiten dort brauchte.

Sophie: Das ist genau der Punkt, der auch mir immer so wichtig ist, zu betonen: Dass eben einfach nicht jede Geburt die Hightech-Medizin braucht und man ja auf eigene Verantwortung ruhig bis dahin gehen kann, bis man sie eben akut braucht.

Claudia: Ich bin sehr dankbar, dass es diese Hightech-Medizin gibt, denn ohne die PDA wäre es bei mir letztendlich sehr wahrscheinlich zu einem Kaiserschnitt gekommen. Allerdings finde ich, dass es um die Wahl der richtigen Mittel geht. Also nicht alles, was ich theoretisch nutzen und machen kann, muss und möchte ich auch tun. Und das bedeutet für mich auch, genau zu überlegen, warum eine Intervention gewählt wird und was man sich von dieser verspricht.

Ida: Also mir kam der Wehentropf schon ziemlich archaisch vor… Aber im Ernst: 30% heißt doch auch, dass 70% völlig ohne medizinische Unterstützung ihr Kind gebären!

Sophie: Ja, das ist ein guter Punkt, dass man sich auch mal auf die positiven Zahlen konzentriert. Allerdings ist Geburtshilfe wohl einfach sehr angstbehaftet. Ich hatte zuletzt erst Kontakt mit einer Journalistin, die ganz klar sagt: Jedes einzelne verlorene Babyleben ist es Wert, das am besten jede Frau in eine Klinik mit Hightech-Medizin und Intensivstation gehen soll.

Claudia: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich natürlich ein möglichst gesundes Baby haben wollte, aber ich war nicht bereit, dafür alles zu tun und ohne Grund über mich ergehen zu lassen. Und nachdem ich nun eine schwere Geburt erlebt habe und Mutter bin, hat sich diese Haltung nicht verändert.

Ida: Genau so sehe ich das auch. Und das fand ich auch so super an der Betreuung im Geburtshaus, denn dort wurde uns im Hinblick auf mögliche und nötige Interventionen enorm der Rücken gestärkt. Das hat mir im Krankenhaus sehr geholfen, weil ich dort klar machen konnte: einen Kaiserschnitt nur, wenn es wirklich nicht anders geht. Der stand den Ärztinnen nämlich schon auf die Stirn geschrieben. Am Ende hat es dann mit PDA, viel Kraft und Saugglocke geklappt, worüber ich sehr froh bin.

Claudia: Ganz grundsätzlich ist in meinem Verständnis eine Geburt auch etwas nicht medizinisches. Und wie alle Dinge im Leben birgt das natürlich auch Gefahren. Ich hatte für mich wenig Probleme, das zu akzeptieren. Das tue ich bei allen anderen Dingen im Leben ja auch.

Sophie: Die Hardliner würden dir jetzt vorwerfen, dass du deinen eigenen Egoismus vor die Gesundheit deines Babys stellst, Claudia.

Claudia: Ja das würden sie. Ich habe aber tatsächlich auch später im Kreißsaal durchaus erfahren, dass diese Haltung akzeptiert wird. Als meine Tochter geboren war, gaben sich die zwei anwesenden Ärzte mit meiner Hebamme ein High-Five. Die waren ganz euphorisiert von dem Erlebnis. Nach Feierabend kam der Arzt nochmal zu mir: „Gut haben Sie das gemacht.“ Das war super, denn ich hatte am Ende schon sehr dafür gekämpft, weitermachen zu dürfen und viel länger hätte es auch wirklich nicht dauern dürfen. Dass das auch von den Leuten, die eigentlich einen anderen Plan hatten, als eine Leistung anerkannt wurde, die gut war für mein Baby und für mich, das fand ich wirklich schön. Und das sind doch alles Dinge, die Geburtshilfe kann.

Ida: Haha, ich hatte zwar leider kein High-Five, aber alle Anwesenden waren auch bei uns sehr beeindruckt (der Vater allen voran). Ich finde die Debatte sieht oft nur Schwarz oder Weiß. Zwar stehen dabei Tod und Leben extrem nah beieinander, aber es heißt doch nicht in jedem Fall Krankenhaus = Leben, alles andere = Tod. Zumal es auch im Krankenhaus keine Garantien gibt. Jede Geburt ist anders und entsprechend vielfältig sollte die Geburtshilfe sein. Ich denke weiterhin, dass es vor allem darum gehen muss, dass Mütter sich sicher, gut betreut und unterstützt fühlen. Wo und wie das im individuellen Fall gegeben ist, muss jede selbst entscheiden können und dürfen. Ich habe es so erlebt: Auch wenn es nicht im Geburtshaus geklappt hat, war die Versorgung, die ich dort bekommen habe, eine enorme Unterstützung und die möchte ich in keinem Fall missen. Die Hebammen haben mir extrem viel Kraft und Selbstvertrauen gegeben.

Claudia: Total. Und in den Tagen nach der Geburt fand ich sie fast noch wichtiger. Aber das ist wahrscheinlich wieder ein anderes Thema. 

Sophie: Ich würde gerne mit der schönen Frage abschließen, ob bei euch auch ein zweites mögliches Kind wieder außerklinisch zur Welt kommen soll. Alle guten Versuche sind schließlich zwei! 😉 

Claudia: Ich wüsste nicht, warum ich die nächste Geburt irgendwie anders angehen sollte, als diese. Und ja, ich habe Bock, das alles nochmal zu machen. 

Ida: Zweites Kind: unbedingt! An meiner Grundeinstellung hat sich nichts geändert, und die Erfahrung im Geburtshaus war extrem positiv! Ehrlich gesagt hab ich sogar schon über eine Hausgeburt nachgedacht. 

Sophie: Jetzt muss ich euch doch noch mal sagen, dass ich echt einen Wahnsinnsrespekt und viel Bewunderung für euch habe, wie ihr die doch sehr schwierigen Geburten eurer Töchter gemeistert habt. Ich glaube, bei euch stimmt es tatsächlich, dass Frauen unter der Geburt extrem über sich hinaus wachsen können, oder?

Claudia: Ja wahrscheinlich bin ich in dem Moment über mich hinaus gewachsen, aber eigentlich hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich das kann. Und meine Hebamme hat das unterstützt, so dass mich dieses Gefühl eigentlich bis zuletzt nicht verlassen hat.

Ida: Ich glaube auch, dass da einfach alle Kräfte freigesetzt werden – und je positiver und selbstbewusster man daran herangehen kann, desto besser lassen die sich umsetzen.

Claudia: Ich glaube auch, dass es wichtig ist, zu spüren und zu wissen, warum etwas passiert oder man etwas tut. Also, dass die Dinge einem nicht einfach so passieren oder mit einem gemacht werden.

Sophie: So wie ich euch beide kenne, bin ich ja eh davon überzeugt, dass es vor allem euer starker Wille war, der am Ende dafür gesorgt hat, dass es noch eine natürliche Geburt wurde. 

Ida: Ich war einfach die ganze Zeit voll konzentriert und in meinem Sport-Modus.

Claudia: Ich fand es auch sehr sportlich. 😀

Ida: Marathon!!! Na dann freuen wir uns mal aufs nächste Baby, Claudia?

Claudia: Auf jeden Fall. Ich bin mal gespannt, ob es dann ein Iron Man wird oder doch eher eine entspannte Runde Rückenfit. 😉

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2 Kommentare zu „Abgebrochene Hausgeburt beim ersten Kind: Gefährlich oder ein schöner Versuch?

  1. Katharina

    Sehr interessant 👍
    Und schön dass es mal nicht so dogmatisch ist. Ich selber hatte ja zwei geplante Klinikgeburten, weil ich mich aufgrund von familären Geschichten so entspannter und sicherer gefühlt habe.
    Deinen Freundinnen noch herzlichen Glückwunsch zu ihren Mäusen, und ich drücke die Daumen dass es dann beim nächsten mal mit den außerklinischen Geburten klappt.

  2. Lisa

    Oh, liebe Grüße an Ida! Das hätte bis auf die Saugglocke die Beschreibung meiner Geburt sein können.
    Obwohl ich mich vorher versucht habe darauf einzustellen, war es verdammt hart und hat sich für mich leider lange nach Versagen angefühlt. Aber in den Tagen vorm ersten Geburtstag hab ich meinen Frieden damit gemacht, als ich immer daran dachte, dass ich da gerade diese lange Zeit Wehen hatte. Da konnte ich das erst schätzen.
    Toll, dass auch über die abgebrochenen Geburten gesprochen wird. Meist finden sich ja doch eher die euphorischen Hausgeburtsromantik Berichte (die als Mutmacher sicher auch ihre Berechtigung haben)

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